
Harnischwelse
Gestreifter Zwergschilderwels (L15)
Peckoltia vittata
- Endgröße: 14 cm SL
- Aquarium: ab 160 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 5,6-7
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Gebänderte Orinocosaugwels (Peckoltia wernekei, L243 / LDA86, im Handel teilweise als Ancistomus wernekei geführt) wird bis zu 14 cm groß und gehört zur Familie der Harnischwelse (Loricariidae). Die Grundfärbung ist rötlich-braun bis orange mit vier markanten, schräg verlaufenden schwarzen Querbinden auf dem Körper. Am Bauch zeigen sich mehrere große, blasse Flecken.

bis 14 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
25-29 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 200 lAquariengröße
Kennzeichnend ist eine unterbrochene schwarze Pigmentlinie auf der Oberlippe, die an einen Schnurrbart erinnert, sowie eine dunkle Medianlinie auf der Schnauze. Die Flossen tragen abwechselnd dunkle und helle Bänder.
Der Körper ist abgeflacht mit einer typischen Saugschnauze. Ausgewachsene Männchen entwickeln deutlich sichtbare Odontoden (Hautzähnchen) hinter den Kiemendeckeln, an den Brustflossenstacheln und auf der hinteren Körperhälfte. Die Tiere sind überwiegend dämmerungs- bis nachtaktiv.
Peckoltia wernekei benötigt ein gut strukturiertes Aquarium mit Steinaufbauten, Wurzeln und Höhlen als Versteck- und Ruheplätze. Die Wasserwerte sollten bei 25-29 °C, pH 5,5-7,5 und GH 2-12 °dGH liegen. Als Mindestbeckengröße gelten 120 cm Kantenlänge und 200 Liter.
Eine kräftige Filterung mit hoher Sauerstoffsättigung ist wichtig; ein Filterdurchsatz von 4-5 mal dem Beckenvolumen pro Stunde wird empfohlen. Die Beleuchtung sollte dezent bis moderat sein. Robuste Pflanzen wie Anubias eignen sich gut als Bepflanzung. Als Substrat empfiehlt sich feiner Sand oder Kies.
Die Art hält sich bevorzugt am Boden und an festen Strukturen auf, saugt Aufwuchs ab und nutzt Höhlen als Schlaf- und Ruheplätze. Regelmäßige Wasserwechsel und Kontrolle der Wasserparameter sind empfehlenswert.
Wichtig: Peckoltia wernekei ist kupferempfindlich. Medikamente und Pflanzendünger mit Kupfergehalt sollten vermieden oder nur mit großer Vorsicht eingesetzt werden.
Der Gebänderte Orinocosaugwels ist ein unkomplizierter, friedlicher Harnischwels für strukturierte Aquarien. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 10-15 Jahren.
einzeln oder in kleinen Gruppen, ruhig, friedlich. Haltung: einzeln oder in kleinen Gruppen (3-5 Tiere). Verträglichkeit mit Wirbellosen: friedlich gegenüber Schnecken und Garnelen. Peckoltia wernekei ist ein ausgesprochen friedlicher Wels, der sich mit einer breiten Palette an Beifischen vergesellschaften lässt. Geeignet sind ruhige bis mittelaktive südamerikanische Arten wie Salmler, kleinere Buntbarsche und andere friedliche Bodenbewohner. Garnelen einschließlich Zwerggarnelen und Schnecken werden nicht belästigt. Nur sehr aggressive oder stark territoriale Großcichliden sollten vermieden werden.
Peckoltia wernekei ist omnivor und ernährt sich in der Natur hauptsächlich von Aufwuchs (Biofilm und Algenbeläge). Im Aquarium nimmt die Art bereitwillig Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia und Daphnien an. Ergänzend sollten Welstabletten und pflanzliche Kost wie blanchierte Zucchini oder Spinat angeboten werden. Hochwertiges Trockenfutter in Tablettenform wird ebenfalls akzeptiert.
Fortpflanzungstyp: Höhlenbrüter
Zuchtschwierigkeit: Schwierig (selten dokumentiert)
Peckoltia wernekei ist ein Höhlenbrüter, bei dem das Männchen die Eier in einer Höhle bewacht. Zuchtberichte in Aquarien sind selten; erfolgreiche Nachzuchten gelingen eher in gut eingefahrenen, langfristig stabilen Becken als in speziellen Zuchtanlagen. Weiches, leicht saures Wasser, erhöhte Temperaturen um 28-29°C und großzügige Wasserwechsel zur Simulation der Regenzeit können die Laichbereitschaft fördern. Detaillierte Daten zu Gelegegrößen und Entwicklungszeiten liegen für diese Art kaum vor.
Peckoltia wernekei stammt aus dem Einzugsgebiet des Río Ventuari, einem Nebenfluss des oberen Orinoco im Bundesstaat Amazonas, Venezuela. Die Typuslokalität ist der Marujeta Creek, 159 km östlich von San Fernando de Atabapo. Die Art bewohnt Klarwasserbereiche mit Geröll, Steinpackungen und Totholz, die als Verstecke dienen. Der natürliche Lebensraum zeichnet sich durch weiches, leicht saures Wasser und mäßige bis starke Strömung aus.
Die Geschlechter sind gut unterscheidbar. Männchen besitzen längere Brust- und Bauchflossen mit spitz zulaufenden Enden sowie deutlich ausgeprägte Odontoden hinter den Kiemendeckeln, an den Brustflossenstacheln und auf der hinteren Körperhälfte. Weibchen bleiben glatt und zeigen eine breitere Körpermitte, besonders während der Laichreife. Die Genitalpapille des Männchens ist spitzer ausgebildet.
Peckoltia wernekei erreicht bis 14 cm.
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 25-29 °C, pH 5.5-7.5, GH 2-12 °dGH.
Peckoltia wernekei ist ein ausgesprochen friedlicher Wels, der sich mit einer breiten Palette an Beifischen vergesellschaften lässt. Geeignet sind ruhige bis mittelaktive südamerikanische Arten wie Salmler, kleinere Buntbarsche und andere friedliche Bodenbewohner.
Empfohlen wird ein Becken mit 120 cm Kantenlänge und 200 Liter.
Peckoltia wernekei ist ein Höhlenbrüter, bei dem das Männchen die Eier in einer Höhle bewacht. Zuchtberichte in Aquarien sind selten; erfolgreiche Nachzuchten gelingen eher in gut eingefahrenen, langfristig stabilen Becken als in speziellen Zuchtanlagen.
Peckoltia wernekei ist omnivor und ernährt sich in der Natur hauptsächlich von Aufwuchs (Biofilm und Algenbeläge). Im Aquarium nimmt die Art bereitwillig Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia und Daphnien an.
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