
Labyrinthfische
Mosaikfadenfisch
Trichopodus leerii
- Endgröße: bis 12 cm
- Becken: ab 240 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Cobitidae
Pangio spp.
Der Name „Kuhli-Dornauge“ wird im Aquarienhandel für mehrere ähnlich gebaute Schmerlen der Gattung Pangio verwendet. Unter der Bezeichnung werden gebänderte und ungebänderte Tiere verschiedener Pangio-Arten angeboten. Je nach Tier reicht die Färbung von orangegelb mit dunklen Querbändern bis zu gleichmäßig braun oder schwarzbraun. Ohne vollständige diagnostische Merkmale und Fundortdaten ist eine sichere Artzuordnung häufig nicht möglich.
bis 12 cmEndgröße
24-26 °CTemperatur
6-7pH-Wert
2-8 dGHGesamthärte
ab 112 lBeckengröße
Eine Bestimmung allein anhand der Bänderung ist nicht zuverlässig. Dafür braucht man möglichst vollständige Merkmale – etwa die Schwanzzeichnung sowie Lippen- und Flossenmerkmale – und idealerweise belastbare Fundortdaten. Die auf dieser Seite gezeigten Tiere besitzen unterschiedliche Farb- und Zeichnungsformen. Deshalb beziehen sich die folgenden Angaben auf gemeinsame Haltungsansprüche häufig gehandelter Pangio-Arten und nicht auf eine einzelne bestätigte Art.
Kuhli-Dornaugen sind schlanke, bodenorientierte und überwiegend dämmerungs- oder nachtaktive Fische. Sie suchen zwischen Laub, Wurzeln und im weichen Bodengrund nach kleinen Futtertieren. In einer ausreichend großen Gruppe und einem gut strukturierten Becken werden sie meist häufiger sichtbar.
Für eine Gruppe Kuhli-Dornaugen empfiehlt sich ein gut eingefahrenes Aquarium ab 80 cm Kantenlänge beziehungsweise etwa 112 Litern. Als gemeinsamer Haltungsrahmen für die üblichen Handelstiere eignen sich 24–26 °C, pH 6,0–7,0 und weiches Wasser von ungefähr 2–8 °dGH. Da die genaue Art oft nicht feststeht, sind stabile Bedingungen wichtiger als das Ausreizen einzelner Grenzwerte.
Der Bodengrund sollte weich und frei von scharfen Kanten sein. Feiner Sand ist ideal; sehr feiner, glatter Rundkies kann ebenfalls verwendet werden. Wurzeln, Falllaub, Pflanzen und zahlreiche enge Verstecke geben den Tieren Deckung. Gedämpftes Licht und ruhige bis sanft durchströmte Bodenbereiche kommen ihrer Lebensweise entgegen.
Alle Öffnungen müssen sorgfältig gesichert werden. Auch Filtereinläufe, Pumpen, Kabeldurchführungen und Überlaufschächte sind zu prüfen, da Pangio-Arten sehr spaltengängig sind. Bei Medikamenten ist auf die Eignung für Schmerlen und auf die angegebene Dosierung zu achten.
Kuhli-Dornaugen sind friedliche, gruppenorientierte Bodenfische. Empfohlen werden mindestens sechs, besser acht bis zehn Tiere. Größere Gruppen geben den versteckt lebenden Fischen Sicherheit und erhöhen die Chance, sie auch außerhalb der Fütterung zu beobachten.
Als Mitbewohner eignen sich ruhige Arten mit ähnlichen Wasseransprüchen, die den Dornaugen beim Fressen nicht dauerhaft zuvorkommen. Sehr hektische, aggressive oder stark bodenorientierte Nahrungskonkurrenten sind ungünstig. Schnecken und adulte Garnelen werden häufig toleriert; Eier, Larven und sehr kleine Junggarnelen können jedoch gefressen werden. Eine sichere Garnelennachzucht lässt sich deshalb nicht garantieren.
Die Tiere sind vor allem dämmerungs- und nachtaktiv. Sie zwängen sich durch kleinste Öffnungen und können in Filter, Pumpen oder Überlaufschächte gelangen. Das Aquarium muss daher lückenlos abgedeckt und die Technik entsprechend gesichert sein.
Kuhli-Dornaugen suchen am Boden vor allem nach kleinen Wirbellosen und weiterer kleiner tierischer Nahrung. Geeignet sind sinkendes Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia, Daphnien oder kleine Würmer sowie hochwertige kleine Pellets und Futtertabletten. Gefüttert wird am besten bei gedämpftem Licht oder nach dem Ausschalten der Beleuchtung. In Gesellschaftsbecken muss kontrolliert werden, dass ausreichend Futter bis zum Boden und in die Nähe der Verstecke gelangt. Pangio-Arten sind keine Aufräumer und ersetzen weder eine gezielte Fütterung noch die Beckenpflege.
Pangio-Arten sind eierlegend und betreiben keine Brutpflege. Nachzuchten im Aquarium sind selten und werden häufig als Zufallsfunde aus gut eingefahrenen, dicht eingerichteten Becken beschrieben. Da im Handel verschiedene Arten unter demselben Namen zusammengefasst werden und viele Berichte keine sicher bestimmte Art nennen, gibt es kein verlässliches allgemeines Zuchtrezept. Feste Vorgaben zu Temperatur, pH, Härte, Regenzeitsimulation, Gelegegröße oder Schlupfdauer werden deshalb für diesen Handelskomplex nicht angegeben.
Die als Kuhli-Dornaugen gehandelten Pangio-Arten stammen aus Südostasien. Je nach tatsächlicher Art reicht ihre Verbreitung vom südostasiatischen Festland und dem Mekonggebiet bis zur Malayischen Halbinsel sowie nach Sumatra, Borneo und Java. Eine genauere Herkunft lässt sich ohne sichere Art- oder Fundortangabe nicht nennen.
Viele dieser Dornaugen bewohnen flache Bäche, Überschwemmungsflächen, Wald- und Torfsumpfgewässer oder strömungsarme Randbereiche. Typisch sind weiche Böden aus Sand oder Schlamm, Falllaub, Wurzeln, dichte Ufervegetation und gedämpftes Licht. Die Tiere halten sich überwiegend bodennah zwischen Laub und anderen Verstecken auf.
Die Geschlechter sind außerhalb der Laichreife nur schwer zu unterscheiden. Laichbereite Weibchen wirken häufig deutlich fülliger. Bei Männchen können die Brustflossenstrahlen je nach Art unterschiedlich ausgebildet sein. Wegen der häufig ungeklärten Artzuordnung eignen sich diese Merkmale allein nicht für eine sichere Geschlechtsbestimmung. Färbung und Bänderzahl sind keine sicheren Geschlechtsmerkmale.
Der Handelsname bezeichnet mehrere Arten der Gattung Pangio. Ohne vollständige diagnostische Merkmale und belastbare Fundortdaten lassen sich viele Tiere nicht sicher bis zur Art bestimmen.
Je nach tatsächlich gehaltener Pangio-Art erreichen die üblichen Handelstiere etwa 8–12 cm Gesamtlänge.
Als gemeinsamer Haltungsrahmen eignen sich 24–26 °C, pH 6,0–7,0 und weiches Wasser von ungefähr 2–8 °dGH. Stabile Bedingungen sind besonders wichtig.
Empfohlen werden mindestens sechs, besser acht bis zehn Tiere in einem gut eingefahrenen Aquarium ab 80 cm Kantenlänge beziehungsweise etwa 112 Litern.
Feiner Sand ist ideal. Möglich ist auch sehr feiner, glatter Rundkies. Entscheidend sind ein weicher Bodengrund ohne scharfe Kanten und viele Verstecke.
Geeignet sind sinkendes Frost- und Lebendfutter sowie kleine hochwertige Pellets oder Futtertabletten. Das Futter muss bis zum Boden und in die Nähe der Verstecke gelangen.
Nachzuchten sind selten und häufig nicht sicher einer Art zugeordnet. Für die unter diesem Handelsnamen angebotenen Tiere gibt es deshalb kein verlässliches allgemeines Zuchtrezept.
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