
Buntbarsche
Getupfter Zwergbuntbarsch
Apistogramma guttata II
- Endgröße: 3.6 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 25-29 °C
- pH-Wert: pH 4,5-6
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Mittel
Haremshaltung, aggressiv
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Apistogramma geisleri ist ein kleiner, bodenorientierter Zwergbuntbarsch aus dem unteren Amazonasgebiet Brasiliens, der ca. 2,8 cm SL erreicht (im Aquarium Männchen bis ca. 4 cm TL). Die Art gilt im Hobby als selten und ist wenig dokumentiert. Die Grundfärbung ist bräunlich-grau bis leicht gelblich und variiert je nach Stimmung und Substrat.

bis 4 cmEndgröße
3 JahreLebenserwartung
23-27 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
1-8 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Erregte Männchen zeigen eine dunklere Pigmentierung und teilweise grünliche Glanzschuppen, was zu Handelsnamen wie „Smaragd“ (sp. Smaragd) geführt hat. Im Aquarium ist Apistogramma geisleri ruhig und zurückhaltend, bevorzugt die unteren Wasserschichten und nutzt Laubschichten sowie Höhlen als Rückzugsorte. Weibchen zeigen zur Brutzeit eine intensive gelbe Bauchfärbung mit kontrastreichen dunklen Mustern. Die Art ist ein Höhlenlaicher mit typischem Haremsverhalten.
Wasserwerte: Temperatur 23 bis 27 °C (Optimum 24 bis 27 °C), pH 5,5 bis 7,0, GH 1 bis 8 dGH (bevorzugt unter 5 dGH). Mindestens 80 cm Beckenlänge (ca. 112 Liter) für ein Paar oder ein kleines Harem (1M + 2W). Ein 60-cm-Becken kann für ein einzelnes Paar ausreichen. Feinsandiger Bodengrund, dicke Laubschicht (Seemandelbaumblätter, Buchenlaub), Totholz, Wurzeln und Höhlen. Gedämpftes Licht durch Schwimmpflanzen oder dichten Bewuchs. Schonender Mattenfilter oder Außenfilter mit schwacher Ausströmung. Gerbstoffe aus der Laubschicht sind erwünscht. Regelmäßige, moderate Wasserwechsel.
Apistogramma geisleri ist ein typischer Haremshalter. Empfohlen wird eine Gruppenzusammenstellung von 1 Männchen zu 2 bis 3 Weibchen. Mehrere Männchen benötigen deutlich größere Becken mit klarer Sichtunterbrechung, da es sonst zu dauerhaften Revierkämpfen kommt. Das Temperament ist gegenüber artfremden, nicht bedrohlichen Fischen friedlich. Innerartlich zeigt sich ausgeprägtes Territorialverhalten, vor allem zwischen Männchen. Während der Brutzeit steigert sich die Aggressivität erheblich: Weibchen verteidigen ihre Bruthöhle vehement. Geeignete Beifische sind kleine südamerikanische Salmler, Panzerwelse (Corydoras) und andere friedliche Arten derselben Bioregion. Bei Zuchtabsicht sind Panzerwelse allerdings ungünstig: Sie durchsuchen den Bodengrund ohne Rücksicht auf Reviergrenzen und stören das bewachte Gelege, was die Elterntiere dauerhaft in Alarmbereitschaft hält. Junggarnelen gelten als potenzielle Beute; adulte Garnelen und Schnecken werden meist toleriert.
Karnivor (Mikroprädator). Bevorzugt werden Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, Wasserflöhe (Daphnia) und Mückenlarven. Nach Gewöhnung werden auch Frostfutter (Artemia, Mysis) und hochwertiges Kleingranulat angenommen. Abwechslungsreiche Fütterung mit hohem tierischen Proteinanteil fördert Konditionierung und Farbintensität.
Höhlenlaicher. Die Eier werden an der Höhlendecke abgelegt und vom Weibchen bewacht. Zuchtwasserwerte: 26 bis 28 °C, pH 5,5 bis 7, GH maximal 3 bis 5 dGH. Konditionierung: Reichliche Fütterung mit hochwertigem Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven, Enchyträen). Auslöser: Regenzeit-Simulation durch Wasserwechsel mit weichem, leicht kühlerem Wasser, gefolgt von Temperaturanstieg auf 27 bis 28 °C. Gelegegröße ca. 30 bis 80 Eier. Inkubation bei 26 bis 27 °C ca. 48 bis 72 Stunden; Jungfische nach weiteren 5 bis 7 Tagen freischwimmend. Erstfutter: frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien, Mikrowürmchen und Infusorien. Zuchtschwierigkeit: mittelschwer.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Apistogramma geisleri stammt aus dem unteren Amazonasbecken mit Nachweisen im Rio Trombetas bei Óbidos in Brasilien. Die Art bewohnt flache, langsam fließende Gewässer mit sandigem Bodengrund, umfangreicher Laubschicht und reichlich Totholz. Diese Habitate sind oft stark beschattet durch Überhänge und Ufervegetation, mit gedämpftem Licht und hohem Gehalt an organischem Material.
Männchen werden größer als Weibchen, ihre unpaaren Flossen sind verlängert, und sie zeigen bei Erregung intensivere, dunklere Pigmentierungen sowie grünliche Glanzschuppen. Weibchen bleiben kleiner, besitzen rundere Flossen und zeigen zur Brutzeit eine intensive gelbe Bauchfärbung mit kontrastierenden dunklen Mustern.
Temperatur 23 bis 27 °C (Optimum 24 bis 27 °C), pH 5,5 bis 7,0 und GH 1 bis 8 dGH, bevorzugt unter 5 dGH. Die Art stammt aus einem typischen Schwarzwassergebiet.
Apistogramma geisleri erreicht ca. 2,8 cm Standardlänge; im Aquarium sind Männchen bis ca. 4 cm Gesamtlänge möglich.
Ja, mit südamerikanischen Arten, die weiches, leicht saures Wasser und friedliches Temperament teilen. Geeignet sind kleine Salmler und Panzerwelse. Junggarnelen sind gefährdet.
Die Art ist ein Höhlenlaicher. Die Zucht gilt als mittelschwer. Zuchtwasserwerte: 26 bis 28 °C, pH 5,0 bis 6,5, GH maximal 3 bis 5 dGH. Im Hobby selten, daher wenige dokumentierte Zuchterfolge.
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