Männchen zeigen intensivere Färbung mit kräftigeren orangeroten Flossen. Der Kopf ist etwas breiter. Weibchen sind dezenter gefärbt und bei Laichreife am rundlicheren Bauch erkennbar.
Rhinogobius zhoui benötigt ein Becken mit mindestens 54 Litern bei 60 cm Kantenlänge. Die Wasserwerte sollten bei 19 bis 24 °C, pH 7,0 bis 7,8 und GH 5 bis 12 °dGH liegen. Eine moderate Strömung mit 4- bis 5-fachem Beckenvolumen pro Stunde ist empfehlenswert. Als Bodengrund eignet sich feiner bis mittlerer Kies mit kleinen Höhlen aus Steinen oder Tonröhren als Laich- und Versteckplätze. Da die Art als gefährdet gilt, ist eine verantwortungsvolle Haltung mit Zuchtabsicht besonders wichtig.
Saisonale Temperaturabsenkung: Als subtropische Art aus Südchina profitiert die Flammengrundel von einer Winterruhe bei 15-18 °C über mehrere Wochen. Dies fördert Gesundheit, Farbintensität und Fortpflanzungsbereitschaft.
Rhinogobius zhoui ist ein Höhlenlaicher mit väterlicher Brutpflege. Das Männchen bewacht die Eier in einer kleinen Höhle und befächelt sie. Wichtig: Das Männchen frisst die geschlüpften Larven nach 24 bis 48 Stunden, weshalb die Jungfische rechtzeitig separiert werden müssen. Für Zuchttiere sollte ausschließlich Lebend- und Frostfutter verwendet werden, da Trockenfutter den Reproduktionserfolg nachweislich verschlechtert. Eine Gruppe von mindestens 2 Männchen und 2 Weibchen bildet die Basis für eine Zuchtgruppe.
Rhinogobius zhoui ist endemisch in der Provinz Guangdong in Südchina, wo die Art in klaren Bächen mit steinigem Untergrund und moderater Strömung vorkommt. Das natürliche Habitat ist durch menschliche Einflüsse bedroht, weshalb die Art als gefährdet eingestuft wird.
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