
Glaswelse
Pabda-Glaswels
Ompok pabda
- Endgröße: 30 cm TL
- Aquarium: ab 540 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Siluridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Zweifleck-Glaswels (Ompok bimaculatus) erreicht bis zu 45 cm SL (ca. 50–52 cm TL) und ist ein großwüchsiger Süßwasserwels der Familie Siluridae. Der schlanke, seitlich abgeflachte Körper ist auf ein Leben als nachtaktiver Lauerjäger ausgerichtet. Die Rückenflosse ist stark reduziert; die Afterflosse zieht sich fast bis zur Schwanzflosse. Die Grundfärbung reicht von buttergelb bis braun mit feiner Marmorierung.

bis 52 cmEndgröße
10-12 JahreLebenserwartung
20-26 °CTemperatur
6-8pH-Wert
4-20 °dGHGesamthärte
ab 1230 lAquariengröße
Namensgebend sind zwei markante dunkle Flecken: einer hinter der Brustflosse, der zweite an der Basis des Schwanzstiels. Das Maul ist mit scharfen, nadelspitzen Zähnen besetzt. Im Aquarium ist die Art tagsüber zurückhaltend und bevorzugt Verstecke. Nachts wird sie zum aktiven Freiwasserschwimmer und Jäger. Trotz Scheu gegenüber Menschen hat sie eine besonders räuberische Natur gegenüber allen Fischen, die ins Maul passen.
Wasserwerte: 20–26 °C, pH 6,0–8,0, GH 4–20 dGH. Mindestens 210 cm Kantenlänge (ca. 1.230 Liter). Das Becken muss lang und breit sein mit ausreichend offener Schwimmfläche, da die Art nachts aktiv das freie Wasser durchschwimmt. Feiner Sand als Substrat. Große Verstecke aus Wurzelholz und Höhlen für den Tag. Moderate Filterung ohne starke Turbulenz; leistungsfähige Biofiltration ist aufgrund der großen Biomasse nötig. Gedämpfte Beleuchtung. Abdeckung Pflicht. O. bimaculatus ist eine anspruchsvolle Raubfischart für erfahrene Aquarianer mit sehr großen Becken. Die Vergesellschaftung ist die größte Herausforderung. Die Zucht im Hobby ist ohne Hormoninjektionen nicht möglich.
Ompok bimaculatus kann mit gleichgroßen Artgenossen oder ähnlich großen, robusten Fischen vergesellschaftet werden. Gegenüber gleich großen Fischen ist die Art friedlich. Gegenüber allen kleineren Fischen und Wirbellosen ist sie jedoch ein aktiver Jäger; Beutetiere können dabei fast halb so lang wie der Wels selbst sein. Garnelen sind absolut ungeeignet. Kleine und mittelgroße Schnecken werden gefressen; nur robuste adulte Großschnecken haben eine Chance. Geeignete Mitbewohner: große Barben (Tor, Barbonymus), große Pangasiiden. Kleine Zierfische, Salmler und alle Wirbellosen sind nicht geeignet.
Ausgeprägter Raubfisch. Natürliche Nahrung: kleinere Fische, Krebstiere, Weichtiere, Würmer, Insektenlarven. Im Aquarium: Regenwürmer, Mysis, Garnelen, Fischfilet (lebend oder gefroren), proteinreiche Fleischpellets. Adulte Tiere 1–2 mal täglich füttern. Pflanzliches Ergänzungsfutter ist nicht nötig; die Art ist ein reiner Raubfisch.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher. Im Hobby praktisch nicht züchtbar. Bisherige Zuchterfolge wurden ausschließlich mit Hormoninjektionen erzielt (Aquakultur). Natürliche Ablaichvorgänge im Hobby sind nicht zuverlässig dokumentiert. Für Hobbyzüchter ist die Art als nicht züchtbar einzustufen.
Ompok bimaculatus ist auf dem indischen Subkontinent und in Myanmar verbreitet (Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch, Myanmar). Flache Binnengewässer mit sandigem bis schlammigem Grund, trübe, nährstoffreiche Gewässer mit langsamer Strömung. Flussarme, Kanäle und temporäre Überschwemmungsgebiete. Saisonale Wanderungen in überflutete Uferbereiche. Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren.
Männchen besitzen am Brustflossenstachel einen deutlich gezackten (gesägten) Rand, der Weibchen fehlt. Geschlechtsreife Weibchen sind fülliger und bauchiger, besonders vor der Laichzeit. Größenunterschiede zwischen den Geschlechtern sind nicht dokumentiert.
Empfohlen werden 20–26 °C, pH 6,0–8,0 und GH 4–20 dGH. Die Art toleriert einen breiten Parameterbereich, da sie in verschiedenen Habitaten Süd- und Südostasiens vorkommt.
Nur mit gleichgroßen oder größeren, robusten Fischen. Alle Fische kleiner als die halbe Körperlänge des Welses werden als Beute betrachtet. Garnelen und kleine Wirbellose sind grundsätzlich ungeeignet.
Im Hobby praktisch nicht möglich. Bisherige Zuchterfolge wurden ausschließlich mit Hormoninjektionen in der Aquakultur erzielt. Natürliche Ablaichvorgänge im Aquarium sind nicht dokumentiert.
Mindestens 210 cm Kantenlänge und 1.230 Liter. Das Becken muss lang und breit sein, da die Art nachts aktiv das freie Wasser durchschwimmt. Große Verstecke für den Tag sind nötig.
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