
Zahnkarpfen
Neon-Reisfisch
Oryzias woworae
- Endgröße: bis 4 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 23-27 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Rivulidae
Anablepsoides aff. ornatus „Peru Glaser CI-2011"
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Anablepsoides aff. ornatus, im Handel als „Peru Glaser CI-2011“ bezeichnet, ist ein sehr kleiner Killifisch aus der Familie Rivulidae (Ordnung Cyprinodontiformes). Die Art zählt zu den kleinsten Killifischen und wird bis etwa 4 cm (TL) groß; Männchen sind schlanker und deutlich kräftiger gefärbt als die etwas gedrungeneren Weibchen. Der Körper trägt eine feine Musterung aus goldenen bis dunklen Schraffierungen.
bis 4 cmEndgröße
bis ca. 3 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
5-12 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
In ihrem natürlichen Lebensraum bewohnt die Art flache, langsam fließende oder stehende Waldgewässer im peruanischen Amazonasgebiet; es handelt sich nicht um einen Saisonfisch. Im Aquarium sind weiches, leicht saures Wasser, gedämpftes Licht und dicht strukturierte Uferzonen mit Falllaub und feinfiedrigen Pflanzen wichtig. Wegen der geringen Größe und ausgeprägten Sprungfreude ist eine lückenlos schließende Abdeckung Pflicht.
Wasserwerte: Temperatur 24–28 °C, pH 6,0–7,5 (optimal 6,0–7,0), GH 5–12 dGH (bevorzugt weich, unter 8 dGH).
Beckengröße: Mindestens 60 cm Kantenlänge (ca. 54 Liter). Einrichtung mit viel Falllaub, Javamoos, feinfiedrigen Pflanzen und schwimmender Vegetation (z. B. Riccia fluitans). Dunkles Substrat und Wurzelstrukturen ahmen das natürliche Habitat nach. Strömung gering bis fehlend – das natürliche Habitat sind sehr flache, kaum strömende Gewässer (< 20 cm Wassertiefe).
Leicht schattierte Bepflanzung wird bevorzugt. Schwache Innenfilterung oder Schwammfilter reichen aus. Regelmäßige, kleinere Wasserwechsel sind sinnvoll; größere kühle Wasserwechsel können Laichaktivität auslösen. Eine lückenlos schließende Abdeckung ist Pflicht – die Art findet selbst kleinste Öffnungen.
Anablepsoides aff. ornatus "Peru Glaser CI-2011" – korrekt als Anablepsoides collieri Huber, 2021 – ist ein reizvoller Zwergkillifisch für erfahrene Halter mit Interesse an südamerikanischen Biotopen. Die sehr kleine Größe, die Empfindlichkeit gegenüber Wasserverschmutzung und die Pflicht zur lückenlosen Abdeckung machen ihn zu einem Fisch für sorgfältige Pfleger. Die Haltung verlangt weiches, leicht saures bis neutrales Wasser und eine ruhige, stark strukturierte Uferzone.
Anablepsoides aff. ornatus zeigt im natürlichen Habitat ein ausgeprägtes Paar- bis Haremsverhalten, wobei ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammenlebt; Einzelhaltung von Männchen ist zu vermeiden, da dies zu Stress und Aggressionen führen kann. Für die Aquarienhaltung des unter dem Namen „Peru Zierspitzkärpfling“ oder „Peru Glaser CI-2011“ gehandelten Fisches empfiehlt sich daher die Pflege in kleinen Gruppen mit einem Männchen und zwei bis drei Weibchen, um innerartlichen Stress zu minimieren. Als Beckenpartner eignen sich ruhige, friedliche Schwarmfische ähnlicher Größe wie kleine Salmler oder Zwergbärblinge sowie friedliche Bodenfische wie Corydoras-Arten, die das Revierverhalten der Anablepsoides nicht stören. Zu vermeiden sind sehr kleine Beutefische wie Junggarnelen oder winzige Rasboras, da sie als Nahrung angesehen werden könnten, ebenso wie aggressive oder hyperaktive Arten, die die zurückhaltenden Zierspitzkärpflinge stressen, sowie langflossige Fische, da es gelegentlich zu Flossenzupfen kommen kann.
Fleischfresser (karnivor/insektivor). Bevorzugt lebende und gefrorene Kleintiere: Artemia-Nauplien, Grindalwürmer, Mückenlarven (weiß und schwarz). Hochwertiges Trockenfutter wird nach Eingewöhnung teils akzeptiert, sollte aber nicht das Hauptfutter ersetzen. Tägliche Fütterung in kleinen Portionen. Auf rote Mückenlarven und Tubifex sollte verzichtet werden: Killifische reagieren empfindlich auf die damit eingetragenen Keime und neigen bei fettreicher Kost zur Verfettung. Weiße und schwarze Mückenlarven, Artemia, Cyclops und Grindalwürmer sind die bessere Grundlage.
Fortpflanzungstyp: Haftlaicher ohne Brutpflege. Die Eier werden über einen längeren Zeitraum einzeln an feinfiedrige Pflanzen, Javamoos oder Laichmops abgelegt. Eine elterliche Brutpflege findet nicht statt; die Elterntiere fressen abgelegte Eier, daher sollte das Laichsubstrat regelmäßig abgesammelt und getrennt erbrütet werden. Zuchtwasser: weich und leicht sauer, pH 6,0 bis 6,8, Temperatur 24 bis 26 °C. Die Larven schlüpfen je nach Temperatur nach etwa zwei bis drei Wochen und werden zunächst mit feinstem Lebendfutter (Pantoffeltierchen), nach wenigen Tagen mit frisch geschlüpften Artemia-Nauplien aufgezogen.
Anablepsoides aff. ornatus „Peru Glaser CI-2011“ bewohnt in ihrem natürlichen Lebensraum das tropische Amazonasgebiet Perus, wo sie in überwiegend flachen, langsam fließenden Flussabschnitten und Bachsystemen vorkommt. Die Gewässer sind leicht sauer bis neutral (etwa pH 6,0 bis 7,0), weich und weisen Temperaturen zwischen 26 und 28 °C auf. Charakteristisch sind dicht bewachsene Uferzonen, reichlich Laubstreu, Äste und natürliche Verstecke in schattigen, waldnahen Bereichen, die Nahrung, Rückzug und Laichplätze bieten.
Männchen von Anablepsoides aff. ornatus weisen eine deutlich intensivere Färbung sowie verlängerte, spitz auslaufende Rücken‑ und Afterflossen auf, während Weibchen eine dezentere Färbung, kürzere Flossen und einen insgesamt rundlicheren Körperbau besitzen.
Die optimale Temperatur liegt bei 24-28 °C. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0-7,5 liegen. Die Gesamthärte (GH) zwischen 5 und 12.
Für Anablepsoides aff. ornatus „Peru Glaser CI-2011“ wird ein Aquarium ab 60 cm, 54 Liter empfohlen. Eine größere Grundfläche ist immer vorteilhaft, da sie den Tieren mehr Schwimmraum und Reviermöglichkeiten bietet.
Anablepsoides aff. ornatus zeigt im natürlichen Habitat ein ausgeprägtes Paar- bis Haremsverhalten, wobei ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammenlebt; Einzelhaltung von Männchen ist zu vermeiden, da dies zu Stress und Aggressionen führen kann.
Ja. Die Art ist ein Haftlaicher ohne Brutpflege und legt ihre Eier an feinfiedrigen Pflanzen oder Laichmops ab. Zuchtwasser: weich, leicht sauer (pH 6,0 bis 6,8) bei 24 bis 26 °C. Das Laichsubstrat getrennt erbrüten, da die Elterntiere die Eier fressen.
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