
Zahnkarpfen
Banderolen-Kärpfling
Xenotoca eiseni
- Endgröße: bis 7 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 18-24 °C
- pH-Wert: pH 7-8
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, territorial
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Zierfische, Familie Goodeidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Limones-Kärpfling (Ilyodon xantusi) ist eine kleine bis mittelgroße Art der Familie Goodeidae, die eine Größe von etwa 6–7 cm erreicht. Der Körperbau ist schlank und stromlinienförmig, eine Anpassung an die schnell fließenden Bäche und Flüsse des westmexikanischen Tieflandes. In der Natur bewohnt die Art die Armeria-Coahuayana-Flusseinzugsgebiete in den mexikanischen Bundesstaaten Jalisco, Colima und Michoacán.

6–7 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
18-24 °CTemperatur
7-8pH-Wert
9-19 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Im Aquarium zeigen Ilyodon xantusi ein lebhaftes, aktives Verhalten. Die Tiere sind neugierig und bewegen sich vorwiegend in der Mittelwasserzone. Als echter Lebendgebärer der Familie Goodeidae werden Jungtiere vollentwickelt geboren; die Ernährung der Embryonen erfolgt über Trophotaenien (fadenartige Nährstrukturen), die kurz nach der Geburt abgeworfen werden. Im Gegensatz zu Poeciliidae speichern Goodeidae-Weibchen keinen Samen – für jeden Wurf ist eine erneute Paarung erforderlich.
Wasserwerte: Temperatur 18–24 °C, pH 7,0–8,0, GH 9–19 °dGH. Mindestens 80 cm Kantenlänge (ca. 112 Liter). Da die Art sehr aktiv ist und bevorzugt in Strömungsbereichen schwimmt, sind großzügige Beckenlängen von Vorteil. Strukturreiche Gestaltung mit strömungsbetonten Bereichen und freiem Schwimmraum. Robuste, hartblättrige Pflanzen bevorzugen, da weichblättrige Arten beschädigt werden können. Gute Filterleistung mit moderater bis kräftiger Strömung und gut gesauerstoffetem Wasser. Regelmäßige Teilwasserwechsel. Der Limones-Kärpfling ist eine lebhafte, subtropische Art für Aquarianer, die sich für mexikanische Fische und die biologisch interessante Familie Goodeidae begeistern. Das Lebendgebären mit Trophotaenien und die fehlende Spermaspeicherung machen die Art besonders reizvoll.
Ilyodon xantusi wird in Gruppen von mindestens 6 Tieren gehalten. Männchen können untereinander kurze Rangordnungsauseinandersetzungen zeigen, die jedoch harmlos verlaufen. Das Temperament ist überwiegend friedlich, die Art aber sehr aktiv und sollte nicht mit besonders scheuen oder langsamen Fischen vergesellschaftet werden. Gegenüber dem eigenen Nachwuchs sind Adulttiere tolerant – Jungtiere werden von den Eltern kaum gefressen. Geeignete Mitbewohner sind robuste, ähnlich aktive Fische aus Mexiko oder Mittelamerika. Andere Goodeidae-Arten aus benachbarten Einzugsgebieten eignen sich gut. Schnecken sind unproblematisch, Junggarnelen können gefährdet sein.
Ilyodon xantusi ist Allesfresser mit deutlichem Pflanzenanteil. Die Art frisst bevorzugt Algen und pflanzliches Material. Im Aquarium eignen sich Spirulina-Flocken, pflanzliches Granulat, blanchiertes Gemüse sowie lebende oder gefrorene Kleintiere (Artemia, Daphnien, Mückenlarven) als Ergänzung.
Fortpflanzungstyp: Echter Lebendgebärer (Goodeidae, vivipar mit Trophotaenien). Zuchtschwierigkeit: Mittel. Wurfgröße 10–40 Jungtiere, Trächtigkeit ca. 6–8 Wochen. Jungtiere werden relativ groß geboren (ca. 1–1,5 cm) und nehmen sofort Futter auf. Adulttiere setzen den Nachwuchs kaum nach. Für die Aufzucht eignen sich dicht bepflanzte Becken. Proteinreiche Fütterung der Zuchttiere steigert Wurfgröße und -qualität.
Ilyodon xantusi ist in Mexiko heimisch und bewohnt die Armeria-Coahuayana-Flusseinzugsgebiete in den Bundesstaaten Jalisco, Colima und Michoacán. Die Art bevorzugt schnell fließende Bäche und Flüsse mit klarem Wasser, steinigem Substrat und moderater bis kräftiger Strömung.
Weibchen werden etwas größer und zeigen bei Trächtigkeit einen deutlich gerundeten Bauch. Männchen sind schlanker und oft lebhafter in der Färbung.
Ilyodon xantusi benötigt Temperatur 18–24 °C, pH 7,0–8,0 und GH 9–19 °dGH. Als subtropische mexikanische Art bevorzugt er hartes, leicht alkalisches Wasser.
Geeignet sind robuste, ähnlich aktive Fische aus Mexiko oder Mittelamerika. Die Art ist sehr aktiv und sollte nicht mit scheuen oder langsamen Fischen kombiniert werden.
Ja, als echter Lebendgebärer bringt Ilyodon xantusi 10–40 vollentwickelte Jungtiere pro Wurf zur Welt. Die Ernährung der Embryonen erfolgt über Trophotaenien. Die Zucht gilt als mittelschwer.
Ilyodon xantusi ist Allesfresser mit deutlichem Pflanzenanteil. Im Aquarium eignen sich Spirulina-Flocken, pflanzliches Granulat und blanchiertes Gemüse, ergänzt durch Lebendfutter.
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