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Zierfische, Familie Erethistidae

Hara Hara Hara hara

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Hara hara ist eine kleine Welsart aus der Familie Erethistidae (ehemals Sisoridae) (Mottenwelse), die in Südasien beheimatet ist (Indien, Nepal, Myanmar, China). Der Körper ist abgeflacht, kompakt und erreicht bis zu etwa 13 cm Länge, womit die Art deutlich größer bleibt als viele andere Hara-Arten. Besonders markant sind die starren Brustflossenstacheln.

  • Schwierigkeit: Mittel
  • Gruppenhaltung
  • Friedlich
  • Kupferempfindlich
  • bis ca. 13 cmEndgröße

  • 18-24 °CTemperatur

  • 6-7,5pH-Wert

  • 4-15 °dGHGesamthärte

  • ab 160 lAquariengröße

Beschreibung

Die Grundfärbung ist unmarkant in matten Braun- und Grautönen, die der Tarnung am Boden dienen. Im Aquarium zeigt Hara hara ein ruhiges, zurückhaltendes Verhalten. Die Tiere sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und bevorzugen die unmittelbare Nähe des Bodens. Tagsüber ziehen sie sich unter Steine, Wurzeln und in dichte Vegetation zurück. Die Art bevorzugt kühles, sauerstoffreiches Wasser. Dauertemperaturen über 24 °C sind zu vermeiden.

Haltung und Pflege

Wasserwerte: Temperatur 18-24 °C, pH 6,0-7,5, GH 4-15 °dGH. Diese Art bevorzugt kühles, gut sauerstoffhaltiges Wasser. Dauertemperaturen über 24 °C vermeiden. Beckengröße: Ab 100 cm Kantenlänge (ab ca. 160 Liter) für eine kleine Gruppe, da die Art bis zu 13 cm groß wird. Großzügige Bodenbereiche mit zahlreichen Verstecken: flache Steine, Wurzelholz, Röhren, Laub. Weicher, feiner Bodengrund empfohlen. Filterung und Strömung: Moderate Filterung mit guter Sauerstoffversorgung. Ruhige Nischen und Rückzugsbereiche vorsehen. Beleuchtung: Gedämpft, mit schwimmenden Pflanzen für Schattenzonen. Sprungrisiko: Gering. Hara hara eignet sich für Aquarianer mit etwas Erfahrung, die ein ruhiges, kühles Becken mit vielen Verstecken pflegen.

Praxishinweis zur Fütterung: Mottenwelse sind ausgesprochen passiv und verlassen ihr Versteck tagsüber kaum. In Gesellschaft flinker Freischwimmer gehen sie beim normalen Füttern regelmäßig leer aus. Das Futter sollte deshalb gezielt nach dem Abschalten der Beleuchtung in die Nähe der Verstecke gegeben werden.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Hara hara ist ein friedlicher Bodenbewohner, der in Gruppen ab 4-6 Tieren gehalten werden sollte. Es gibt keine ausgeprägte Territorialität oder Aggression gegenüber friedlichen Arten. Die Vergesellschaftung mit ruhigen, südasiatischen Arten ist möglich. Geeignet sind kleine Danio- und Devario-Arten sowie andere kleine asiatische Bodenbewohner. Warmwasserfische (über 26 °C) sind ungeeignet. Schnecken werden toleriert, adulte Garnelen sind meist sicher, Junggarnelen können gefährdet sein.

Ernährung

Hara hara ist ein Fleischfresser (karnivor/insektivor). Die natürliche Nahrung besteht aus kleinen Wirbellosen, Insektenlarven, Würmern und Kleinstkrebstieren. Im Aquarium eignen sich Artemia-Nauplien, Daphnien, Cyclops, Mückenlarven und Tubifex. Sinkfutter und Tabletten für Bodenfische als Ergänzung. Pflanzliche Anteile spielen eine untergeordnete Rolle. Fütterung abends oder zu Beginn der Nachtphase, wenn die Tiere aktiv sind.

Zucht

Für Hara hara existieren vereinzelte Zuchtberichte, jedoch sind zentrale Details nicht umfassend dokumentiert. Die Nachzucht gilt als anspruchsvoll. Gesicherte Zuchtprotokolle mit reproduzierbaren Parametern liegen nicht vor.

Natürlicher Lebensraum

Hara hara ist in Südasien beheimatet, mit Vorkommen in Bangladesch, Indien, Nepal, Myanmar und China. Die Art bewohnt langsam bis mäßig fließende Bäche, kleinere Gebirgs- und Hügelflüsse mit klarem, sauerstoffreichem Wasser. Typisch sind feine Sand- oder Schlammsubstrate mit Laubstreu und Wurzelwerk. Viele Vorkommen liegen in Höhenlagen, wo Temperaturen saisonal unter 20 °C fallen. Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren und weichen von optimalen Aquariumwerten ab.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter sind primär am Körperbau zu unterscheiden. Weibchen entwickeln besonders während der Laichzeit einen tieferen und breiteren Körper. Hinsichtlich Färbung und Flossenform gibt es keine konsistenten Unterschiede, sodass die Geschlechtsbestimmung außerhalb der Laichzeit schwierig sein kann.

Gut zu wissen

  • Starre Brustflossenstacheln: bei Einrichtung und Transport beachten
  • Bodenbewohnend und stark an Verstecke gebunden
  • Primär nachtaktiv, tagsüber versteckt
  • Kühles, sauerstoffreiches Wasser bevorzugt (max. 24 °C)
  • Weicher, feiner Bodengrund empfohlen
  • Karnivor: bevorzugt kleine Wirbellose und Insektenlarven
  • Sprungrisiko gering
  • Kupferempfindlich: Schuppenlose Welse nehmen Kupfer besonders rasch über die Haut auf – kupferhaltige Medikamente und Dünger sind zu vermeiden.

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht der Hara Hara?

Hara hara benötigt Temperaturen von 18-24 °C, einen pH-Wert von 6,0-7,5 und eine Gesamthärte von 4-15 °dGH. Dauertemperaturen über 24 °C vermeiden.

Kann man den Hara Hara vergesellschaften?

Die Vergesellschaftung mit ruhigen, südasiatischen Arten wie Danio- und Devario-Arten ist möglich. Warmwasserfische sind ungeeignet. In Gruppen ab 4-6 Tieren halten.

Kann man den Hara Hara im Aquarium züchten?

Es existieren vereinzelte Zuchtberichte, aber die Nachzucht gilt als anspruchsvoll. Gesicherte Zuchtprotokolle liegen nicht vor.

Was frisst der Hara Hara?

Hara hara ist karnivor und bevorzugt kleine Wirbellose und Insektenlarven. Artemia, Daphnien und Mückenlarven werden gern angenommen. Fütterung abends, wenn die Tiere aktiv sind.

Hinweis zu den Daten

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Fragen und Erfahrungen

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