
Buntbarsche
Vierstreifen-Schlankcichlide
Julidochromis regani
- Endgröße: 13 cm
- Becken: ab 240 l
- Temperatur: 23-27 °C
- pH-Wert: pH 7,5-9
- Wasserhärte: mittelhart bis sehr hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Cichlidae
Tropheus duboisi
Der Weißpunkt-Brabantbarsch (Tropheus duboisi) ist ein mittelgroßer Buntbarsch aus dem Tanganjikasee in Ostafrika, der etwa 12–13 cm erreicht. Adulte Tiere zeigen eine schwarze bis dunkelbraune Grundfärbung mit einem markanten weißen oder gelblichen Querband in der Körpermitte. Jungtiere sind hingegen dicht mit weißen oder bläulichen Punkten übersät, dieses Muster verschwindet mit dem Heranwachsen weitgehend.
12–13 cmEndgröße
10–12 JahreLebenserwartung
23-27 °CTemperatur
8-9pH-Wert
10-20 dGHGesamthärte
ab 500 lBeckengröße
Tropheus duboisi besiedelt felsige Küstenabschnitte des Tanganjikasees in etwas tieferem Wasser als verwandte Arten. Dort lebt er von Aufwuchs, den er von Felsen abraspelt, sowie von kleinsten Organismen im Biofilm. Alle Tropheus-Arten sind extrem anfällig für Bloat (Tropheus-Krankheit), eine schwere Darmerkrankung, die durch proteinreiche Fütterung ausgelöst wird und ohne sofortige Behandlung schnell zum Tod führt.
Der Weißpunkt-Brabantbarsch ist eine anspruchsvolle Art und für Einsteiger nicht geeignet. Die Wassertemperatur sollte 23–27 °C betragen, der pH-Wert 8,0–9,0, die Gesamthärte 10–20 °dGH und die Karbonathärte 15–20 °dKH. Entscheidend ist die Karbonathärte, sie liegt bei Seebewohnern höher als die Gesamthärte. Mindestens 400–500 Liter sind für eine artgerechte Gruppe nötig. Die Einrichtung besteht aus einer Felsenlandschaft mit vielen Verstecken und Sichtblenden. Gruppen von mindestens 12, besser 15–20 Tieren verteilen die Aggressionen des dominanten Männchens. Regelmäßige Wasserwechsel und starke Filterung sind Pflicht. Die Ernährung muss strikt pflanzlich sein: Spirulina-Flocken und -Tabletten, Algenblätter und pflanzliche Granulate. Kein Tubifex, keine roten Mückenlarven, kein Rinderherz, da dies Bloat auslösen kann. Die Lebenserwartung liegt bei 10–12 Jahren.
Tropheus duboisi gilt innerartlich als aggressiv. Das dominante Männchen verfolgt schwächere Tiere konsequent. Die Aggression muss durch eine ausreichend große Gruppe von mindestens 12, besser 15–20 Tieren auf möglichst viele Individuen verteilt werden. Einzelhaltung oder Kleingruppen sind ungeeignet. Geeignete Partner sind ähnlich robuste Tanganjika-Arten wie Julidochromis, Eretmodus und Tanganicodus. Schnecken vertragen das alkalische Wasser. Garnelen und südamerikanische Weichwasser-Arten sind wegen des hohen pH-Werts und der Härte inkompatibel.
Der Weißpunkt-Brabantbarsch ist ein strikter Herbivor und Aufwuchsfresser. Hauptfutter: Spirulina-Flocken und -Tabletten, Algenblätter (Nori), pflanzliche Granulate und hochwertige Tanganjika-Spezialfutter mit hohem Pflanzenfaseranteil. Gelegentlich kleine Mengen Cyclops oder Artemia-Nauplien sind vertretbar, große Mengen tierisches Protein sind hingegen gefährlich und können Bloat auslösen. Kein Tubifex, keine roten Mückenlarven, kein Rinderherz.
Tropheus duboisi ist ein Maulbrüter mit maternaler Brutpflege. Das Weibchen trägt die Eier etwa 3–4 Wochen im Maul. Pro Laich werden 5–15 Eier gelegt. Das brütende Weibchen sollte in ein separates Becken überführt werden, um Stress durch Verfolgung zu reduzieren. Brütende Weibchen fressen nicht und magern ab, ausreichend Kondition vor dem Ablaichen ist wichtig. Der Zucht-Schwierigkeitsgrad gilt als mittel-schwierig.
Tropheus duboisi ist ein Endemit des Tanganjikasees in Ostafrika, im Grenzgebiet der Demokratischen Republik Kongo, Tansanias, Burundis und Sambias. Die Art besiedelt felsige Tiefzonen des Sees mit klarem, hartem und hochalkalinem Wasser. Wilde Wasserwerte liegen bei 24–26 °C, pH 8,0–9,2, KH 15–20 °dKH und GH 8–12 °dGH (bis 20 °dGH).
Die Geschlechter sind äußerlich kaum zu unterscheiden. Subtile Unterschiede in Wachstumsrate und Körperform bestehen, die einzig zuverlässige Methode ist jedoch die Untersuchung der Genitalpapille: beim Männchen spitz zulaufend, beim Weibchen abgerundet. Auch diese Methode erfordert Erfahrung.
Der Weißpunkt-Brabantbarsch benötigt 23–27 °C, pH 8,0–9,0, GH 10–20 °dGH und KH 15–20 °dKH. Hartes, alkalisches Wasser entsprechend dem Tanganjikasee ist Pflicht.
Strikt pflanzliche Ernährung: Spirulina-Flocken, Algenblätter und pflanzliche Granulate. Kein Tubifex, keine roten Mückenlarven, kein Rinderherz. Eiweißreiche Fütterung löst Bloat aus, der schnell tödlich verläuft.
Mindestens 12 Tiere, besser 15–20 oder mehr. Kleinere Gruppen führen zu Dauerstress und Totalverlusten durch gezielte Verfolgung des dominanten Männchens. Das Aquarium sollte mindestens 500 Liter fassen.
Geeignet sind andere Tanganjika-Endemiten wie Julidochromis, Eretmodus und Synodontis petricola. Weichwasser-Arten aus Südamerika oder Südostasien sind wegen des alkalischen Wassers inkompatibel.
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