
Welse
Kiemensackwels
Heteropneustes fossilis
- Endgröße: 30 cm
- Becken: ab 540 l
- Temperatur: 21-25 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Aus Südasien, Wasserwerte passen
Probleme lösen
Sammlungen
Beliebte Steckbriefe
Passend im Ratgeber
Steckbriefe mit Haltungsdaten, Wasserwerten und Bildern.
Zur FishothekDie vier Level
Selbst züchten
Über uns
Mitmachen
Gut zu wissen
Zierfische, Familie Siluridae
Ompok pabda
Der Pabda-Glaswels (Ompok pabda) erreicht ca. 30 cm TL und ist ein mittelgroßer Süßwasserwels der Familie Siluridae. Der schlanke, langgestreckte Körper mit abgeflachtem Kopf ist typisch für die Gattung. Charakteristisch sind die sehr langen Barteln und ein marmoriertes Körpermuster; die Grundfärbung ist silbergrau bis hellbraun mit wolkiger, dunklerer Zeichnung. Ein schwacher Schulterfleck kann vorhanden sein.
30 cm TLEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
6,5-7,8pH-Wert
5-15 dGHGesamthärte
ab 540 lBeckengröße
Wie bei allen Siluriden fehlt eine Fettflosse; die Rückenflosse ist sehr kurz und weit vorne positioniert. Verwechslungsgefahr: In Indien wird Ompok bimaculatus im Volksmund „Pabda“ genannt, obwohl es sich um eine andere, deutlich größere Art handelt (bis 45 cm SL). Aquariumsdaten für „Pabda“ beziehen sich in der Literatur oft fälschlicherweise auf Ompok bimaculatus. Im Aquarium zeigt Ompok pabda nachtaktives Verhalten: tagsüber bevorzugt er dunkle Verstecke in Höhlen, unter Wurzeln oder dichter Vegetation. Nach Einbruch der Dämmerung durchstreifen die Tiere bodennahe Bereiche auf der Suche nach Futter. Gegenüber gleichgroßen Fischen tritt die Art friedlich auf, ist aber gegenüber sehr kleinen Fischen räuberisch.
Wasserwerte: 22-28 °C, pH 6,5-7,8, GH 5-15 dGH. Mindestens 120 cm Kantenlänge (ca. 540 Liter). Weicher Bodengrund aus feinem Sand. Dichte Bepflanzung an den Rändern, zahlreiche Höhlen mit Wurzeln, Steinen und Unterschlupfmöglichkeiten. Offene Schwimmzonen am Boden belassen. Moderate, gleichmäßige Strömung; starke Strömungen vermeiden. Abendliche Fütterung mit Frost- und Lebendfutter (Tubifex, Mysis, Regenwürmer), sinkende Pellets mit hohem Proteingehalt. Regelmäßige Wasserwechsel. Geringes Sprungrisiko, gut schließende Abdeckung dennoch ratsam. O. pabda ist eine Art für erfahrene Aquarianer. Die genaue Artbestimmung vor dem Kauf ist wegen der Verwechslungsgefahr mit Ompok bimaculatus wichtig.
Ompok pabda wird üblicherweise einzeln oder paarweise gehalten. Die Art ist nicht zwingend auf Artgenossen angewiesen. Gegenüber ähnlich großen Fischen friedlich, aber räuberisch gegenüber sehr kleinen Fischarten und Jungtieren. Konflikte entstehen hauptsächlich bei Platzmangel an Verstecken. Verstärkte Territorialität während der Laichphase ist dokumentiert. Schnecken werden toleriert. Garnelen sind als Mitbewohner ungeeignet, auch adulte Tiere werden erbeutet. Geeignete Partner: robuste, mittelgroße bis große südasiatische Cypriniden (z.B. Tor-Arten, große Puntius-Arten), bodennahe Welse ähnlicher Größe. Kleine Fische unter 5-6 cm sind als Beibesatz ungeeignet.
Karnivor. In der Natur: Insektenlarven, Würmer, kleine Fische, Krebstiere. Im Aquarium: Tubifex, Regenwürmer, Mysis, gehackte Garnelen, Fischstücke (lebend oder gefroren). Sinkende Pellets mit hohem Proteinanteil werden nach Eingewöhnung akzeptiert. Abendliche Fütterung, wenn die Tiere aktiv sind. Adulte Tiere einmal täglich.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher. Schwierigkeit: schwer. Zuchtwasserwerte: 26-30 °C, pH 7,0-7,8, GH max. 15 dGH. Zuchtberichte liegen vorwiegend aus der Aquakultur vor; hormonelle Induktion (sGnRH/Ovaprim) wird kommerziell eingesetzt. Die natürliche Laichzeit fällt in die Monsunperiode (Mai bis September). Gelegegrößen erreichen mehrere Tausend Eier. Befruchtungsraten 60-80%, Schlupfraten bis 75%. Larven werden zunächst mit Infusorien und später mit Artemia-Nauplien gefüttert. Hohe Mortalität in frühen Larvenstadien. Im Heimaquarium ist die Zucht ohne hormonelle Induktion kaum dokumentiert.
Zuchtwasser: 26 bis 30 °C, pH 7 bis 7,8, bis 15 dGH
Ompok pabda kommt in Südasien vor, insbesondere in den Einzugsgebieten von Brahmaputra und Ganges (Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Indien, Myanmar, Pakistan). Flache, langsam fließende Gewässer mit schlammigen oder sandigen Untergründen. Flussrandzonen, überschwemmte Auen, ruhigere Altarme. Tagsüber in Uferhöhlen, dichter Vegetation oder unter Treibholz versteckt. Monsunperiode hat starken Einfluss auf die Fortpflanzungszyklen. Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren.
Weibchen werden fülliger und massiger, besonders vor und während der Laichbereitschaft; Männchen erscheinen schlanker. Ob der bei O. bimaculatus dokumentierte gezähnte Brustflossenstachel auch bei O. pabda vorkommt, ist nicht gesichert belegt.
Empfohlen werden 22-28 °C, pH 6,5-7,8 und GH 5-15 dGH. Da für Ompok pabda keine artspezifischen Aquarienwasserwerte publiziert sind, basieren die Werte auf der Herkunftsregion (Ganges/Brahmaputra) und verwandten Arten.
Nur mit robusten, mittelgroßen bis großen südasiatischen Arten. Alle Fische unter ca. 5-6 cm werden als Beute betrachtet. Junggarnelen sind gefährdet; adulte Schnecken werden toleriert.
Im Hobby sehr schwierig. Zuchtberichte stammen vorwiegend aus der Aquakultur mit hormoneller Induktion. Zuchtwerte: 26-30 °C, pH 7,0-7,8, GH max. 15 dGH. Natürliche Ablaichvorgänge im Heimaquarium sind kaum dokumentiert.
Mindestens 180 cm Kantenlänge und 540 Liter. Feiner Sandgrund, zahlreiche Höhlen und Verstecke für den Tag sowie offene Schwimmzonen am Boden.
Obwohl wir von my-fish.org uns bemühen, die bereitgestellten Informationen sorgfältig zu sammeln und aktuell zu halten, können wir keine Garantie für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit geben. Unsere Daten stammen von Experten, Züchtern und Partnern aus dem Zierfischgroßhandel und basieren auf deren Beiträgen. Bei Abweichungen oder fehlenden Informationen bitten wir um Verständnis. Wir freuen uns über Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge von der Community, um die Qualität unseres Angebots kontinuierlich zu steigern. Bitte nutzen Sie unser Formular für Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
In unserer kollaborativen Arbeit nutzen wir die Quellen my‑fish Content Commons. Wir fassen Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen – unter anderem aus der Datenbank unserer Partner im Zierfischgroßhandel und aus öffentlichen Datenbanken anderer Projekte – um die Richtigkeit unserer Texte zu validieren. Bitte beachten Sie, dass die Genauigkeit von den bereitgestellten Informationen abhängt und lesen Sie dazu unseren Disclaimer. Alle Links finden Sie hier.
Newsletter
Neue Beiträge, Podcastfolgen, Steckbriefe und Termine in einer E-Mail. Jederzeit abbestellbar.





















