
Flösselhechte
Senegal-Flösselhecht
Polypterus senegalus
- Endgröße: bis 50 cm
- Aquarium: ab 1180 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6,2-7,8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Polypteridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Weeks-Flösselhecht (Polypterus weeksii) ist ein imposanter Vertreter der Polypteridae, der bis zu 55 cm Gesamtlänge erreicht. Die Oberseite ist olivgrün bis grau, die Unterseite gelblich. Auf den Flanken verlaufen 7-8 schwärzliche Querbänder, die sich im unteren Bereich gabeln. Flossen sind gefleckt, marmoriert oder unregelmäßig schwarz gebändert.

bis 55 cmEndgröße
bis 15 JahreLebenserwartung
23-27 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
6-16 °dGHGesamthärte
ab 1700 lAquariengröße
Der Oberkiefer ist leicht vorstehend oder gleich lang wie der Unterkiefer. Der Körper ist mit ganoidartigen Schuppen bedeckt. Im Aquarium zeigt Polypterus weeksii ein ruhiges bis zurückhaltendes Verhalten. Die Art ist nachtaktiv und nutzt den Geruchssinn zur Jagd. Sie verbringt viel Zeit bodennah in Unterschlüpfen und steigt regelmäßig zur Oberfläche zum Luftholen auf. Die Art besitzt eine geteilte Schwimmblase als akzessorisches Atemorgan. Trockenfutter wird häufig abgelehnt; überwiegend lebende oder gefrorene tierische Kost ist notwendig.
Wasserwerte: Temperatur 23-27 °C, pH 6,5-7,5, GH 6-16 °dGH. Ein Becken mit mindestens 220 cm Kantenlänge (ca. 1.700 Liter) ist die Mindestgröße; Bodenfläche ist wichtiger als Beckenhöhe. Feiner bis mittelkörniger Sand als Substrat. Großes Treibholz, glatte Steine und dicht bepflanzte Bereiche für Sichtschutz und Rückzug. Moderate Strömung. Dezente Beleuchtung. Freier Zugang zur Wasseroberfläche zwingend. Lückenlose Abdeckung zwingend (Springer!).
Die Sozialstruktur von Polypterus weeksii ist nicht im Detail belegt. Haltung in Gesellschaft ist möglich, wenn das Aquarium groß genug ist und alle Tiere ähnlich groß und robust sind. Das Temperament ist ruhig bis zurückhaltend gegenüber gleichgroßen Fischen, aber mit ausgeprägtem Beutetrieb. Garnelen ungeeignet (werden gefressen). Kleine Schnecken und Wirbellose werden mit hoher Wahrscheinlichkeit verzehrt. Geeignete Beifische: andere robuste Polypterus-Arten, Datnioides, Messerfische, größere Synodontis, Ctenopoma-Arten, mittelgroße bis große Salmler, Afrikanischer Schmetterlingsfisch (Pantodon buchholzi). Kleine Fische und Garnelen sind ungeeignet.
Polypterus weeksii ist ein Fleischfresser. Trockenfutter wird häufig abgelehnt. Geeignet sind Garnelen (als Futter), Regenwürmer, Muschelfleisch, Mysis, Krill und ähnliche lebende oder gefrorene tierische Kost. Abwechslungsreiche Ernährung mit hochwertigen Proteinen.
Zucht in Gefangenschaft ist nicht gesichert dokumentiert. Die Art streut die Eier vermutlich wie andere Gattungsvertreter in Vegetation. Saisonale Reize (Temperatur- und Wasserchemie-Änderungen, Regenzeit-Simulation) lösen vermutlich die Fortpflanzung aus. Eier schlüpfen vermutlich nach 3-4 Tagen. Jungtiere behalten länger externe Kiemenstrukturen als andere Polypterus-Arten. Erstfutter: Artemia-Nauplien, Mikrowürmer.
Polypterus weeksii kommt im Kongobecken vor (Republik Kongo und Demokratische Republik Kongo). Die Art bewohnt langsam fließende Flussarme, stehende oder zeitweise überschwemmte Flachwasserbereiche und vegetationsreiche Uferzonen. Verstecke in Wurzelwerk, umgestürzten Baumstämmen und dichter Wasservegetation.
Männchen besitzen eine kräftigere, dicker ausgebildete Afterflosse als Weibchen. Weitere Unterschiede in Körpergröße oder Färbung sind nicht dokumentiert.
Polypterus weeksii benötigt eine Temperatur von 23-27 °C, pH 6,5-7,5 und GH 6-16 °dGH. Freier Zugang zur Wasseroberfläche zum Luftholen ist notwendig.
Geeignet sind andere robuste Polypterus-Arten, Datnioides, Messerfische und größere Synodontis aus dem Kongobecken. Kleine Fische und Garnelen sind ungeeignet.
Fleischfresser. Trockenfutter wird häufig abgelehnt. Geeignet sind Garnelen, Regenwürmer, Muschelfleisch, Mysis und Krill als Lebend- oder Frostfutter.
Die Zucht in Gefangenschaft ist nicht gesichert dokumentiert. Die Art ist vermutlich ein Freilaicher wie andere Gattungsvertreter. Zuchtversuche erfordern Regenzeit-Simulation.
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