
Flösselhechte
Schmuck-Flösselhecht
Polypterus ornatipinnis
- Endgröße: bis 60 cm
- Aquarium: ab 1800 l
- Temperatur: 25-28 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Polypteridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Endlichers Flösselhecht (Polypterus endlicherii) ist ein imposanter, reptilartig wirkender Fisch aus der Familie Polypteridae, der bis zu 75 cm SL erreichen kann; in Gefangenschaft bleibt er meist kleiner (etwa 65 cm SL). Kein Fisch für ein normales Wohnzimmeraquarium: Ausgewachsen braucht er eine Spezialanlage von mindestens 2.300 Litern mit großer Bodenfläche.

bis 75 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
22-27 °CTemperatur
6-8pH-Wert
5-25 °dGHGesamthärte
ab 2300 lAquariengröße
Die Grundfärbung reicht von gelblich bis grünlich-braun, der Bauch ist weißlich-gelb. Charakteristisch sind 4-5 (selten 6) breite, dunkle Querbänder auf den Flanken. Kopf und Flossen sind häufig mit feinen schwarzen Punkten versehen. Die Rückenflosse ist in 11-14 Flösselchen gegliedert. Die Art besitzt eine zweigeteilte Schwimmblase als akzessorisches Atemorgan und ist auf den Zugang zu atmosphärischer Luft angewiesen. Ohne diesen Zugang kann die Art ertrinken. Jungfische besitzen externe Kiemen, die mit der Reifung verloren gehen. Im Aquarium zeigt sich Polypterus endlicherii als nachtaktiver, bodenorientierter Lauerjäger. Alles, was ins Maul passt, wird als Beute angesehen. Trockenfutter wird selten angenommen.
Endlichers Flösselhecht ist kein Fisch für ein normales Wohnzimmeraquarium. Er kann über 60 cm lang und bis zu 3,4 kg schwer werden und braucht ausgewachsen eine Spezialanlage von mindestens 2.300 Litern mit großer Bodenfläche. Wasserwerte: Temperatur 22-27 °C, pH 6,0-8,0, GH 5-25 °dGH. Für ausgewachsene Tiere wird ein Becken von mindestens 210 x 120 x 90 cm (ca. 2.300 Liter) benötigt. Weicher Sand als Substrat (Bauchverletzungen vermeiden!). Zahlreiche Verstecke durch Wurzeln, Höhlen und Steinformationen. Ruhige bis moderate Strömung. Dezente Beleuchtung. Freier Zugang zur Wasseroberfläche zum Luftatmen ist zwingend. Lückenlose Abdeckung zwingend (Springer!).
Polypterus endlicherii ist ein territorialer Einzelgänger und beansprucht große Reviere. Einzelhaltung oder nur mit robusten, gleichgroßen Fischen. Das Temperament ist gegenüber größeren Beifischen friedlich, gegenüber kleinen Tieren räuberisch. Garnelen und Krebstiere werden gefressen. Kleine Schnecken gefährdet, adulte Schnecken meist toleriert. Geeignete Beifische: Arowana, Synodontis, Datnioides, Messerfische, große Salmler und einige robuste Buntbarsche. Kleine Fische, Zwergbuntbarsche und Garnelen sind ungeeignet.
Polypterus endlicherii ist ein Fleischfresser. Trockenfutter wird selten angenommen. Geeignet sind Weißfischfilet, Stinte, Mysis, Muschelfleisch, Garnelen (als Futter), Regenwürmer und andere Wurmarten als Lebend- oder Frostfutter. Abwechslungsreicher Speiseplan zur Deckung des Nährstoffbedarfs.
Die Zucht ist schwer und selten dokumentiert. Polypterus endlicherii ist ein Freilaicher (Eistreuer). Das Männchen umschließt die Eier mit After- und Schwanzflossen und befruchtet sie. Zuchtwasserwerte: Temperatur 26-28 °C, pH 6,0-7,0, GH maximal 10 °dGH. Auslöser: große, kühle Wasserwechsel und Absenkung der Wasserhärte (Regenzeit-Simulation). Mehrere hundert Eier, Schlupf nach ca. 3-4 Tagen. Hohe Kannibalismus-Neigung bei Jungfischen; strikte Größentrennung erforderlich. Erstfutter: Artemia-Nauplien, Mikrowürmer.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 6 bis 7, bis 10 °dGH
Polypterus endlicherii ist in West- und Zentralafrika von Guinea-Bissau bis Äthiopien in 14 Ländern verbreitet: Nil, Tschadbecken, Niger, Volta, Bandama, Comoé und Ouémé. Die Art bewohnt langsam fließende oder stehende Gewässer mit weichem Bodengrund. Häufige Überflutungsflächen während der Regenzeit bieten zusätzliche Laich- und Nahrungsräume.
Männchen besitzen eine deutlich breitere und fleischigere Afterflosse als Weibchen. Weibchen werden im Allgemeinen etwas größer und fülliger im Bauchbereich, besonders in der Laichbereitschaft.
Nur in einer Spezialanlage, nicht in einem normalen Wohnzimmeraquarium. Die Art kann über 60 cm lang und bis zu 3,4 kg schwer werden und braucht ausgewachsen mindestens 2.300 Liter mit großer Bodenfläche.
Polypterus endlicherii erreicht bis zu 75 cm SL. In Gefangenschaft werden selten mehr als 65 cm erreicht. Für ausgewachsene Tiere wird ein Becken von mindestens 2.300 Litern benötigt.
Nur mit robusten, sehr großen Fischen wie Arowana, Synodontis oder Datnioides. Alles, was ins Maul passt, wird gefressen. Garnelen und kleine Schnecken sind ungeeignet.
Fleischfresser. Trockenfutter wird selten angenommen. Geeignet sind Fischfilet, Stinte, Mysis, Muschelfleisch, Garnelen und Regenwürmer als Lebend- oder Frostfutter.
Polypterus endlicherii besitzt eine zweigeteilte Schwimmblase als akzessorisches Atemorgan und muss regelmäßig Luft an der Oberfläche aufnehmen. Ohne diesen Zugang kann die Art ertrinken.
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