Das Teichlebermoos Riccia fluitans ist auch als Kristallmoos oder Schwimmendes Teichlebermoos bekannt. Das Schwimm-Moos kommt nahezu weltweit vor und ist in unseren Breiten winterhart.
Die attraktive hellgrüne Schwimmpflanze lässt sich vollständig untergetaucht kultivieren. Vor allem Aquascaper und Naturaquarianer Takashi Amano hat das saftig hellgrüne Riccia als Bodendecker weltweit durch seine Layouts bekannt gemacht.
Weil Teichlebermoos keine Haftwurzeln ausbildet, muss das Moos jedoch aufgebunden werden. Gut eignet sich dazu ein Faden wie Nylonfaden, der sich im Wasser nicht auflöst. Flache Steine eignen sich perfekt als Träger für das Schwimm-Moos. Sie kann man wie Dachziegel auf den Bodengrund legen und so Riccia als Bodendecker nutzen.
Unter viel Licht und vor allem bei einer Düngung mit CO2 produziert Riccia so viel Sauerstoff, dass sich an den kurzen Fäden Teppiche von attraktiven Sauerstoffblasen bilden. Als Bodendecker genutztes Riccia muss regelmäßig zurückgeschnitten und neu aufgebunden werden, damit die Polster im Aquarium nicht auftreiben. Eine CO2-Düngung ist nicht zwingend notwendig, eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen und Makronährstoffen dagegen durchaus.
Das hellgrüne Teichlebermoos lässt sich im Aquarium aber auch als Schwimmpflanze kultivieren und dient dann Fischbrut und kleineren Wirbellosen als Versteck und schattet das Aquarium effektiv ab. Auch Kampffische oder Fadenfische nutzen die Schwimmpflanzen gerne für ihre Schaumnester.
Die kompakten Büschel des Teichlebermooses lassen sich im Aquarium sehr gut im Zaum halten; damit ist Riccia fluitans eine hervorragende Alternative zu den im Aquarium potentiell sehr lästig werdenden Wasserlinsen.
Soll das Teichlebermoos im Aquarium nicht unkontrolliert in der Strömung treiben, steckt man beispielsweise ein Stück transparenten Luftschlauch zu einem Ring und befestigt ihn mit einem Saugnapf an der Aquarienscheibe. In diesem Rahmen kann man die Schwimmpflanze treiben lassen.
Riccia fluitans lässt sich gut durch Teilung der Polster vermehren. Die abgetrennten Stücke werden aufgebunden oder – wenn das Lebermoos als Schwimmpflanze genutzt werden soll – einfach an der Wasseroberfläche treiben gelassen.
Quelle : USCAPE
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