Ambystoma andersoni Zuchtprogramm

Ambystoma andersoni Zuchtprogramm

Projektstatus: aktiv
Level 4 – Experte
Zuchtaktion 6
Synonyme:
Achoque, Anderson's Salamander
Art:
Ambystoma andersoni
Start des Projektes:
Januar 19, 2021
Zuchtgrund:
Ich halte schon seit vielen Jahre aquatische Amphibien und hoffe, dass die Art durch Nachzuchten vorerst erhalten bleibt.
Zuchttiere:
Bisher noch nicht vollständig sichtbar
Zuchtaufbau:
Mein Becken hat die Maße 150X40X50 cm. Als Bodengrund habe ich runden Sand mittlerer Korngröße gewählt. Die Tiere scheinen bei der Futtersuche gerne ihr Maul in das Substrat zu stecken und der Sand ist nicht zu fein um den Vorgang zu verhindern oder zu grob um beim Verschlucken zu Problemen zu sorgen. Bisher sind im Becken nur Valisnerien eingepflanzt. Da ich in 2 Monaten umziehe wird die Einrichtung in dieser Zeit noch etwas sporadisch sein. Danach plane ich weitere Pflanzen dazuzusetzen. Um Struktur ins Becken zu bringen habe ich Wurzeln, Steine und Steinhöhlen im Becken angebracht. Bei den Höhlen habe ich auf eine gute Durchgängigkeit geachtet. Die Beleuchtung ist momentan noch gering gehalten. Als einziges Zubehör habe ich einen Innenfilter ins Becken gesetzt, der für eine geringe Wasserdurchmischung sorgt.
Wasserwerte:
T: 18° C Ph: 7,5 Carbonathärte: 2,6° dH
Futter:
Überwiegend werde ich Würmer (keine Dendrobena), Gammarus, Wasserasseln und hin und wieder auch Schnecken verfüttern. Generell wird aber alles an Wirbellosen verfüttert, was angenommen wird.
Futtertierzucht:
Regenwürmer
Weitere Beschreibungen:
Bei manchen Tieren ist bereits eine leichte Geschlechtsentwicklung zu sehen. Ich habe mindestens ein männliches Tier identifiziert. Bei den anderen ist die Geschlechterzugehörigkeit noch nicht ganz klar. Momentan erprobe ich unterschiedliches Futter. Bisher haben die Tiere alles genommen, was ich ihnen vorgesetzt habe.
Videos:
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Neuigkeiten zur Zucht
Nachzucht
Oktober 15, 2021
Die Tiere sind unterschiedlich weit. Auf dem Bild bekommt man aber einen guten Eindruck wie sie im Moment aussehen.
Nachzucht
Oktober 15, 2021
Hallo zusammen, ich habe mich zu meiner Nachzucht eine Weile lang nicht geäußert, da ich erst einmal abwarten wollte ob es mit der Aufzucht der Jungtiere auch funktioniert. Mir sind bei der Entwicklung einige Dinge aufgefallen, die ich im nächsten Jahr, wenn es noch einmal einen Reproduktionserfolg geben sollte, gerne dokumentieren und evtl. wissenschaftlich aufarbeiten würde. Meine Tiere haben im April zum erstem Mal abgelaicht. Einen zweiten Laicherfolg konnte ich im Mai verbuchen. Allerdings hat anscheinend beim zweiten Mal etwas nicht so richtig mit der Befruchtung funktioniert, weshalb sich die Eier nicht richtig entwickelt haben. Im ersten Gelege haben sich bisher 41 Tiere durchgesetzt bzw. so weit entwickelt, dass es wahrscheinlich alle schaffen werden. Der Laich wurde bei einer Wassertemperatur von 18°C abgelegt. Generell ist die Temperatur, bis auf ein paar wenige Tage im Sommer an denen es mal kurzfristig 22°C warm war, nicht über 20°C gestiegen. Im Winter gehe ich von Temperaturen bis 10°C aus. Während der Aufzucht habe ich die Jungtiere zunächst hauptsächlich jeden zweiten Tag mit Wasserflöhen gefüttert. Da ich die Wasserflöhe in einem nahe gelegenen Fischteich entnehmen konnte, waren stets unterschiedliche Größen vorhanden. Schnell haben sich einige Larven deutlich besser entwickelt als die Anderen. Insbesondere während der ersten Wochen lag die Sterblichkeit der Larven relativ hoch. Das bin ich von anderen Amphibien zwar auch gewohnt, aber es erschien mir anfangs trotzdem etwas hoch. Ich habe die Jungen anfangs noch in kleinen Hälterbecken im Zuchtaquarium gehalten. Auf diese Weise haben sich die Bedingungen nicht groß geändert. Ab einer Länge von 2-3 cm habe ich die Larven dann separiert und halte sie nun in einem Raum in der Wohnung, der nicht beheitzt wird. Derzeit sind die Temperaturen dort auch um die 18°C und die jungen entwickeln sich relativ schnell. Ich habe vor demnächst noch mehr Informationen auf in meinem Zuchtprojekt zu veröffentlichen. Die Fotos sind aktuell von diesem Tag.
Vermehrte Schleimbildung
Januar 22, 2021
Meine Tiere haben bereits seit der Ankunft in den Tüten vermehrt Schleim gebildet. Da ich annahm, dass der Stress des Transports den Tieren vielleicht zugesetzt hat, bin ich davon ausgegangen, dass sich dieser Zustand ändert. Jetzt, nach drei Tagen, hat sich die Situation jedoch nicht merklich geändert. Auch wenn das Becken bereits eine längere Zeit eingelaufen ist, habe ich daraufhin die Wasserwerte gecheckt und keine Auffälligkeiten feststellen können. Ich kenne ein ähnliches Phänomen von Armmolchen (Sirenidae), die bei Stress viel Schleim bilden und sogar Fetzen ihres Flossensaums verlieren können. Ich beobachte die Situation weiterhin kritisch und wäre über ein paar andere Einschätzungen sehr froh.
Züchter:
Fabian Droppelmann

Fabian Droppelmann

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lesleyunderwater

Bilden alle Tiere diesen vermehrten Schleim?

lesleyunderwater

Setz die Sonis lieber in Quarantäne. Könnte ein bakterielles Problem sein. Täglich frisches Wasser würde denke schon mal gut tun. Ansonsten vielleicht mit Herrn Crueger Korrespondenz halten?

mauritius

Was für Temperatur hast du im Becken. Bei mir ist nichts auffällig.

Selina1507

Hallo,
wie geht es mittlweile deinen Andersonis? Ist die Schleimbildung besser geworden? Was hast du weiter unternommen?
LG
Selina ^^

Wiracocha

kannst du schon erkennen geschlecht? ich angeblich habe nur weibchen

bitte wenn du so viel mänchen bitte vielleicht wir konnen austauschen!

Wiracocha

Hasllo hast du männchen zu austauschen ich habe 4 weibchen!
Wiracocha
tel 01781599394

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