
Karpfenfische
Haibarbe
Labeo chrysophekadion
- Endgröße: bis 90 cm
- Aquarium: ab 3000 l
- Temperatur: 20-26 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, aggressiv
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Zierfische, Familie Catostomidae
Myxocyprinus asiaticus
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Wimpelkarpfen (Myxocyprinus asiaticus) erreicht bis zu 68 cm Totallänge (wissenschaftlich belegt; Einzelberichte bis 90 cm SL) und gehört zur Familie der Saugkarpfen (Catostomidae). Jungfische zeigen helle Braun- bis Rosatöne mit drei schrägen, dunkel schwarz-braunen Bändern und einer sehr hohen, segelartigen Rückenflosse – das markanteste Artmerkmal.
bis 90 cmEndgröße
über 25 JahreLebenserwartung
15,5-21 °CTemperatur
6-8pH-Wert
5-20 °dGHGesamthärte
ab 2700 lAquariengröße
Ab etwa 30–35 cm Körperlänge bricht dieses Muster zunehmend auf; adulte Tiere wirken gestreckter und dunkler, die einst imposante Rückenflosse verkleinert sich proportional. Die robuste Mundpartie mit verdickten Lippen ist typisch für die Catostomiden und auf das Abweiden von Aufwuchs und Bodensubstrat ausgerichtet. Im Aquarium ist der Wimpelkarpfen ein friedlicher, bodenorientierter Schwarmfisch, der kräftige Strömung und sauerstoffreiches Wasser benötigt. Die Art ist wenig durchsetzungsstark und kommt bei Futterkonkurrenz mit schnelleren Fischen oft zu kurz. Der Wimpelkarpfen ist in der Natur als gefährdet (IUCN VU – Vulnerable) eingestuft. In mehreren Ländern, darunter Großbritannien, ist der Import für Privatpersonen gesetzlich verboten. Kaufinteressenten sollten die Rechtslage vor dem Erwerb prüfen.
Die empfohlenen Aquariumwerte betragen 15,5–21 °C, pH 6,0–8,0 und GH 5–20 dGH. Saisonale Abkühlung auf 15–16 °C für einige Wochen im Winter fördert natürliches Verhalten und Langlebigkeit. Das Becken sollte mindestens 360 cm Kantenlänge aufweisen und 2.700 Liter fassen. Das Substrat sollte aus grobem Kies, Steinen und wassergeschliffenen Felsblöcken bestehen. Kräftige Filterung und intensive Belüftung sind nötig. Pflanzen wachsen in starker Strömung meist schlecht. Die Art ist empfindlich gegenüber Nitritspitzen und organischer Belastung – lückenlose Wasserqualität ist Pflicht. Der Wimpelkarpfen ist ausschließlich für erfahrene Aquarianer mit sehr großen Anlagen geeignet. Die extreme Größe, die Langlebigkeit von über 25 Jahren und die spezialisierten Haltungsansprüche machen ihn zu einem der anspruchsvollsten Süßwasserfische überhaupt.
Myxocyprinus asiaticus ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen ab 6 Tieren gehalten werden. Das Temperament ist friedlich. Garnelen sind als Beifische ungeeignet. Schnecken werden meist toleriert. Die Art lässt sich mit ruhigen, nicht zu schnell schwimmenden Großfischen aus ähnlichen Biotopen vergesellschaften. Bei adulten Tieren ist individuelle Verträglichkeit stets zu prüfen.
Der Wimpelkarpfen ist ein benthischer Allesfresser. Jungfische nehmen sinkende Pellets, Algenwafer sowie Mückenlarven, Artemia und Daphnien an. Adulte Tiere sollten vorwiegend pflanzlich ernährt werden – Algenwafer, Spirulina-Pellets und abgekochtes Gemüse bilden die Basis. Die Art frisst langsam und kommt bei Konkurrenz mit schnelleren Fischen zu kurz.
Die Zucht im Heimaquarium ist nicht realisierbar. In der Natur wandert die Art potamodrom: zur Laichzeit zwischen Februar und April ziehen die Tiere in flache, schnell fließende Oberläufe. Die Eier werden frei ins Wasser abgegeben (Freilaicher). Die Geschlechtsreife tritt erst nach ca. 6 Jahren ein. Kommerzielle Zucht erfolgt ausschließlich durch künstliche Hormoninduktion in Aquakulturen.
Der Wimpelkarpfen besiedelt klare, sauerstoffreiche Flussabschnitte des Yangtze-Beckens in China mit starker Strömung und kiesigem bis steinigem Substrat. Zur Laichzeit unternehmen die Tiere potamodrome Wanderungen in schnell fließende Oberläufe.
Bei Jungtieren kaum unterscheidbar. Adulte Männchen zeigen zur Laichzeit intensive rötliche Färbung an den Flanken sowie Laichausschlag (Tuberkel) am Kopf. Weibchen erscheinen dunkel violett mit einem breiten rötlich-rosanen Bereich entlang der Flanke und sind fülliger.
Die empfohlenen Werte sind 15,5–21 °C, pH 6,0–8,0 und GH 5–20 dGH. Saisonale Abkühlung auf 15–16 °C im Winter ist empfehlenswert.
Bis 68 cm TL, Einzelberichte bis 90 cm SL. Im Aquarium benötigt die Art mindestens 2.700 Liter und 360 cm Kantenlänge.
Nein, die Zucht im Heimaquarium ist nicht realisierbar. In der Natur wandert die Art zur Laichzeit in schnell fließende Oberläufe. Kommerzielle Zucht erfolgt durch Hormoninduktion.
Die Art ist von der IUCN als gefährdet (VU – Vulnerable) eingestuft. In mehreren Ländern (u. a. Großbritannien) ist der Import für Privatpersonen gesetzlich verboten.
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