Die zarte, feinfiedrige Indische Sternpflanze Pogostemon erectus bezaubert durch ihre nadelartigen sternförmig angeordneten hellgrünen Blätter, die sich leicht nach unten biegen.
Ein besonderes Kennzeichen ist, dass diese Stängelpflanze aus Indien sich auch prima emers kultivieren lässt und beispielsweise im Wabi Kusa oder auch in Pflanzengläsern, Flaschengärten oder auf dem Landteil eines Paludariums häufig auch zur Blüte kommt und ihre prächtigen lila Blüten zeigt.
Die zarte Pogostemon erectus sorgt aber auch unter Wasser mit ihren dichten Triebspitzen für eine schöne Auflockerung im Layout und schafft einen hübschen hellgrünen Lichttupfer. Die Indische Sternpflanze wächst eher langsam und hat einen straff aufrechten Habitus. Werden die Stängel zu dicht gesetzt, können die Pflanzen im unteren Drittel wegen des Lichtmangels verkahlen.
Toll eignet sich eine Gruppe Pogostemon erectus für eine Stufenpflanzung. Dazu wird die erste Reihe der Pflanzengruppe recht niedrig geschnitten, die zweite bleibt etwas höher, während die dritte Reihe deutlich höher ist als die vorderste. Durch eine solche ansteigende Gestaltung bekommt das Layout im Aquarium eine Dreidimensionalität und mehr Tiefe.
Pogostemon erectus zeigt ihren schönsten Wuchs unter viel Licht und bei einer guten Versorgung mit Mikro- und Makronährstoffen über die Wassersäule sowie einem CO2-Gehalt von 20 bis 30 mg/l. Eine CO2-Düngung ist zwar nicht notwendig, aber empfehlenswert. Eine Aquarienleuchte mit RGB-LEDs lässt die Blattfarben besonders intensiv strahlen.
Die Indische Sternpflanze kann im Aquarium von 15 bis über 40 cm hoch wachsen, lässt sich aber durch regelmäßiges Trimmen prima in Form halten und wächst dann buschiger. Pogostemon erectus lässt sich durch Einpflanzen der abgetrennten Seitentriebe oder Kopftriebe recht einfach vermehren.
Hin und wieder sollte man die Indische Sternpflanze verjüngen; hierzu trennt man das obere Drittel der Stängelpflanzen mit einer scharfen Pflanzenschere ab, entfernt die unansehnlich gewordenen unteren Reste und steckt die jungen Triebe an ihrer Stelle mit etwas Abstand zueinander wieder in den Boden.
Quelle : USCAPE
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