
Schmerlen
Doriae-Dornschmerle
Pangio doriae
- Endgröße: 9 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 24-26 °C
- pH-Wert: pH 3,5-7
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
Probleme lösen
Sammlungen
Beliebte Steckbriefe
Passend im Ratgeber
Steckbriefe mit Haltungsdaten, Wasserwerten und Bildern.
Zur FishothekDie vier Level
Selbst züchten
Über uns
Mitmachen
Gut zu wissen
Zierfische, Familie Cobitidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Aalschmerle (Pangio anguillaris) ist eine aalförmige Schmerle mit einem extrem langgestreckten, nahezu zylindrischen Körper, die etwa 10 cm erreicht. Die Grundfärbung ist braun bis graugrün mit feiner dunkler Sprenkelung; ein schwaches dunkles Längsband zieht sich entlang der Seitenlinie. Die Unterseite ist deutlich heller.

10 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
24-26 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
0-8 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Entscheidend für die Artbestimmung: Pangio anguillaris zeigt keine Querbänder – Tiere mit Querbändern gehören zu Pangio kuhlii oder P. semicincta. Im Aquarium ist die Art dämmerungs- bis nachtaktiv. Tagsüber bilden die Tiere Ruhegruppen, abends und nachts gehen sie gemeinsam auf Futtersuche. Das Temperament ist sehr friedlich und zurückhaltend. Pangio anguillaris ist eine soziale Art, die in Gruppen ab 6 Tieren gehalten werden sollte. Feiner Sand als Bodengrund ist Pflicht, da die empfindlichen Barteln durch grobes Substrat verletzt werden.
Pangio anguillaris benötigt ein Becken ab 100 cm Kantenlänge (ca. 160 Liter) mit Temperaturen von 24–26 °C, einem pH-Wert von 6–7,5 und einer Gesamthärte von 0–8 °dGH. Feiner Sand als Bodengrund ist Pflicht – grober Kies verletzt die empfindlichen Barteln. Dichtes Falllaub (z. B. Seemandelbaumblätter), Wurzelholz und dichte Bepflanzung schaffen natürliche Verstecke. Geringe bis moderate Strömung. Gedämpfte Beleuchtung. Gut eingefahrenes, biologisch stabiles Becken ist Voraussetzung. Kupferempfindlich: Kupferhaltige Medikamente können für Schmerlen tödlich sein – unbedingt vermeiden. Alle Öffnungen in der Abdeckung abdichten, da Sprungrisiko besteht.
Pangio anguillaris ist eine soziale Art und sollte in Gruppen ab 6 Tieren gehalten werden. In einer angemessenen Gruppe zeigen die Tiere kooperatives und ruhiges Sozialverhalten. Revierstreit ist sehr selten. Die Art ist sehr friedlich und zurückhaltend. Schnecken werden toleriert. Adulte Garnelen sind meist sicher, sehr kleine Junggarnelen können gefährdet sein. Zur Vergesellschaftung eignen sich ruhige Rasboras, kleine Barben und andere friedliche asiatische Bodenfische aus Südostasien. Räuberische Arten sind ungeeignet.
Pangio anguillaris ist ein Mikropredator. Im natürlichen Habitat durchsiebt die Art das Substrat nach Insektenlarven und kleinen Krebstieren. Im Aquarium werden sinkende Lebend- und Frostfutter gut angenommen: rote und schwarze Mückenlarven, Tubifex, Artemia, Daphnien, Cyclops. Ergänzend sinkendes Granulat und Futtertabletten für Bodenfische.
Bisher sind keine gesicherten Nachzuchterfolge im Aquarium dokumentiert. Praxishinweise basieren auf Erfahrungen mit verwandten Pangio-Arten: weiches, saures Wasser, dicht bewachsene Flachwasserzonen, Konditionierung mit Lebendfutter, Simulation von Regenzeitbedingungen.
Pangio anguillaris stammt aus Südostasien. Die Art bewohnt Gewässer mit weichem, feinem Sand- oder Schlammboden, die reich an Versteckmöglichkeiten durch Wurzeln und dichte Ufervegetation sind. Typisches Weichwasserhabitat mit geringer bis moderater Strömung.
Subtil. Laichbereite Weibchen haben einen deutlich rundlicheren Bauch; der Laichansatz ist manchmal durch die Bauchdecke sichtbar. Männchen sind schlanker. Keine Farbunterschiede.
Pangio anguillaris benötigt Temperaturen von 24–26 °C, einen pH-Wert von 6–7,5 und eine Gesamthärte von 0–8 °dGH. Die Art bevorzugt weiches Wasser.
Mit ruhigen Rasboras, kleinen Barben und friedlichen asiatischen Bodenfischen aus Südostasien. Räuberische und sehr große Arten sind ungeeignet.
Bisher sind keine gesicherten Nachzuchterfolge dokumentiert. Die Zucht gilt als sehr schwierig.
Mikropredator. Sinkende Lebend- und Frostfutter wie Mückenlarven, Tubifex, Artemia und Daphnien. Ergänzend sinkendes Granulat und Futtertabletten.
Obwohl wir von my-fish.org uns bemühen, die bereitgestellten Informationen sorgfältig zu sammeln und aktuell zu halten, können wir keine Garantie für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit geben. Unsere Daten stammen von Experten, Züchtern und Partnern aus dem Zierfischgroßhandel und basieren auf deren Beiträgen. Bei Abweichungen oder fehlenden Informationen bitten wir um Verständnis. Wir freuen uns über Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge von der Community, um die Qualität unseres Angebots kontinuierlich zu steigern. Bitte nutzen Sie unser Formular für Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
In unserer kollaborativen Arbeit nutzen wir die Quellen my‑fish Content Commons. Wir fassen Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen – unter anderem aus der Datenbank unserer Partner im Zierfischgroßhandel und aus öffentlichen Datenbanken anderer Projekte – um die Richtigkeit unserer Texte zu validieren. Bitte beachten Sie, dass die Genauigkeit von den bereitgestellten Informationen abhängt und lesen Sie dazu unseren Disclaimer. Alle Links finden Sie hier.
Newsletter
Neue Beiträge, Podcastfolgen, Steckbriefe und Termine in einer E-Mail. Jederzeit abbestellbar.





















