
Buntbarsche
Goldener Kammbuntbarsch
Cichla kelberi
- Endgröße: bis 58,5 cm
- Aquarium: ab 1800 l
- Temperatur: 25-31 °C
- pH-Wert: pH 5,5-6,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Cichla melaniae, der Xingu-Kammbuntbarsch, ist ein kraftvoller Raubfisch aus der Familie Cichlidae mit bis zu 36 cm TL. Der stämmige, torpedoförmige Körperbau zeigt eine goldgelbe bis grünliche Grundfärbung mit drei schmalen, dunklen Vertikalstreifen. Auf den Flanken finden sich zahlreiche kleine weiße Punkte, die bei manchen Exemplaren ocelliert erscheinen, zusammen mit orangefarbenen Akzenten an den Flossen.

36 cm TLEndgröße
12 JahreLebenserwartung
28-32 °CTemperatur
6-6,5pH-Wert
1-8 °dGHGesamthärte
ab 1100 lAquariengröße
Im Aquarium bewegt sich die Art bevorzugt in mittleren und unteren Wasserschichten. Typisches Lauerjäger-Verhalten: Die Art wartet in Deckung oder nahe Felsstrukturen und startet gezielte, schnelle Angriffe. In ausreichend großen Becken bildet die Art Paarbindungen und Reviere. Cichla melaniae ist endemisch im unteren Rio-Xingu-Becken in Brasilien und an starke Strömungen in Stromschnellen mit Lavagestein angepasst. Für normale Heimaquarien nicht empfohlen, nur für Spezialisten mit Großaquarien.
Wasserwerte: Temperatur 28 bis 32 Grad Celsius, pH 6,0 bis 6,5, GH 1 bis 8 dGH. Beckengröße: Mindestens 800 Liter. Einrichtung: Großzügige offene Schwimmzonen und strukturreiche Deckungsbereiche. Stabile Felsformationen, große Wurzelstöcke und Lavagestein als Territorialpunkte und Sichtbarrieren. Substrat: sandige bis kiesige Bereiche mit größeren, abgerundeten Steinen. Kräftige Filterung, hohe Durchsatzraten und gute Oxygenierung. Abwechslungsreiche Strömungszonen mit ruhigeren Bereichen. Cichla melaniae ist eine Art nur für Spezialisten.
Cichla melaniae ist kein Schwarmfisch. Jungtiere bilden lose Gruppen, die sich zu territorialen Paaren oder Einzeltieren entwickeln. Adulte Paare werden in sehr großen Becken gepflegt. Bei mehreren adulten Exemplaren ist mit verstärkter Territorialität und Rangkämpfen zu rechnen. Das Temperament ist räuberisch und lauerhaft: Lauerphasen in Deckungsnähe, gelegentliche Revierwachpatrouillen und gezielte Jagdangriffe. In der Brutzeit steigt die Aggressivität deutlich an; beide Elternteile verteidigen Gelege und Jungfische energisch. Garnelen jeglicher Größe sind ungeeignet. Kleine und mittelgroße Schnecken sind gefährdet.
Cichla melaniae ist ein ausgeprägter Piscivor mit Präferenz für ganze Beutefische. Im Aquarium: Fischfilets, ganze kleine Fische, Garnelen, Muschelfleisch und Regenwürmer. Hochwertige, proteinreiche Cichliden-Pellets können ergänzend eingesetzt werden. Beim Einsatz ganzer Fische vorheriges Einfrieren empfohlen (Parasitenrisiko).
Fortpflanzungstyp: Substratlaicher. Zucht teilweise dokumentiert, gilt als schwer. Zuchtwasserwerte: Temperatur 29 bis 30 Grad Celsius, pH 6,0 bis 6,5, GH maximal 5 dGH. Regenzeit-Simulationen als Auslöser: größere, leicht kühlere Wasserwechsel gefolgt von proteinreicher Fütterung und Temperaturerhöhung. Beide Elternteile übernehmen die Bewachung von Gelege und Jungfischen. Gelegegröße: mehrere hundert bis über 1.000 Eier. Inkubation ca. 72 Stunden bei 28 Grad Celsius.
Zuchtwasser: 29 bis 30 °C, pH 6 bis 6,5, bis 5 °dGH
Cichla melaniae ist endemisch im unteren Rio-Xingu-Becken in Brasilien. Die Art bewohnt schnell fließende, sauerstoffreiche Flussabschnitte und Stromschnellen. Das Habitat ist durch Lavagestein-Formationen, sandige bis kiesige Bereiche und große Felsblöcke geprägt. Vegetation ist in den schnell fließenden Bereichen reduziert.
Männchen entwickeln zur Laichzeit einen deutlichen Stirnbuckel (Nuchalbuckel) und sind in der Regel etwas größer und intensiver gefärbt als Weibchen. Weibchen bleiben schlanker im Profil und weisen eine weniger ausgeprägte Kopfkontur auf.
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 28 bis 32 Grad Celsius, pH 6,0 bis 6,5 und GH 1 bis 8 dGH.
Nur mit gleichsam großen, robusten Fischen südamerikanischer Herkunft, die nicht in das Maul passen. Kleine bis mittelgroße Fische und alle Garnelen sind ungeeignet. Häufig allein oder als Paar gehalten.
Substratlaicher, Zucht teilweise dokumentiert und gilt als schwer. Regenzeit-Simulationen als Auslöser, Zuchtwasserwerte: 29 bis 30 Grad Celsius, pH 6,0 bis 6,5, GH maximal 5 dGH.
Ausgeprägter Piscivor. Fischfilets, ganze kleine Fische, Garnelen, Muschelfleisch, Regenwürmer und proteinreiche Cichliden-Pellets.
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