
Flossensauger
Marmor-Prachtflossensauger
Sewellia marmorata
- Endgröße: bis 8 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 18-24 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Balitoridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Sewellia sp. „SEW04“ gehört zur Familie der Gastromyzontidae und ihr wissenschaftlicher Name ist noch in Klärung. Der Fisch erreicht im Schnitt etwa 6 cm Länge und zeigt einen schlanken Körper mit breiten, gefächerten Flossen, die ihm beim Festhalten an nassen Felsen helfen. Er besitzt oft ein braun-graues Streifenmuster, das ihm in seinem Lebensraum Tarnung bietet.

bis 8 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
20-24 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
5-15 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
In den schnellen, klaren Bachläufen Südostasiens findet er ausreichend Sauerstoff und Nahrung in Form von Algen und kleinen Insekten. Seine Haftorgane sind eine besondere Anpassung an den strömungsreichen Flusslauf. Rangordnungskämpfe und die Verteidigung eines Futtersteines sind üblich, ein Revier im eigentlichen Sinn verteidigt die Art nicht. Im Aquarium gedeiht sie in kühlem, sauerstoffreichem Wasser bei 20 bis 24 °C.
Sewellia sp. SEW04 – Netz-Prachtflossensauger benötigt einen geräumigen, gut durchströmten Aquarienraum, der natürliche Strukturen wie glatte Felsen, Kies und reichlich bepflanzte Bereiche zur Bildung von Biofilm bietet, der als natürliche Nahrungsquelle dient. Das Aquarium sollte mit einer konstanten, moderaten Strömung ausgestattet sein, um die in Fließgewässern vorkommenden Lebensbedingungen nachzuahmen, und mit einem leistungsfähigen Filtersystem versehen werden, das die Wasserqualität stabil hält. Die Wasserpflege umfasst regelmäßige Teilwasserwechsel von 20–30 % im Abstand von ein bis zwei Wochen, um Nitratansammlungen zu vermeiden, sowie das Kontrollieren von pH-Wert und Temperatur im Bereich von ca. 6,5 bis 7,5 und 20–24 °C. Bei der Fütterung profitieren die Tiere von einer abwechslungsreichen Kost aus Algenwafern, leicht gegartem Gemüse und gelegentlichen Proteinbeigaben, wobei auf Überfütterung und das Anschwemmen von Futterresten geachtet werden sollte. Die regelmäßige Reinigung des Bodengrundes und der Dekoration, das Überprüfen des technischen Equipments ist essenziell für das Wohlergehen des Tieres. Insgesamt ist es wichtig, die natürlichen Bedürfnisse des Netz-Prachtflossensaugers zu berücksichtigen, um ihm ein artgerechtes und dauerhaft gesundes Lebensumfeld zu bieten.
Sewellia sp. „SEW04“ ist ein Vertreter der Gattung Sewellia und zeigt im natürlichen Habitat ein ausgeprägtes Sozialverhalten als Gruppentier, wobei die Tiere in lockeren Verbänden leben und innerartlich meist friedlich, aber gelegentlich territorial agieren. Für die Aquarienhaltung des Netz-Prachtflossensaugers empfiehlt sich daher eine Gruppenhaltung von mindestens 6–8 Individuen, um innerartlichen Stress zu vermeiden und das natürliche Verhalten zu fördern. Als Beckenpartner eignen sich reophile Arten mit ähnlichen Ansprüchen an Strömung und Temperatur: Kardinalfische, kleine Danio- und Devario-Arten und Bärblinge aus dem südostasiatischen Raum.
Diese Art ist ein klarer Omnivor, da sie sich in der Natur sowohl von tierischer als auch pflanzlicher Nahrung wie Insektenlarven und Aufwuchsalgen ernährt; eine reine Pflanzenkost würde zu Mangelerscheinungen führen, während eine ausschließliche Fleischkost die Verdauung belastet und wichtige Ballaststoffe fehlen lässt. Als Hauptfutter empfiehlt sich ein hochwertiges Flocken- oder Granulatfutter, das etwa 70–80 % der täglichen Ration ausmacht. Ergänzend sollte 2- bis 3-mal pro Woche abwechslungsreiches Lebend- oder Frostfutter wie Artemia und rote Mückenlarven sowie blanchiertes Gemüse wie Zucchini und Spinat oder Algenwaffeln angeboten werden. Die Fütterung erfolgt idealerweise 2- bis 3-mal täglich in Portionen, die innerhalb von 3 Minuten vollständig aufgenommen werden, wobei Futterreste stets zeitnah zu entfernen sind. Die Tiere sind den ganzen Tag auf Nahrungssuche, eine knappe Fütterung ist das größere Risiko als eine reichliche.
Die Gattung Sewellia benötigt in der Aquaristik spezielle Zuchtbedingungen, die ihr natürliches, schnell fließendes Bergbachhabitatenahmende Umfeld widerspiegeln. Für eine erfolgreiche Fortpflanzung ist ein gut belüftetes Becken mit konstant kühlen, sauerstoffreichen und leicht sauren bis neutralen Wasserwerten essenziell, ergänzt durch einen stetigen, moderaten Wasserfluss und gezielt eingestreute Rückzugsmöglichkeiten wie Felsen, Wurzeln oder dichte Bepflanzung als Rückzugsraum. Das Paarungsverhalten ist geprägt von einem intensiven Balzritual, die Paarung erfolgt im Aquarium meist frei an vertikalen Flächen. Sewellia sind Freilaicher: die Eier werden frei abgegeben, sinken zu Boden und reifen in den Zwischenräumen des groben Kieses. Eine gezielte Ablage an festen Strukturen und Brutpflege finden nicht statt. Die Aufzucht der Jungtiere gestaltet sich anspruchsvoll, da bereits in der Larvenphase ein fein abgestimmtes Fütterungsregime mit mikro-feinem Futter sowie eine kontinuierliche Anpassung der Wasserparameter erforderlich sind, um ein optimales Wachstum zu gewährleisten. Bei Sewellia sp. „SEW04“, dem Netz-Prachtflossensauger, kommt zusätzlich der Herausforderung Rechnung, dass die Art an extreme natürliche Strömungsverhältnisse angepasst ist, was besonders beim Einrichten des Zuchtbeckens und bei der Fortpflanzungsbeobachtung von Bedeutung ist.
Sewellia sp. „SEW04“ – Netz-Prachtflossensauger bewohnt in seinem natürlichen Lebensraum überwiegend schnell fließende, klare Gebirgsbäche und Flüsse tropischer sowie subtropischer Regenwaldregionen, wo das Wasser aufgrund der intensiven Strömung stets gut durchlüftet ist und Temperaturen meist im kühlen Bereich zwischen ca. 20 und 26 °C liegen. Die Wasserparameter weisen häufig einen neutralen bis leicht sauren pH-Wert auf, während der Untergrund von glatten Felsen, Kies und Steinen dominiert wird, an denen sich biofilmbildende Algen und Mikroorganismen ansiedeln – wichtige Nahrungsquellen für den Sauger. Dicht bewachsene Uferzonen und umliegende Vegetation sorgen zusätzlich für einen hohen Sauerstoffgehalt und bieten zugleich Versteck- und Rückzugsräume, wodurch eine artengerechte Umgebung entsteht, in der sich der Netz-Prachtflossensauger optimal an das Leben in permanent starker Strömung angepasst hat.
Männchen entwickeln am Kopf Tuberkel und an den vorderen Brustflossenstrahlen tuberkulierte, erhöhte Gewebereihen („Fences“), die dem Weibchen fehlen.
Sewellia sp. „SEW04“ zeigt grundsätzlich eine robuste Konstitution, weshalb sie bei artgerechter Haltung und optimalen Wasserparametern als recht widerstandsfähig gegen Krankheiten gilt. Allerdings können Umweltfaktoren wie schlechte Wasserqualität, unzureichende Sauerstoffversorgung, Temperaturschwankungen oder erhöhter Stress durch Überbesatz das Risiko für bakterielle Infektionen, Parasitenbefall und andere Erkrankungen erhöhen. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserparameter und eine ausgewogene Ernährung sind daher essenziell, um die Gesundheit der Fische zu sichern. Zudem empfiehlt es sich, bei ersten Anzeichen von Verhaltensauffälligkeiten oder Leistungsabfall eine gezielte Beobachtung vorzunehmen und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um Problemen frühzeitig entgegenzuwirken.
Sewellia sp. SEW04 zeigt am ganzen Körper netzartige Muster. Elegante Schwimmbewegungen zeichnen die Art aus.
Die optimale Temperatur liegt bei 20-24 °C. Der pH-Wert sollte zwischen 6,5-7,5 liegen. Die Gesamthärte (GH) zwischen 5 und 15.
Für Prachtflossensauger „SEW04″ wird ein Aquarium ab 80 cm, 112 Liter empfohlen. Eine größere Grundfläche ist immer vorteilhaft, da sie den Tieren mehr Schwimmraum und Reviermöglichkeiten bietet.
Sewellia sp. „SEW04“ ist ein Vertreter der Gattung Sewellia und zeigt im natürlichen Habitat ein ausgeprägtes Sozialverhalten als Gruppentier, wobei die Tiere in lockeren Verbänden leben und innerartlich meist friedlich, aber gelegentlich territorial agieren.
Die Gattung Sewellia benötigt in der Aquaristik spezielle Zuchtbedingungen, die ihr natürliches, schnell fliessendes Bergbachhabitatenahmende Umfeld widerspiegeln.
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