
Buntbarsche
Keilfleckbuntbarsch
Uaru amphiacanthoides
- Endgröße: 25 cm SL
- Aquarium: ab 540 l
- Temperatur: 26-28 °C
- pH-Wert: pH 5-7
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Langflossen-Uaru (Uaru fernandezyepezi) erreicht eine Gesamtlänge von etwa 24 cm und gehört zu den seltensten Cichliden im Aquarienhandel. Der Körper ist hochoval und seitlich abgeflacht, die Grundfärbung cremefarben bis hellbraun mit einem charakteristischen schwarzen Dreiecksfleck und irisierenden blauen Linien an After- und Bauchflossen.

24 cm (TL)Endgröße
10-12 JahreLebenserwartung
28-30 °CTemperatur
4-6pH-Wert
1-4 °dGHGesamthärte
ab 500 lAquariengröße
Namengebend sind die lang ausgezogenen weichen Rücken- und Afterflossenstrahlen, die der Art ein elegantes Erscheinungsbild verleihen. Uaru fernandezyepezi wurde 1989 beschrieben und kommt ausschließlich im Atabapo-Flusssystem im Orinoco-Becken vor, an der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien. Die Art ist auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet (Vulnerable, VU) eingestuft. Im Verhalten zeigt sich der Langflossen-Uaru außerhalb der Brutzeit als friedlicher, eher scheuer Cichlide, der sich hauptsächlich in mittleren bis unteren Wasserschichten aufhält.
Der Langflossen-Uaru benötigt ein Aquarium ab 150 cm Kantenlänge mit mindestens 500 Litern. Das Wasser sollte 28-30 °C warm sein, der pH-Wert bei 4-6 und die Gesamthärte bei 1-4 °dGH liegen. Als Schwarzwasserart verträgt die Art kein hartes oder alkalisches Wasser. Die Einrichtung sollte Schwarzwassercharakter haben: dunkles Substrat, Torffilterung oder Erlenzapfen, Wurzeln und Laub (Seemandelbaumblätter), gedämpfte Beleuchtung. Da die Art weiche Pflanzen frisst, sind robuste Arten wie Anubias, Javafarn oder Vallisnerien empfehlenswert. Eine moderate Strömung und regelmäßige Wasserwechsel mit aufbereitetem Weichwasser sind wichtig für das Wohlbefinden. Uaru fernandezyepezi ist eine anspruchsvolle Schwarzwasser-Cichlide, die erfahrene Aquarianer mit einem gut eingefahrenen Becken und stabilen Wasserwerten voraussetzt. Wer sich auf die Pflege einlässt, wird mit einem spannenden Brutpflegeverhalten belohnt.
Uaru fernandezyepezi sollte in einer Gruppe von mindestens 4-5 Tieren gepflegt werden, Einzelhaltung ist nicht artgerecht. Außerhalb der Brutzeit verhält sich die Art friedlich und zurückhaltend. Während der Brutzeit zeigen die Elterntiere territoriales Verhalten zum Schutz der Brut. Gegenüber anderen großen, friedlichen Arten aus Südamerika ist der Langflossen-Uaru gut vergesellschaftbar, etwa mit Geophagus, Altum-Engelfischen oder großen Salmlern. Aufgrund der IUCN-Einstufung und der Seltenheit empfiehlt sich die Haltung im Artenbecken oder mit wenigen gut abgestimmten Begleitarten. Garnelen und kleine Schnecken sind als Mitbewohner nicht geeignet.
Der Langflossen-Uaru ist primär herbivor. Pflanzliche Futterarten sollten dominieren: Spirulina-Granulat, Herbivoren-Pellets, blanchiertes Gemüse wie Zucchini, Gurke, Erbsen und Spinat. Ergänzend werden Frostfutter wie Artemia und Mückenlarven akzeptiert. Tierische Nahrung nur als Beifutter, Säugetierfleisch ist zu vermeiden. Die Art frisst aktiv weiche Aquarienpflanzen, daher sind im Becken robuste Pflanzenarten zu wählen.
Uaru fernandezyepezi ist ein Substratlaicher mit biparentaler Brutpflege. Beide Elternteile kümmern sich um Eier und Jungfische. Die Jungfische ernähren sich von der Schleimhautsekretion der Elterntiere, vergleichbar mit dem Verhalten bei Diskusfischen. Eine erfolgreiche Zucht in Gefangenschaft ist extrem selten und kaum dokumentiert. Für Zuchtversuche werden sehr weiches, saures Wasser (pH unter 5), Temperaturen von 28-32 °C und ein ruhiges, separates Zuchtbecken von mindestens 400 Litern empfohlen. Hochwertiges Futter und stressfreie Bedingungen sind Voraussetzung.
Zuchtwasser: 28 bis 32 °C, pH 4 bis 5
Uaru fernandezyepezi kommt ausschließlich im Atabapo-Flusssystem vor, einem Zufluss des Orinoco an der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien. Das Atabapo-Becken gehört zu den klarsten Schwarzwassersystemen Südamerikas mit extrem weichem, sehr saurem Wasser, sehr niedriger Leitfähigkeit und Temperaturen von 28-30 °C und darüber. Die Art ist in ihrem Lebensraum selten und nie in großer Individuendichte anzutreffen.
Eine sichere äußerliche Geschlechtsbestimmung ist kaum möglich. Männchen können geringfügig längere, spitzere weiche Rücken- und Afterflossen sowie ein minimal runderes Schädelprofil aufweisen. Diese Merkmale sind nicht verlässlich. Während der Laichzeit sind unterschiedliche Genitalpapillen erkennbar.
Der Langflossen-Uaru benötigt weiches, saures Schwarzwasser mit 28-30 °C, pH 4-6 und GH 1-4 °dGH. Hartes oder alkalisches Wasser wird nicht vertragen. Torffilterung und Seemandelbaumblätter helfen, die gewünschten Bedingungen zu erreichen.
Ja, mit anderen großen, friedlichen Südamerika-Cichliden wie Geophagus oder Altum-Engelfischen sowie großen Salmlern. Aufgrund der Seltenheit und des IUCN-Status (VU) ist ein Artenbecken die beste Wahl. Garnelen und kleine Fische sind als Mitbewohner ungeeignet.
Die Zucht ist extrem schwierig und in Gefangenschaft kaum dokumentiert. Uaru fernandezyepezi ist ein Substratlaicher mit biparentaler Brutpflege. Die Jungfische ernähren sich von der Schleimhautsekretion der Elterntiere, ähnlich wie bei Diskusfischen.
Mindestens 500 Liter bei 150 cm Kantenlänge. Die Art erreicht etwa 24 cm Gesamtlänge und sollte in einer Gruppe von mindestens 4-5 Tieren gepflegt werden. Schwarzwassereinrichtung mit Wurzeln, Laub und gedämpfter Beleuchtung ist wichtig.
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