
Karpfenfische
Goldfisch
Carassius auratus
- Endgröße: bis 48 cm
- Aquarium: ab 1180 l
- Temperatur: 10-22 °C
- pH-Wert: pH 6,5-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Cyprinidae
Scardinius erythrophthalmus
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Goldrotfeder (Scardinius erythrophthalmus) ist ein großer europäischer Karpfenfisch (Cyprinidae) mit einer Gesamtlänge von bis zu 61,7 cm; üblich sind 25 bis 35 cm. Der Körper ist hochrückig und seitlich abgeflacht.
bis 61,7 cmEndgröße
19 JahreLebenserwartung
4-22 °CTemperatur
7-7,5pH-Wert
10-15 °dGHGesamthärte
ab 2400 lAquariengröße
Die Goldrotfeder ist ein gezüchteter Farbschlag der Rotfeder mit goldroter Körperfärbung (die Wildform ist silbrig bis gold-oliv gefärbt), die Brust-, Bauch- und Afterflossen leuchten intensiv orangerot bis blutrot. Die gelblich-goldene Iris ist ein gutes Unterscheidungsmerkmal zu ähnlichen Arten. Im Aquarium oder Gartenteich zeigt die Art ein aktives, schwimmlustiges Verhalten in den mittleren und oberen Wasserschichten. Lebhafter Schwarmfisch mit ausgeprägtem Such- und Weideverhalten. HINWEIS: Für Heimaquarien aufgrund der Endgröße und des Platzbedarfs (ab 400 cm Kantenlänge) nicht geeignet. Die Art eignet sich ausschließlich für sehr große Gartenteiche oder öffentliche Schauaquarien. Kaltwasserart mit saisonalem Verhalten (Winterruhe in Bodennähe).
Scardinius erythrophthalmus benötigt ein Becken ab 400 cm Kantenlänge (über 2.400 Liter) oder einen großen Gartenteich mit Temperaturen von 4–22 °C, einem pH-Wert von 7,0–7,5 und einer Gesamthärte von 10–15 °dGH. Die Art verträgt saisonal kühlere Temperaturen und profitiert von einer Winterabsenkung. Dichte Pflanzung in Teilbereichen mit freien Schwimmstrecken. Sandiger bis feiner Bodengrund. Robuste Wasserpflanzen. Ruhige bis mäßige Strömung. Leistungsfähige Filterung. Gute Sauerstoffversorgung. Regelmäßige Wasserwechsel.
Scardinius erythrophthalmus ist ein Schwarmfisch, der in Gruppen ab 8–10 Tieren gehalten wird. Friedlich, aber keineswegs träge, sondern aufmerksam und dauerhaft in Bewegung. Zur Brutzeit treiben Männchen die Weibchen lebhaft in dichte Pflanzenbestände. Garnelen: Ungeeignet, Zwerggarnelen sind Beute. Schnecken: Kleine Schnecken gefährdet, adulte meist toleriert. Zur Vergesellschaftung eignen sich große, friedliche europäische Friedfische aus ähnlichen Gewässertypen. Sehr kleine Fische und empfindliche Wirbellose sind ungeeignet.
Allesfresser mit stark herbivorer Tendenz. Weiche Wasserpflanzen, Algen, Wasserlinsen, Anflugnahrung. Ergänzend: Mückenlarven, Krebstierchen. Im Aquarium: Spirulina-Flocken, Teichsticks mit hohem Pflanzenanteil, pflanzliches Futter als Basis, tierische Kost als Ergänzung.
Scardinius erythrophthalmus ist ein Haftlaicher. Die Zucht gilt als schwer. Auslöser ist eine kalte Überwinterungsphase unter 10 °C. Im Frühjahr bei 16–18 °C und zunehmender Tageslänge beginnt das Ablaichen in dichten Pflanzenbeständen. Gelege: 100.000–200.000 Eier. Inkubation: 3–10 Tage (temperaturabhängig). Geschlechtsreife nach ca. 12 Monaten.
Scardinius erythrophthalmus ist von Europa ostwärts bis Afghanistan und Usbekistan verbreitet, nördlich der Pyrenäen und Alpen. Die Art besiedelt nährstoffreiche, stark verkrautete Flachwasserzonen mit dichter Unterwasser- und Ufervegetation. Schlammige, sandige Böden in still bis langsam fließenden Gewässern.
Weibchen fülliger gebaut und meist größer, besonders im Bauchbereich rundlicher. Männchen schlanker und etwas kleiner. Zur Laichzeit entwickeln Männchen einen feinen Laichausschlag auf Kopf und Schuppen.
Nein, die Art ist für Heimaquarien nicht geeignet. Nur für große Gartenteiche oder Schauaquarien mit über 2400 Litern und ab 400 cm Kantenlänge.
Temperaturen von 4–22 °C (Kaltwasserart), pH-Wert von 7,0–7,5 und Gesamthärte von 10–15 °dGH.
Allesfresser mit stark herbivorer Tendenz. Hauptnahrung: Wasserpflanzen, Algen, Wasserlinsen. Ergänzend: Mückenlarven, Krebstierchen.
Bis 61,7 cm Gesamtlänge, üblich sind 25 bis 35 cm. Einer der größeren europäischen Friedfische.
Ja, mit großen, friedlichen europäischen Friedfischen aus ähnlichen Gewässertypen. Die Goldrotfeder ist ein Schwarmfisch und wird in Gruppen ab 8-10 Tieren gehalten; sehr kleine Fische und empfindliche Wirbellose sind ungeeignet.
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