
Karpfenfische
Zebrabärbling
Danio rerio
- Endgröße: 4–5 cm
- Becken: ab 160 l
- Temperatur: 18-24 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
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Zierfische, Familie Sisoridae
Hara jerdoni
Hara jerdoni, der Deltaflügelzwergwels, ist ein nur 3 cm kleiner Bodenwels aus der Familie der Sisoridae. Sein flachgedrückter Körperbau und die verlängerten Brustflossenstacheln verleihen ihm ein markantes Erscheinungsbild, das ihm den englischen Beinamen „Moth Catfish“ eingebracht hat. Die erdige, bräunliche Marmorierung dient der Tarnung auf sandigem Untergrund und Laubstreu.
bis 4 cmEndgröße
5–6 JahreLebenserwartung
18-24 °CTemperatur
5,6-7,6pH-Wert
8-15 dGHGesamthärte
ab 54 lBeckengröße
Im Aquarium zeigt Hara jerdoni ein ruhiges, scheues Verhalten. Die Tiere halten sich überwiegend in Bodennähe auf, suchen Verstecke unter Laub, zwischen Wurzeln und Steinen und sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber ruhen sie meist verborgen; das natürlichste Verhalten zeigt sich nach Einsetzen der Dämmerung. Die Gattung Hara gehört zu den kleinsten Welsvertretern überhaupt. Die Art eignet sich gut für naturnahe Artenbecken mit feinem Substrat und vielen Versteckmöglichkeiten. Sie stammt aus Südasien, wo sie Bergbäche, kleine Flüsse und Beels in Indien und Bangladesch bewohnt.
Hara jerdoni benötigt eine Wassertemperatur von 18–24 °C, einen pH-Wert von 5,6–7,6 und eine Gesamthärte von 8–15 °dGH. Für eine artgerechte Haltung einer kleinen Gruppe wird ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge und mindestens 54 Liter empfohlen. Als Substrat eignet sich feiner Sand, der das natürliche Graben nicht behindert und die empfindlichen Bauchflossen schont. Zahlreiche Verstecke aus Wurzeln, Steinen und Laubstreu sind wichtig, da die Art stark verstecksuchend lebt. Feinblättrige Pflanzen ergänzen die Einrichtung und fördern Biofilm als natürliche Nahrungsquelle. Die Filterung sollte für ruhige Zonen in Bodennähe sorgen. Ein leichter bis moderater Oberflächenstrom ist akzeptabel, starke Strömungen stören die Ruhe am Boden. Das Sprungrisiko ist gering; eine Abdeckung ist dennoch empfehlenswert. Hara jerdoni ist eine gute Wahl für Aquarianer, die ein ruhiges, bodenorientiertes Artenbecken mit naturnaher Einrichtung pflegen möchten. Durch Gruppenhaltung gewinnen die Tiere deutlich an Aktivität und Präsenz im Becken.
Hara jerdoni ist ein geselliger, gruppenorientierter Zwergwels. In der Aquaristik wird eine Gruppenhaltung von mindestens 5 Tieren empfohlen, da die Art in Gesellschaft artgleicher Tiere deutlich natürlicheres Such- und Fressverhalten zeigt. Einzeln gehaltene Exemplare wirken oft scheu und apathisch. Das Temperament ist sehr friedlich. Aggressive Verhaltensweisen treten nicht auf. Allerdings sollten sehr aktive oder dominante Bodenbewohner vermieden werden, da sie Hara jerdoni beim Fressen leicht verdrängen. Geeignete Mitbewohner sind ruhige, kleine Beifische aus der gleichen Bioregion Südasien, etwa Dario-Arten oder kleine Danio-Arten. Aggressive oder deutlich größere Arten passen weder vom Verhalten noch von den Wasserwerten. Schnecken werden weitgehend toleriert. Bei Garnelen besteht ein Risiko für sehr kleine Junggarnelen; adulte Garnelen werden in der Regel akzeptiert.
Hara jerdoni ist ein Karnivore mit bodenorientiertem Fressverhalten. Die Haupternährung sollte aus Lebendfutter und Frostfutter bestehen: Artemia-Nauplien, Daphnia, Mückenlarven. Hochwertige sinkende Trockenfutter-Tabletten oder feines Granulat werden als Ergänzung akzeptiert. Das Futter muss sinkend angeboten werden. Regelmäßige, kleine Fütterungen nach Einsetzen der Dämmerung fördern die Gesundheit, da die Art nachtaktiv ist.
Hara jerdoni ist ein Substratlaicher. Die Tiere legen ihre Eier bevorzugt in feinen Laichmops oder ähnlichen faserigen Strukturen ab. Die Zucht wird als mittelschwer eingestuft. Erfolgreiche Nachzucht erfordert ruhige, naturnahe Bedingungen im Zuchtbecken und eine gute Versorgung mit proteinreichem Lebendfutter zur Konditionierung. Konkrete Zuchtwasserwerte sind für diese Art in der Literatur nur begrenzt dokumentiert.
Hara jerdoni stammt aus Südasien und bewohnt dort Bergbäche, kleine Flüsse und Beels in Indien und Bangladesch. Die bevorzugten Habitate sind gekennzeichnet durch weiche Substrate mit Laubstreu, Wurzeln und spaltenreiche Strukturen am Gewässergrund. Die Strömung ist meist gering bis moderat. Vegetationssaum und dicht bewachsene Randzonen bieten Schutz und Nahrung durch organisches Material und Mikroorganismen.
Weibchen sind robuster gebaut und wirken voller im Körperbau, besonders bei Laichbereitschaft. Männchen bleiben schlanker und besitzen vergleichsweise längere Brustflossen sowie stärker ausgeprägte Barteln.
Hara jerdoni benötigt eine Temperatur von 18–24 °C, einen pH-Wert von 5,6–7,6 und eine Gesamthärte von 8–15 °dGH. Die Art stammt aus Südasien und bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser.
Ja, mit ruhigen, kleinen Beifischen aus Südasien, etwa Dario-Arten oder kleine Danio-Arten. Sehr aktive oder dominante Bodenbewohner sollten vermieden werden, da sie den Deltaflügelzwergwels beim Fressen verdrängen.
Zuchterfolge sind dokumentiert. Hara jerdoni ist ein Substratlaicher, der seine Eier in feinen Laichmops oder faserigen Strukturen ablegt. Die Zucht gilt als mittelschwer und erfordert naturnahe Bedingungen.
Hara jerdoni ist ein Karnivore, der überwiegend Lebendfutter und Frostfutter benötigt: Artemia-Nauplien, Daphnia, Mückenlarven und Blutwürmer. Sinkendes Trockenfutter dient nur als Ergänzung. Fütterung am besten abends, da die Art nachtaktiv ist.
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