
Buntbarsche
Gestreifter Scat
Selenotoca multifasciata
- Endgröße: bis 40 cm
- Becken: ab 1180 l
- Temperatur: 20-28 °C
- pH-Wert: pH 7,5-8,5
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
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Zierfische, Familie Eleotridae
Giuris margaritaceus
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Manila-Schläfergrundel (Giuris margaritaceus) wird bis zu 29 cm groß und ist eine mittelgroße Grundel aus der Familie Eleotridae. Der Körperbau ist gedrungen und kräftig, die Schnauze breit. Der Kopf erinnert entfernt an Schlangenköpfe. Männchen zeigen rote, gelbe und blaue Balzfärbungen, Weibchen sind unmarkanter mit gelblich-brauner Grundfärbung.
20-29 cmEndgröße
24-28 °CTemperatur
6,5-8pH-Wert
5-20 dGHGesamthärte
ab 450 lBeckengröße
Giuris-Arten sind amphidrom: Adulte leben im Süß- oder Brackwasser, während frisch geschlüpfte Larven in marine Gewässer abdriften und dort ein pelagisches Entwicklungsstadium durchlaufen. Diese Besonderheit macht die Nachzucht im Hobby praktisch unmöglich.
Giuris benötigt ein großes, langgestrecktes Aquarium mit viel Bodenfläche und Versteckmöglichkeiten. Die Wasserwerte sollten bei 24-28 °C, pH 6,5-8 und GH 5-20 °dGH liegen. Als Mindestbeckengröße gelten 150 cm Kantenlänge und 450 Liter. Feiner Sand oder weicher Schlamm als Bodengrund. Große Wurzeln, Steinformationen und dichte Pflanzenbereiche als Rückzugsmöglichkeiten. Moderate bis mäßige Strömung, ruhige Zonen für Ruhephasen. Gute Sauerstoffversorgung. Die Manila-Schläfergrundel ist eine Art für erfahrene Aquarianer. Die Lebenserwartung ist nicht dokumentiert.
Giuris-Arten sind bodenbewohnende Einzelgänger oder werden in kleinen Gruppen gehalten. Bei ausreichendem Raum und komplexer Einrichtung lassen sich mehrere Individuen nebeneinander halten. Das Temperament ist zweigeteilt: ruhig und scheu im Normalzustand, reaktiver während saisonaler Aktivitätsphasen. Kleine Fische und Wirbellose gelten als potenzielle Beute. Vergesellschaftung mit robusten, ausreichend großen Arten aus der indopazifischen/ozeanischen Bioregion (Australien, Neuguinea, Südostasien).
Giuris ist ein Karnivor. Im Aquarium: Lebend- und Frostfutter (Mückenlarven, Mysis), kleine Fischstücke und sinkende Pellets. Pflanzliche Komponenten können gelegentlich angeboten werden. Mehrere kleine Fütterungen pro Tag empfohlen.
Fortpflanzungstyp: Substratlaicher
Zuchtschwierigkeit: Nicht realisierbar im Hobby Giuris ist amphidrom: nach dem Schlüpfen driften die Larven in marine Gewässer und durchlaufen dort ein pelagisches Entwicklungsstadium. Eine vollständige Nachzucht im Heimaquarium ist derzeit nicht zuverlässig realisierbar. Die Notwendigkeit, Larven in ein marines Milieu zu überführen, stellt eine praktisch unüberwindliche Hürde dar.
Die Gattung Giuris ist im Indopazifik und Ozeanien verbreitet: Madagaskar, Neuguinea, Australien, Melanesien. Die Art bewohnt flache, vegetationsreiche Uferzonen, Mündungsbereiche und estuarine Übergangszonen. Adulte Tiere leben in Süß- bis Brackwasser.
Männchen zeigen größere Flossen und zeitweilige Balzfärbungen mit roten, gelben und blauen Akzenten. Weibchen sind tendenziell unmarkanter mit gelblich-brauner Grundfärbung. Diese Merkmale können zwischen den Arten variieren.
Temperatur 24-28 °C, pH 6,5-8, GH 5-20 °dGH. Toleriert Süß- bis leicht brackige Bedingungen.
Nur mit robusten, großen Arten aus der indopazifischen Bioregion. Kleine Fische und Wirbellose werden als Beute betrachtet.
Amphidrome Art: Larven benötigen marines Milieu. Nachzucht im Heimaquarium nicht realisierbar.
Karnivor: Mückenlarven, Blutwürmer, Mysis, kleine Fischstücke, sinkende Pellets.
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