Start des Projekts 20.06.2013
Zuchtgrund
Es war schon als Kind mein Traum diese wunderschönen und prachtvollen Tiere zu halten. Diesen konnte ich mir Anfang
2010 endlich wahr machen. Als dann im Oktober 2010 das erste Gelege entdeckt und groß gezogen wurden war die Freude
noch viel größer.
Zuchttiere
Ich besitze derzeit sieben Zuchttiere, bestehend aus 4 männlichen Tieren und 3 weiblichen Tieren.
Zuchtaufbau
Allgemeines:
Beckenmaße: 100cm x 40cm x 30cm
Bodenheizung: JBL ProTemp Basis 250
Heizstab: JBL ProTemp 100W
Beleuchtung: 2x 30W T8 Tropenlicht
Dekoration:
20x Tonhöhlen (schwarzbraun)
4x Fingerwoodwurzeln
10kg Sand Bodengrund
5kg JBL ProFlora Basis
30x Erlenzapfen
6x Seemandelbaumblätter
6x Wallnussblätter
Besatz:
4.3.0 Hypancistrus zebra – Zebra Harnischwels – L46
20 Malaiische Turmdeckelschnecke – Melanoides tuberculata
20 Neocaridina heteropoda var. sakura – Sakura Zwerggarnele ***Update*** 07.07.12
Bepflanzung:
Javafarn
Javafarn needle leaf
Javafarn narrow leaf
Javafarn windelov
Cryptocoryne balansae
Cryptocoryne wendtii green
Vallisneria nana
Vallisneria spiralis tiger
Filterung:
JBL Cristal Profi e901 Greenline
+ Strömungspumpe von AquaEL
Wasserwerte
Wasserwerte:
PH: 6,5 – 7
KH: 2
GH: 6
Nitrit: 0
Nitrat: 0
Temperatur: 30
Futter
Hypancistrus zebra ernährt sich omnivor, Trockenfutter aller Art wird gern gefressen. Frostfutter in allen möglichen Varianten wird ebenfalls sehr gerne von den Tieren angenommen. Dazu gehören Artemia, Cyclops, Daphnien, Tubifex und so weiter.
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Gefüttert wird bei mir sehr abwechslungsreich:
Cyclop-Ezee (Jungfischfutter)
Cyclop-Ezee Flocke
JBL Gala
JBL NovoBel
JBL NovoFex
JBL NovoTab
JBL GranaDiskus
SAK energy
Sera Viformo
Söll Shrimp Sticks
Tropical carnivore
Tropical Hauptfutter Bodentabletten
Frostfutter:
Artemia
Daphnien (Wasserflöhe)
Cyclops
Tubifex
Schwarze Mückenlarven
Lebendfutter:
Artemia
Daphnien (Wasserflöhe)
Tubifex
Futtertierzucht
Sobald ein Gelege vorhanden ist wird ein Ansatz Grindal angelegt.
Weitere Beschreibung
Ein sehr auffälliger und attraktiver Fisch, der erstmals in Brasilien entdeckt wurde. Seine Ersteinfuhr fand im
Jahre 1989 statt, hierbei erhielt er auch seine bekannte Nummer „L46“. Sein natürliches Verbreitungsgebiet
erstreckt sich vor allem auf felsige Biotope des amazonischen Klarwasserflusses Rio Xingu. Bei der Pflege dieser
Harnischwelse sollte die hohe Wassertemperatur des Flusses berücksichtigt werden. Für eine artgerechte Haltung ist
daher ausreichend warmes Wasser ebenso wichtig wie eine Einrichtung mit Kieseln und leichter Strömung. Da sich
diese Welse gerne zurückziehen, sollte das Becken auch mit einigen Hypancistrus zebra Verstecken ausgestattet
werden. Beim Zebrawels handelt es sich um einen schlechten Algenfresser, der im Aquarium fast ausschließlich
tierische Nahrung zu sich nimmt. Die Fütterung sollte vor allem mit kleinem Frostfutter oder zerkleinerten
Futtertabletten durchgeführt werden. Aber auch feines Granulat und Flockenfutter wird sehr gerne angenommen. Mit
einer Länge von 8 cm bleiben die Weibchen gut 1 bis 2 cm kleiner als die Männchen, die außerdem noch eine breitere
Kopfform und längere Hautzähnchen (Odontoden) auf der Backe und den Brustflossen besitzen.
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Vergesellschaftung:
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Am besten ist die Haltung in einem reinen Artbecken. Um Vermischungen und Kreuzungen zu vermeiden, sollte darauf
geachtet werden,
dass die L46 nicht mit anderen Hypancistrus-Arten (z.B. L333, L28, L400, L66 usw.) zusammen gehalten werden.
Aufgrund der sehr geringen Agressivität ist das Zusammenleben mit friedlichen, kleinen Fischen problemlos möglich.
Hierbei sollte das Becken allerdings mit vielen Verstecken und Pflanzen ausgestattet sein, welche den L46
ausreichend Schutz gewähren. Auch sollte bei der Vergesellschaftung mit anderen Fischen darauf geachtet werden,
dass diese wertvollen Welse bei der Fütterung nicht zu kurz kommen.
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Geschlechtsunterschiede:
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Die Geschlechtsunterschiede beim L46 sind meist erst ab einer Körpergröße von ca 6-8 cm festzustellen. Zu diesem
Zeitpunkt sind die Tiere meist auch Geschlechtsreif. Es gibt folgende Merkmale:
– Das Weibchen hat eine schmalere und spitzer zulaufende Kopfform
– Das Weibchen bleibt in der Regel auch ein wenig kleiner als die männlichen Tiere
– Das Männchen hat von oben betrachtet einen breiteren Kopf und Brustbereich
– Männliche Tiere haben längere Interopercular-Odontoden (Hakenstacheln der Zwischenkieferknochen)
– Männliche Tiere haben auf den Brustflossenstachel (Pectoralstachel) mehrere kräftige Stacheln.
Größe der Weibchen: bis zu 8 cm
Größe der Männchen: bis zu 10 cm
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Vermehrung:
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Die Weibchen legen die noch unbefruchteten Eier in einem vom Männchen ausgewählten Versteck (z.B. Laichhöhle) ab.
Nach dem das Weibchen die Eier abgelegt hat verlässt sie das Versteck und das Männchen übernimmt ab diesem
Zeitpunkt die alleinige Brutpflege. Diese Beginnt mit der Befruchtung der Eier. Danach Beschützt das Männchen das
Gelege bis zu dem Zeitpunkt an welchem die Jungtiere schlüpfen. Nach ca. 6 Tagen ist dies meist der Fall. Die
Jungtiere können sich dann bis zu 12 Tage lang von ihrem Dottersack ernähren. Ist der Dottersack aufgebraucht
ernähren sich die Tiere bereits von Trocken-, Frost- und Lebendfutter.
Weitere Bilder































Toller Bericht, tolle Bilder. tolle Arbeit!
Meiner Meinung nach sollte diese Zucht mindestens ein Level höher eingestuft werden. alleine schon wegen der abwechslungsreichen Fütterung. Außerdem finde ich solche „vitalen“ (extensiven) Zuchtansätze im Biotop-Becken (im weiteren Sinn, Neocaridinae gibts nicht in Südamerika) beeindruckender als solche in „sterilen“ Ablaichbecken.