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19 Comments

  1. Timo

    Man, bin ich gespannt, ob die Zucht dieser putzigen Fische gelingt! Viel Erfolg an dieser Stelle an alle Züchter! 🙂
    Gruß Timo

  2. Gerhard Ott

    Vielen Dank Timo für deine Wünsche! Drück mal die Daumen. Ganz so schnell wird’s mit dieser Art wohl nicht in die Zielgerade gehen (es sind keine Sewellia oder Lefua, aber wer weiß). Stelle gerade alle verfügbaren Informationen über Yaoshania pachychilus zusammen und werde diese mit entsprechenden Hypothesen kommentieren, die wohl für alle zukünftigen “Züchter” von Interesse sein dürften.
    Beste Grüße aus dem Norden, der auch für Yaoshania zu warm ist …
    Gerhard

  3. Sandra

    Huhu,
    auch ich nenne seit kurzem 15 dieser wunderschönen tiere mein eigen in der hoffnung auf evtl Nachwuchs.Bei mir bewohnen sie aktuell in 2 gruppen noch aufgeteilt ( da unterschiedliche Lieferung) in jeweils 30l als übergang bis quarantäne vorbei. Dann, wenn alle soweit futterfest sind wird umgezogen in ein 200l Artenbecken in denen die ausrichtung eines flusses gleicht, in der hoffnung mit möglichst viel naturnähe die tiere in stimmung zu bringen. Tanzen deine auch haufiger? Kann nicht zuordnen ob rangordnung, spiel oder balz. meine tiere sind in allen alterschichten wohl zu suchen laut färbung. Fragen über fragen; freu mich zu lesen

    mfg
    Sandra

  4. Gerhard Ott

    Moin Sandra,

    natürlich haben meine Pandaschmerlen auch Kontakte untereinander. Ob ich’s nun als “Tanz” bezeichnen würde? Eher nicht? Auch als HobbyverhaltensforscherIn sollte man nicht in jedes Verhalten sofort etwas hinein interpretieren. Gerade die Verhaltensweisen der Rangordnung, desd Spiels und der Balz sind sehr äußerlich sehr ähnlich (nicht nur bei Pandaschmerlen, sondern bei vielen Wirbeltieren bis zu den zweibeinigen 😉
    Seriös kann man nur durch eine sehr differenzierte Motivationsanalyse heraus bekommen, wann was ist.

    Stimmt: Fragen über Fragen! Es gibt viel zu tun!
    Beste Grüße
    Gerhard

  5. Sandra

    huhu,
    uih, so schnell antwort.
    Tanz war im übertragenen sinne gemeint. sie zirkeln umeinander und jagen anschliessend. Wobei ich beobachten konnte das die färbung in der zeit relativ schnell ins dunkel zu bltzschnell wieder ins fast weisse färbt. naja, ich werde mal versuchen es zu filmen.
    Ich bin gespannt. was noch so passiert.
    aktuell machen mir die temperaturen ganz schön zu schaffen. 28 grad waren die letzten tage keine seltenheit…trotz kühlung.

    <mich würde freuen wenn es bald wieder was von deinen Tieren zu lesen gibt.

    <mfg Sandra

  6. Gerhard Ott

    Hallo Sandra,

    die Temperaturprobleme teile ich mir dir, bzw unseren Fischen .Zum Glück sind es bei mir nur 24,2 °C (unterste Regalreihe). In meinem Arbeitszimmer sind gerade 27 °C und auf der Terrasse im Schatten 34 °C – und das in Südskandinavien!

    Ich habe vor einiger Zeit alle meine Becken auf LED-Beleuchtung umgestellt (pro 60 L-Becken je 7 W LED statt wie früher jeweils eine 20 W Leuchtstoffröhren). Dadurch ist die Temperatur in meinem Aquariumraum um glatte 4 bis 5 ° C gesunken, je nach Sonneneinstrahlung und Abschattung.

    Grundsätzlich steigt bei erhöhtem Stoffwechsel (Fische = wechselwarm) natürlich der Nahrungsbedarf (anders als bei mir …). Mit Zulauf von kalten Wasser versuche ich dennoch die Temperatur nach unten zu drücken.

    Kühlende Grüße,
    Gerhard

  7. TDG

    Hi.

    Schön, dass jemand dieses Projekt noch regelmäßig aktualisiert. Die meisten anderen haben nur ein Foto hochgeladen und das letzte Mal vor 2 Monaten etwas geschrieben.
    Bin gespannt, ob sich alles wie erhofft entwickelt.
    Natürlich würde ich mich auch über neue Fotos freuen, wenn eine Entwicklung erkennbar wäre.

    MFG

  8. Gerhard Ott

    Für Vermehrungsversuche mit Schmerlen i.w.S. braucht man Geduld. Dem natürlichen Lebensrhythmus der Tiere entsprechend dürfte im Frühjahr 2014 mit dem ersten Nachwuchs zu rechnen sein. (Wenn überhaupt – was wir natürlich alle hoffen!).
    Ich habe z.B. Gastromyzon scitulus nun schon sechs Jahre unter Beobachtung. Einmal hatten sie einen Laichansatz. Aber selbst die diesjährige Übersommerung in einem Außenbecken hat nicht (noch) nicht zum erfolg geführt.

  9. Laura

    es bleibt spannend, weiter so! 🙂

  10. Günter

    Hallo Gerhard,

    für die Fütterung in einer Petrischale habe ich ein Rohr in diese geklebt, dass über den Wasserspiegel hinausragt. So sinkt das Futter langsam nach unten und kann nicht durch die Strömung verwirbelt werden.

  11. Gerhard Ott

    Gute Idee!
    Ich wandere mit meinem Fütterungsrohr und Trichter immer von Becken zu Bec ken.

  12. Andreas Müller

    Hallo Gerhard!

    zunächst mal Danke für die Infos und den Artikel im Fachmagazin. Vor allem die Erläuterungen zur Unterscheidung der Geschlechter finde ich hilfreich.

    Lese ich deine Updates richtig-du hälst die Tiere durchgehend bei Temperaturen um/knapp unter 20 °C und bist nur kurzfristig auf Werte unter 17°C heruntergegangen?

    Über eine Formulierung bin ich gestolpert: “Legen die Yaoshania die Eier ins Interstitial ab, wie lebensformtypisch ähnliche Arten (Erromyzon, Liniparhomaloptera, Sewellia)?”

    Sewellis ist sicher kein Fisch, der Eier ins Interstitial ablegt. Das sind Freilaicher, die Eier werden verdriftet. Das die Jungfische dann in der Natur im Bodengrund aufwachsen, mag sein. Aber Sewellia gräbt keine Trichter, wie Pseudogastromyzon (“Vermehrung im Trichter – Pseudogastromyzon cheni” aus Amazonas 37. Claus Fischer und Cornelia Hinz).

    Die Tiere balzen ausgeprägt, das Männchen überschwimmt das Weibchen, stößt sie an der Schnauze an, drückt sich regelrecht unter sie. Irgendwann schwimmt das Paar nebeneinander im freien Wasser, die Tiere klemmen sich gegenseitig mit den Pectoralen und Ventralen ein und wenn sich die Tiere wieder voneinander lösen, sieht man die winzigen Eier zu Boden sinken.

    Beschrieben in der Amazonas Mai/Juni 2010, Heft-Nr. 29, S. 38–49.

    Soweit nur dazu. 😉

    Gruß
    Andreas

  13. Gerhard Ott

    Hallo Andreas,

    vielen Dank für die E-Mail.

    also zur Zeit versuche ich, die Temperatur durchgehend unter 20 °C zu halten, beim Wechselwechsel herunter bis zu 15 °C.

    Ja, in der Zusammenfassung des Beitrags ist ist das mit dem Interstitial ein bisschen undifferenziert formuliert. Stimmt, Sewellia gräbt keine Trichter. Erromyzon sinensis taucht rückwärts in den Kies zur Eiablage. Liniparhomaloptera disparis paart sich parallel sehr dicht am Bodengrund, so dass die Eier zwischen die Steinchen kullern. Pseudogastromyzon fangi (der Nachwuchs schwimmt gerade bei mir) scheint keine Trichter zu bauen (zumindest war der Bodengrund nicht tief genug bei mir und dennoch gab’s schon zweimal reichlich Nachwuchs). Die genannte Literatur kenne ich natürlich.

    Schauen wir mal, ob wir’s bei Yaoshania zu Gesicht kriegen.

    Beste Grüße
    Gerhard

  14. frankyz

    Das nenn ich mal einen professionellen Zuchtbericht – wie eigentlich nicht anders zu erwarten: Gerhard Ott ist ja in der Szene ein hinreichend bekannter Name, und der Ruf verpflichtet! Ich wünschte, das viel mehr der Zuchtprojekte so fundiert und informativ wären wie dieser.
    Und schade finde ich, das wohl der Ein oder Andere mit den Projekten (Pandaschmerle, Erbsenkugelfisch) überfordert zu sein scheint, weil man da wenig bis nix zu lesen bekommt – es geht doch um mehr als nur mal eben “kostenlos” eine Gruppe Fische zu bekommen.
    Ich hatte mir auch gründlich überlegt, an einem dieser Projekte teilzunehmen und mich letztendlich dagegen entschieden weil ich befürchtete, dem Projekt bzw. den Tieren nicht gerecht werden zu können.
    Ich backe dann lieber kleinere Brötchen, die dann aber auch durch und knusprig sind….
    In diesem Sinne: Bitte weiter so, ich bin gespannt wie es weiter geht!

  15. Gerhard Ott

    Ich auch!

  16. Matthias Wiesensee

    Hallo Gerhard, ich beobachte ebenfalls keine Fortpflanzungsaktivitäten. Die Bäuche deuten auf Laichansätze hin bei den Weibchen. Es gilt abzuwarten. Die Tiere fressen einwandfrei und zeigen eine tolle Färbung.

  17. Matthias Wiesensee

    Hallo Gerhard, schön zu lesen. Bin gespannt wie es sich weiterentwickelt.

  18. Gerhard Ott

    Dieses Jahr (2017) zeigen sich die Yaoshania pachychilus absolut vermehrungsfaul. Lediglich fünf Jungfische wurden erzielt. Es wird Zeit, dass die Fische das neue Schmerlenbuch aus dem Tetra-Verlag lesen 😉

  19. Gerhard Ott

    Die F5 hat sich gerade begonnen über die Feiertage und den Jahreswechsel 2017/18 umzufärben:

    file:///D:/Schreibtisch/Fotos/Greenshot Screenshots/2018-01-05 21_14_27-D__Schreibtisch_Fotos_TIF_ – XnView MP 0.88.jpg

    file:///D:/Schreibtisch/Fotos/Greenshot Screenshots/2018-01-05 21_14_49-D__Schreibtisch_Fotos_TIF_ – XnView MP 0.88.jpg

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