
Salmler
Gefleckter Hechtsalmler
Boulengerella maculata
- Endgröße: bis 33 cm
- Aquarium: ab 1950 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Ctenoluciidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Cuviers Hechtsalmler (Boulengerella cuvieri) wird bis zu 88 cm groß und ist die größte Art der Gattung Boulengerella aus der Familie Ctenoluciidae. Für Heimaquarien ist er nicht geeignet: Mit bis zu 6 kg Gewicht und dem Bedarf an großen Freiflächen für die Jagd passt er nur in Schauaquarien oder die größten Privatanlagen.

60-88 cmEndgröße
10 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
5-7,5pH-Wert
1-12 °dGHGesamthärte
ab 3000 lAquariengröße
Der Körperbau ist langgestreckt und hechtähnlich, ausgelegt auf schnelle Sprints bei der Jagd. Die Grundfarbe ist silbrig bis graubraun mit einer dunklen Längsbinde. Ein dunkler Fleck an der Basis der Schwanzflossenstrahlen dient als Bestimmungsmerkmal. Die Schwanzflosse kann rötliche bis orangefarbene Tönungen aufweisen. B. cuvieri ist ein obligater Piscivor und lauernder Räuber, der große Freiflächen in den mittleren bis oberen Wasserschichten benötigt. In der Natur erreichen Exemplare bis zu 6 kg Gewicht.
Für Heimaquarien ist Cuviers Hechtsalmler nicht geeignet: Die Art braucht ein Becken ab 300 cm Kantenlänge und 3.000 Litern, wie es nur Schauaquarien und wenige Privatanlagen bieten. Angesichts der Endgröße von bis zu 88 cm ist die Art nur für öffentliche Aquarien oder sehr große Privatanlagen geeignet. Die Wasserwerte sollten bei 22-28 °C, pH 5-7,5 und GH 1-12 °dGH liegen. Als Mindestbeckengröße gelten 300 cm Kantenlänge und 3.000 Liter. Großzügige Freiflächen in den mittleren und oberen Wasserschichten, kombiniert mit Strukturelementen (Wurzelholz, Baumstämme, Felsblöcke) als Ansitz- und Deckungszonen. Schwimmende Pflanzen reduzieren Stress. Mäßige bis starke Strömung, leistungsstarke Filtration und hohe Sauerstoffsättigung. Eng anliegende, stabile Abdeckung ist Pflicht. Rück- und Seitenscheiben abpuffern. Die Pflege gehört in die Hände sehr erfahrener Halter mit einer Anlage ab 3.000 Litern. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 10 Jahren.
Boulengerella cuvieri ist ein ruhiger, lauernder Räuber. Jungfische sind gesellig und bilden lose Gruppen; adulte Tiere werden zunehmend einzelgängerisch und territorial. In einem Becken ab 3.000 Litern ist die Haltung von 3-4 adulten Tieren möglich, sofern ausreichend Freiraum und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. In kleineren Becken ist Einzelhaltung die sicherere Wahl. Gegenüber Fischen, die zu groß als Beute sind, verhält sich die Art friedlich. Alles, was ins Maul passt, wird gefressen. Garnelen und kleine Krebse werden gefressen. Vergesellschaftung nur mit südamerikanischen Arten aus dem Amazonas- und Orinoco-Einzug: größere Salmler, Panzerwelse und mittelgroße Buntbarsche. Kleine Beifische werden gefressen.
Boulengerella cuvieri ist ein obligater Piscivor. In der Natur: vorwiegend Fische und Insekten. Im Aquarium an tote Alternativen gewöhnen: Fischfiletstreifen, ganze Garnelen, Muschelfleisch, große Regenwürmer. Jungfische: Mückenlarven, Regenwürmer, gehackte Garnelen. Warmblütiges Fleisch (Rinderherz, Geflügel) vermeiden.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher
Zuchtschwierigkeit: Nicht dokumentiert Keine Nachzuchten im Aquarium dokumentiert. Saisonale Wanderungen in Überschwemmungsgebiete während der Regenzeit sind in der Natur dokumentiert.
Boulengerella cuvieri ist weit verbreitet im nördlichen und mittleren Südamerika: Amazonasbecken (Peru, Brasilien), Orinoco (Kolumbien, Venezuela), Tocantins, Essequibo, Guyana, Surinam. Die Art bevorzugt strömungsreiche Bereiche von Hauptflüssen in Schwarz- und Weißwasserflüssen. Typisch sind Standorte hinter Hindernissen als Lauerjäger.
Äußere Geschlechtsmerkmale sind kaum dokumentiert. Laichreife Weibchen zeigen eine sichtbar rundere Bauchregion. Verlässliche morphologische Unterscheidungsmerkmale sind in der Literatur nicht beschrieben.
In einem Heimaquarium nicht. Wildtiere erreichen bis 88 cm und 6 kg, die Art braucht mindestens 300 cm Kantenlänge und 3.000 Liter. Das bieten nur Schauaquarien und sehr wenige Privatanlagen.
Temperatur 22-28 °C, pH 5-7,5, GH 1-12 °dGH. Starke Strömung und hohe Sauerstoffsättigung nötig.
Nur mit südamerikanischen Arten, die deutlich größer als die Maulweite sind. Obligater Piscivor, alles Kleine wird gefressen.
Nicht für Heimaquarien. Mindestens 300 cm Kantenlänge und 3000 Liter. Nur öffentliche Aquarien oder sehr große Privatanlagen.
Obligater Piscivor: Fischfilets, Garnelen, Muschelfleisch, Regenwürmer. Warmblütiges Fleisch vermeiden.
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