
Salmler
Diamantkopf-Neonsalmler
Paracheirodon innesi var.
- Endgröße: bis 3,5 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 20-26 °C
- pH-Wert: pH 5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Königssalmler (Inpaichthys kerri) ist ein zierlicher Salmler der Familie Characidae (nach neuerer Systematik zu den Acestrorhamphidae gestellt) mit einer Maximalgrösse von etwa 3,5 cm. Der Körper ist kompakt und seitlich leicht abgeflacht.

3,5 cmEndgröße
3–5 JahreLebenserwartung
24-27 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
1-12 °dGHGesamthärte
ab 70 lAquariengröße
Männchen zeigen eine intensive blauviolette Körperfärbung; das zuverlässigste Geschlechtsmerkmal ist die Fettflosse (Adiposeflosse): Bei Männchen bläulich, bei Weibchen rot bis orangerot. Weibchen sind insgesamt blasser gefärbt und fülliger im Bauchbereich. Im Aquarium zeigt Inpaichthys kerri ein ruhiges bis schüchternes Verhalten. Die Art bewegt sich vorwiegend in der mittleren Schwimmzone und reagiert sensibel auf Störungen. In zu kleinen Gruppen neigt die Art zum Flossenzupfen bei Artgenossen und anderen Fischen. Eine ausreichend große Gruppe von mindestens 6, besser 10 Tieren minimiert dieses Verhalten erheblich. Die Gattung Inpaichthys umfasst seit 2024 mehrere Arten und gehört zur Familie Characidae (nach neuerer Systematik zu den Acestrorhamphidae gestellt).
Wasserwerte: Temperatur 24–27 °C, pH 5,5–7,0, GH 1–12 °dGH. Ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge (ca. 70 Liter) ist für eine Gruppe ausreichend. Als Schwarzwasserart aus dem Rio Aripuanã sollte der pH-Wert dauerhaft unter 7,0 bleiben. Naturnahe Einrichtung mit schwacher Beleuchtung, Treibholz, Wurzeln, dunklem Substrat und Schwimmpflanzen. Laub auf dem Bodengrund (z. B. Seemandelbaumblätter) gibt Tannine ab und senkt den pH-Wert auf natürliche Weise. Feinfiedrige Pflanzen wie Javamoos bieten Schutz. Ruhige bis schwache Strömung, sanfte Filterung. Allesfresser mit fleischbetonter Neigung. Hochwertiges Trockenfutter als Basis, regelmäßig ergänzt durch Lebend- oder Frostfutter: Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien. Pflanzliche Anteile (Spirulina-Flocken) runden die Ernährung ab. Der Königssalmler ist eine attraktive, kleine Schwarzwasserart für Aquarianer, die ein ruhiges, gut bepflanztes Aquarium mit weichem, leicht saurem Wasser pflegen können.
Inpaichthys kerri ist ein Gruppenfisch und wird in Gruppen von mindestens 6, idealerweise 10 oder mehr Tieren gehalten. In der Gruppe entwickeln die Tiere ihr typisches Schwarmverhalten und zeigen mehr Selbstsicherheit. Die Art ist insgesamt friedlich, sollte aber nicht mit deutlich größeren oder sehr aktiven Fischen vergesellschaftet werden. In zu kleinen Gruppen oder bei Stress kann es zu leichtem Flossenzupfen kommen. Geeignete Mitbewohner sind ruhige südamerikanische Salmler (z. B. Hyphessobrycon-Arten, Nannostomus), ruhige Zwergbuntbarsche (Apistogramma), Corydoras und kleine Harnischwelse (Otocinclus). Schnecken werden toleriert, Junggarnelen können gefährdet sein.
Inpaichthys kerri ist Allesfresser mit fleischbetonter Neigung. Hochwertiges Flocken- oder Granulatfutter als Basis, ergänzt durch Lebend- oder Frostfutter: Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien. Pflanzliche Anteile (Spirulina-Flocken) runden das Spektrum ab. Mehrere kleine Fütterungen täglich in der mittleren Wasserschicht.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher ohne Brutpflege. Zuchtschwierigkeit: Mittel. Gut dokumentierte Zuchterfolge im Hobby. Für die Nachzucht empfiehlt sich ein separates Zuchtbecken mit gedämpftem Licht und feinfiedrigen Pflanzen oder Laichmops. Weiches, saures Wasser (pH 5,5–6,5, GH 1–5 °dGH). Die Eltern fressen die Eier und müssen nach dem Laichen entfernt werden. Schlupf nach 24–48 Stunden. Jungfische benötigen zunächst Infusorien, später Artemia-Nauplien.
Inpaichthys kerri stammt aus dem Rio Aripuanã und seinen Nebenflüssen im oberen Rio-Madeira-Einzugsgebiet in Mato Grosso, Brasilien. Die Art bewohnt ruhig bis schwach strömende Nebenläufe mit dichter Ufervegetation, reichem Laubfall und Schwarzwasser-Charakter. Das Wasser ist durch Tannine braun gefärbt, die Substrate bestehen aus feinem Sediment und Humusauflagen.
Die Geschlechter sind gut unterscheidbar. Männchen zeigen eine intensiv blauviolette Färbung und eine schlankere Körperform. Weibchen sind stämmiger und fülliger, besonders im Bauchbereich. Das zuverlässigste Merkmal ist die Färbung der Fettflosse: Bei Weibchen rot bis orangerot, bei Männchen bläulich.
Inpaichthys kerri benötigt Temperatur 24–27 °C, pH 5,5–7,0 und GH 1–12 °dGH. Als Schwarzwasserart sollte der pH-Wert dauerhaft unter 7,0 bleiben.
Geeignet sind ruhige südamerikanische Salmler, Nannostomus, Zwergbuntbarsche (Apistogramma), Corydoras und Otocinclus. In zu kleinen Gruppen kann Flossenzupfen auftreten. Mindestens 6, besser 10 Tiere halten.
Inpaichthys kerri ist Allesfresser mit fleischbetonter Neigung. Hochwertiges Trockenfutter als Basis, ergänzt durch Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops und Daphnien. Pflanzliche Anteile runden die Ernährung ab.
Ja, die Zucht ist gut dokumentiert. I. kerri ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Weiches, saures Wasser und ein separates Zuchtbecken mit feinfiedrigen Pflanzen sind empfohlen. Schlupf nach 24–48 Stunden.
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