
Buntbarsche
Tanganjika-Beulenkopf
Cyphotilapia frontosa
- Endgröße: 33–35 cm
- Aquarium: ab 1100 l
- Temperatur: 23-27 °C
- pH-Wert: pH 8-9
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Vieja zonata („Coatzacoalcos“) stammt aus dem Coatzacoalcos-Flusssystem im Bundesstaat Veracruz/Oaxaca, Mexiko – einem von der Grijalva/Usumacinta-Drainage getrennten Einzugsgebiet. Der Artname Vieja sp. „Coatzacoalcos“ wurde in der Aquaristik als vorläufige Handelsbezeichnung geführt. Die Beschreibung als Vieja coatlicue ist nicht akzeptiert (Synonym für Vieja zonata).

35 cm TLEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
26-28 °CTemperatur
7-8pH-Wert
12-20 °dGHGesamthärte
ab 825 lAquariengröße
Wie alle Vieja-Arten ist Vieja zonata („Coatzacoalcos“) ein großwüchsiger, kräftig gebauter Cichlide. Ausgewachsene Tiere erreichen im Biotop bis zu 35 cm (TL). Die Gattung Vieja umfasst 8 beschriebene Arten (V. bifasciata, V. breidohri, V. fenestrata, V. guttulata, V. hartwegi, V. maculicauda, V. melanurus, V. zonata) sowie einige unbeschriebene Formen aus dem weiteren mittelamerikanischen Verbreitungsgebiet.
Wasserwerte (Aquarium): Temperatur 26-28 °C, pH 7,0-8,0, GH 12-20 °dGH. Als mittelamerikanischer Cichlide bevorzugt Vieja zonata („Coatzacoalcos“) hartes, neutral bis leicht alkalisches Wasser – ganz im Gegensatz zu den südamerikanischen Arten. Dies entspricht den natürlichen Bedingungen vieler mittelamerikanischer Flusssysteme mit kalkreichem Untergrund. Aufgrund der Körpergröße von bis zu 35 cm TL (im Aquarium meist bis 25 cm TL) ist für ein Paar ein Becken von mindestens 250 x 60 x 55 cm (rund 825 Liter) empfehlenswert, die Grundfläche ist wichtiger als die Höhe. Die Einrichtung besteht aus sandigem Substrat (die Art gräbt intensiv), großen Steinen als Reviermarkierungen und Höhlen, robuster Bepflanzung oder auf Bepflanzung verzichten. Leistungsstarke Filterung ist wegen der intensiven Nahrungsaufnahme und des Grabverhaltens unerlässlich.
Wie die meisten Vieja-Arten sind ausgewachsene Exemplare von Vieja zonata („Coatzacoalcos“) territorial und können mäßig bis stark aggressiv sein, insbesondere gegenüber Artgenossen und ähnlich gebauten Cichliden. Das Aggressionsniveau variiert zwischen Individuen erheblich. Die Paarbildung sollte sorgfältig vorbereitet werden; Männchen können Weibchen außerhalb der Laichzeit intensiv verfolgen. Ein gut strukturiertes Becken mit Sichtbarrieren ist unerlässlich. Eine Gemeinschaftshaltung ist möglich, aber anspruchsvoll: geeignete Mitbewohner sind andere große, robuste mittelamerikanische Cichliden (Paraneetroplus, Thorichthys, Vieja-Arten aus ähnlichen Lebensräumen) sowie kräftige Harnischwelse. Kleine oder zarte Fische sind ungeeignet. Empfohlen wird die paarweise Haltung, was für diese territorial-aggressiven Cichliden der übliche Standard-Ansatz ist.
Vieja-Arten sind herbivore Detritusfresser: Algen, Detritus und Pflanzenmaterial bilden die natürliche Nahrungsgrundlage. Im Aquarium sollten pflanzliche Futterarten dominieren: Spirulina-Pellets, blanchierte Zucchini, Erbsen, Gurke, Spinat sowie hochwertige Herbivoren-Pellets. Ergänzend werden Frostfutter wie rote Mückenlarven, Erdwürmer und Garnelen akzeptiert. Säugetierfleisch wie Rinderherz oder Hühnchen ist zu vermeiden, da die fetthaltige Nahrung bei dieser herbivoren Art Stoffwechselprobleme verursacht.
Vieja zonata („Coatzacoalcos“) ist ein biparentaler Substratlaicher (analog zu V. bifasciata und anderen Vieja-Arten). Das Paar muss sich aus einer Gruppe von 6-8 Jungtieren finden können. Bei zusammengesetzten Paaren wird das Weibchen meist bis zum Tod verfolgt. Während der Balz intensivieren sich die Farben markant, die Augen leuchten orange bis rot. Die Eiablage erfolgt auf einem flachen Stein oder in einer Grube; das Weibchen legt bis zu 1.000 Eier ab. Das Weibchen pflegt die Brut, das Männchen verteidigt das Revier. Die Larven schlüpfen nach 48-72 Stunden, die Eltern kauen die Larven aus den Eihüllen. Die Jungfische schwimmen nach ca. einer Woche frei. Erst- und Jungfischfutter: Artemia-Nauplien, Mikrowürmer, feine Flockenkost. Die Elterntiere verteidigen die Brut aggressiv gegen alle Aquariumsbewohner; ein separates Zuchtbecken erleichtert die Aufzucht erheblich.
Vieja zonata („Coatzacoalcos“) stammt aus dem Coatzacoalcos-Flusssystem in Mexiko (Bundesstaaten Veracruz und Oaxaca). Das Coatzacoalcos-Einzugsgebiet ist vom Grijalva/Usumacinta-System getrennt und besitzt eine eigene Fischfauna. Das natürliche Habitat sind ruhige bis mäßig fließende Gewässer: Seen, Lagunen, langsame Flussstrecken – typisch für Vieja-Arten. Das Wasser ist in der Regel hartes, alkalisches Flachlandgewässer.
Wie bei den meisten Vieja-Arten entwickeln dominante Männchen einen ausgeprägten Stirnbuckel, insbesondere mit zunehmendem Alter. Männchen sind deutlich größer und kräftiger als Weibchen.
Vieja zonata („Coatzacoalcos“) zeigt auffällige Seitenmuster und lebendiges Sozialverhalten. Der robuste Körperbau und lebhafte Schwimmbewegungen fordern viel Raum und zahlreiche Verstecke, die ein naturnahes Verhalten ermöglichen.
Für ein Paar mindestens 250 x 60 x 55 cm (rund 825 Liter). Die Grundfläche ist wichtiger als die Höhe.
Die optimale Temperatur liegt zwischen 26 und 28 °C.
Vieja-Arten sind herbivore Detritusfresser: Algen, Detritus und Pflanzenmaterial bilden die natürliche Nahrungsgrundlage. Pflanzliche Kost sollte im Aquarium dominieren.
Die Art eignet sich eher für Halter mit etwas Aquaristikpraxis, da sie groß wird und territorial ist.
Ja. Die Art ist ein biparentaler Substratlaicher: Das Weibchen pflegt die Brut, das Männchen verteidigt das Revier. Das Paar sollte sich aus einer Gruppe von 6-8 Jungtieren finden. Ein separates Zuchtbecken erleichtert die Aufzucht, da die Elterntiere die Brut aggressiv verteidigen.
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