
Salmler
Piranha
Serrasalmus compressus
- Endgröße: bis 25 cm
- Aquarium: ab 250 l
- Temperatur: 23-27 °C
- pH-Wert: pH 5,8-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, aggressiv
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Zierfische, Familie Serrasalmidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Serrasalmus altispinis (Rotbacken-Pirambeba) ist ein kompakt gebauter, kraftvoller Raubfisch aus der Familie Serrasalmidae mit typischem Piranha-Körperbau: massiver Kopf mit ausgeprägter Kiefermuskulatur und scharfen, dreieckigen Zähnen. Die Grundfärbung ist silbrig mit grünlichem Schimmer; adulte Tiere zeigen oft orange- bis rötliche Töne an Kopf und Bauch.

bis 21 cm TLEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
1-12 °dGHGesamthärte
ab 250 lAquariengröße
Die Flanken tragen zahlreiche kleine, dunkle Flecken, ein breiter Humeralfleck tritt an der Schulter hervor, und die Schwanzflosse zeigt ein dunkles distales Band. Erwachsene Tiere erreichen bis zu 21 cm TL. Taxonomie-Hinweis: Die Art wird in der Datenbank als Serrasalmus cf. altispinis geführt, was auf eine unsichere Bestimmung im Aquarienhandel hinweist. S. altispinis wurde erst im Jahr 2000 von Merckx, Jégu und Santos beschrieben und ist ein Endemit des Uatumã-Beckens (Amazonas, Brasilien). Im Aquarium wirkt S. altispinis meist zurückhaltend bis lauernd und nutzt Verstecke sowie überhängende Dekoration als Ansitzplätze. Typisches Verhalten ist lauerndes Abwarten in mittleren Wasserschichten und blitzartige Attacken auf Beute. Frisch eingesetzte Tiere können mehrere Wochen bis Monate sehr scheu wirken. WICHTIG: Beim Hantieren im Becken ist größte Vorsicht geboten. Piranhas beißen bei Bedrohung reflexartig zu und können tiefe Wunden verursachen. Heizstäbe und Geräte außerhalb des Beckens platzieren.
Wasserwerte für die Aquarienhaltung: Temperatur 24-28 °C, pH 5,5-7,0, GH 1-12 dGH. Die Art stammt aus dem Schwarzwassersystem des Uatumã-Beckens; weiches, leicht saures Wasser ist vorzuziehen. Beckengröße: Mindestens 250 Liter (120 cm Kantenlänge) für ein Einzeltier. Einrichtung: Robuste Einrichtung mit Totholz, überhängendem Astwerk und reichlich Verstecken als Lauerplätze. Sand oder feiner Kies als Substrat. Gedämpfte Beleuchtung. Heizstäbe und Geräte außerhalb des Beckens platzieren (werden attackiert). Abdeckung: Springer bei Schreck oder Stress. Stabile, fest schließende Abdeckung notwendig. Filterung: Moderate bis kräftige Filterung. Wöchentlich 20-30 % Wasserwechsel.
Serrasalmus altispinis ist ein strikter Einzelgänger mit starkem Territorialverhalten. Im Gegensatz zu den schwarmbildenden Pygocentrus-Arten (Rote Piranhas) ist S. altispinis ein solitärer Piranha, der Artgenossen aktiv attackiert. Einzelhaltung ist Pflicht. Garnelen werden als Beute betrachtet. Auch Zierschnecken werden als Beute betrachtet. Vergesellschaftung grundsätzlich nicht empfohlen. Allenfalls robuste, gleichgroße bis größere südamerikanische Welse (Panzerarmwelse, Harnischwelse) mit festen Körperstrukturen kommen in Frage.
Serrasalmus altispinis ist ein Karnivor mit Spezialisierung auf Lepidophagie (Flossen- und Schuppenfressen). Im Aquarium: Fischfilets, Garnelen, Muschelfleisch, Tintenfisch, Stinte, hochwertige Tiefkühlprodukte. Adulte Tiere werden 2-3 Mal pro Woche gefüttert. Keine lebenden Futterfische (Seuchengefahr). Kein Säugetier- oder Vogelfleisch. Futterreste zügig entfernen.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher. Zuchtschwierigkeit: Sehr schwer, im Aquarium nicht dokumentiert. Für S. altispinis liegen keine gesicherten Aquarienzuchtnachweise vor. Die innerartliche Aggressivität macht Paarfindung unter kontrollierten Bedingungen extrem schwierig. Für verwandte Serrasalmus-Arten ist bekannt, dass Eier in Substratgruben oder Moospolstern abgelegt werden. Saisonale Reize durch Wasserstandsveränderungen und Temperaturanpassungen könnten als Laichstimulus wirken, gesicherte Protokolle fehlen jedoch.
Serrasalmus altispinis ist ein Endemit des Uatumã-Beckens im Amazonasgebiet in Brasilien. Die Art bewohnt Schwarzwasserbereiche mit typisch niedrigen pH-Werten und weichem Wasser. Sand- und Kiesboden mit Totholz, überhängender Vegetation und dichten Versteckmöglichkeiten.
Der Geschlechtsunterschied ist bei Serrasalmus altispinis nur schwach ausgeprägt. Weibchen können während der Laichzeit fülliger im Bauchbereich wirken, doch äußerliche Unterschiede sind ansonsten gering. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist schwer möglich.
Temperatur 24-28 °C, pH 5,5-7,0, GH 1-12 dGH. Die Art stammt aus dem Schwarzwassersystem des Uatumã-Beckens und bevorzugt weiches, leicht saures Wasser.
Nein. Serrasalmus altispinis ist grundsätzlich als Einzeltier zu halten. Andere Fische werden attackiert. Allenfalls robuste südamerikanische Welse (Harnischwelse) kommen in Frage, aber auch das bleibt riskant.
Karnivor mit Spezialisierung auf Lepidophagie: Fischfilets, Garnelen, Muschelfleisch, Tintenfisch, Stinte. Keine lebenden Futterfische, kein Säugetierfleisch. Adulte 2-3x pro Woche.
Mindestens 250 Liter (120 cm Kantenlänge) für ein Einzeltier. Stabile Abdeckung Pflicht (Springer). Heizstäbe außerhalb des Beckens platzieren.
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