
Flösselhechte
Senegal-Flösselhecht
Polypterus senegalus
- Endgröße: bis 50 cm
- Aquarium: ab 1180 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6,2-7,8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Polypteridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Schmuck-Flösselhecht (Polypterus ornatipinnis) ist ein imposanter, archaisch anmutender Fisch aus der Familie Polypteridae, der bis zu 60 cm Gesamtlänge erreicht. Die Rückenpartie ist graubraun mit weißlichen Flecken marmoriert, der Bauch weiß bis gelblich. Der Kopf zeigt ein feines Netzmuster (Retikulierung), die Flossen sind mit alternierenden weißen und dunklen Flecken besetzt.

bis 60 cmEndgröße
15-25 JahreLebenserwartung
25-28 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
5-19 °dGHGesamthärte
ab 1800 lAquariengröße
Dieses Musterkleid ist namengebend (lat. ornatus = geschmückt). Der Körper ist langgestreckt und annähernd zylindrisch mit ganoid angelegten Schuppen. Im Aquarium verhält sich Polypterus ornatipinnis überwiegend bodennah und ist ausgeprägt nachtaktiv. Die Art nutzt ihre kräftigen Brustflossen zur Fortbewegung am Substrat. Als fakultativer Luftatmer benötigt die Art zwingend freien Zugang zur Wasseroberfläche. Alles, was ins Maul passt, wird als Beute angesehen. Die Art ist ein konsequenter Fleischfresser.
Wasserwerte: Temperatur 25-28 °C, pH 6,5-7,5, GH 5-19 °dGH. Ein Becken mit mindestens 250 cm Kantenlänge (ca. 1.800 Liter) ist die Mindestgröße. Fein bis mittelgrobes Substrat ohne scharfe Kanten. Zahlreiche Verstecke aus Höhlen, Wurzelholz und dichten Pflanzenbereichen. Ausgewogene Filterung, moderate Strömung. Dezente Beleuchtung. Freier Zugang zur Wasseroberfläche für die Luftatmung zwingend. Lückenlose Abdeckung zwingend (Springer!).
Polypterus ornatipinnis lebt in der Natur überwiegend solitär. Einzelhaltung entspricht dem natürlichen Verhalten. Gruppenvergesellschaftung ist bei ausreichend Platz möglich. Das Temperament ist ruhig bis zurückhaltend, mit ausgeprägtem Prädatorenverhalten gegenüber kleinen Fischen und Wirbellosen. Garnelen und kleine Schnecken werden gefressen. Ungeeignet mit Wirbellosen. Geeignete Beifische: größere, robuste Arten aus dem Kongobecken (Zentralafrika). Kleine Fische und Garnelen sind ungeeignet.
Polypterus ornatipinnis ist ein konsequenter Fleischfresser. Geeignet sind Fischfilet, Regenwürmer, rote Mückenlarven, Muschelfleisch, Krebstiere und fleischbetonte Pellets für Großfische. Jungfische fressen Würmer und Insektenlarven, Adulte jagen bevorzugt Fische. Abwechslungsreiche, proteinreiche Fütterung.
Die Zucht ist mittelschwer und selten dokumentiert. Polypterus ornatipinnis ist ein Eistreuer. Das Männchen formt die Afterflosse zu einer schalenartigen Struktur, in die das Weibchen die Eier ablegt; anschließend verteilt das Männchen die Eier auf Pflanzen. Spezifische Zuchtwasserwerte sind lückenhaft dokumentiert; eine Absenkung von Temperatur und pH zur Brutstimulation ist beschrieben. Die Aufzucht erfordert ein separates Becken und feines Lebendfutter.
Polypterus ornatipinnis stammt aus dem Kongobecken (Zentralafrika: DRC, Kamerun, Angola, Republik Kongo) sowie dem Tanganjikasee- und Rukwa-Einzugsgebiet. Die Art besetzt bodennahe Bereiche in strukturierten, vegetationsreichen Uferzonen. Ruhige bis langsame Strömung.
Männchen verfügen über eine deutlich dickere Afterflosse, die bei der Paarung zu einer schalenartigen Struktur geformt wird. Weibchen zeigen eine schmalere Afterflosse. Weitere äußere Unterschiede in Färbung oder Größe sind nicht belastbar dokumentiert.
Polypterus ornatipinnis benötigt eine Temperatur von 25-28 °C, pH 6,5-7,5 und GH 5-19 °dGH. Freier Zugang zur Wasseroberfläche ist notwendig.
Nur mit großen, robusten Arten aus dem Kongobecken. Die Art ist ein Prädator und frisst alles, was ins Maul passt. Kleine Fische und Garnelen sind ungeeignet.
Mindestens 250 cm Kantenlänge (ca. 1.800 Liter). Die Art erreicht bis zu 60 cm und ist sehr langlebig (15-25 Jahre).
Konsequenter Fleischfresser. Fischfilet, Regenwürmer, Muschelfleisch und Krebstiere als Lebend- oder Frostfutter. Jungfische fressen Würmer und Insektenlarven.
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