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Zierfische

Oskar-Wildfänge aus Brasilien

Von Matthias Wiesensee 1 Minute Lesezeit

Vor einigen Monaten konnte Aquarium Glaser wieder einmal vier wundervolle, große Exemplare (18-25 cm) des Oskars aus Brasilien importieren. Die wissenschaftliche Beurteilung der verschiedenen Arten innerhalb der Gattung Astronotus ist sehr unterschiedlich, die meisten Wissenschaftler akzeptieren nur zwei Arten, nämlich A. ocellatus und A. crassipinnis. Andere glauben, dass es sehr viel mehr Arten gibt und die Gattung dringend einer wissenschaftlichen Revision unterzogen werden müsste. Sie denken, dass die vier aktuell importierten Fische zu drei verschiedenen Arten gehören und benutzen darum hier keine wissenschaftlichen Artnamen.

Ein herrliches Pärchen erhielten sie aus dem Bundesstaat Pará. Das Männchen zeigt einen sehr hohen Rotanteil in der Färbung, bei dem Weibchen beschränkt sich die Rotfärbung weitgehend auf den Bereich des Kiemendeckels. Sie sind sicher, dass derart gefärbte Fische bei der Entwicklung der Zuchtform „Roter Tigeroskar“ beteiligt waren.

Zwei weitere Fische erhielten sie aus dem Rio Tapajos. Dabei handelt es sich wahrscheinlich eher um zwei Arten, oder die Geschlechtsunterschiede sind bei dieser Oskar-Form extrem. Das eine Exemplar ist sehr schlank und hat eine interessante gelbe Grundfarbe, das andere Tier erinnert mit seiner unglaublichen senkrechten Streifenzeichnung stark an den „Zebra“, allerdings sind die Glanzpunkte bei dem Neuimport eher Rot und das Tier hat sehr viele schwarze Sprenkel im Gesicht.

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