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2.75/51

Yaoshania pachychilus 2.75/5 (1)

Projekt geschlossen

Art

Panda-Bergbachschmerle

Zuchtgrund

my-fish Zuchtprogramm-Aktion. Für mich eine grosse Herausforderung diese wirklich tollen Tiere besser kennen zu lernen, deren Verhalten zu beobachten und nicht zuletzt natürlich auch nachziehen zu können. Das gewonnene Wissen zu teilen ermöglicht zukünftigen Haltern Fehler zu vermeiden, die Tiere erfolgreich halten und hoffentlich auch nachziehen zu können :)

Zuchttiere

  10 Tiere, beginnen umzufärben, GU noch nicht bekannt 

Zuchtaufbau

 Ehemaliges Koi-Überwinterungsbecken 300L (120x50x50cm) mit Hängeleuchte 2 x T8, Standort kühl, im Winter ca. 15 - 18°, im Sommer ca. 25°Aussenfilter Eheim 2328 (750l/h) 4er Ventilator für die Kühlung Osmose-Anlage 1000l/h Geplant eine weitere Ströhmungspumpe und eine LuftpumpeBodengrund besteht aus feinstem dunklen Sand, paar Kieselsteine grob und paar flache Steine (teilweise veralgt und teilweise blank). Zwei grosse Wurzeln (eine wird durch grössere runde Steine ersetzt), Welsröhren, Zwergbuntbarschhöhle Bepflanzung Vallisnerien, Najas, wird noch mit Anubien und weiteren Pflanzen ergänzt  

Wasserwerte

25°C beim Einsetzen, Lüfter wurde in Betrieb genommen, Temperatur aktuell 23°, Leitwert 350, wurde am gleichen Tag über mehrere Stunden auf 220 gesenkt

Futter

 Spirulina- und Chlorellapulver, Spirulinatabs von R. Guggenbühl, Tropical Tabs diverse (pflanzlich), selber hergestelltes Frostfutter auf pflanzlicher Basis, Aufwuchs auf Steinen/PflanzenCyclops, Moina, Artemianauplien, Muschelfleisch, Wels-MischungMenue wird nach Beobachtung der Tiere entsprechend angepasst.  

Futtertierzucht

Im Moment nur und Essigäälchen und Artemianauplien. Geplant wieder Infusorien und Mikros

Weitere Beschreibungen

04.07.2013: Die Tiere wurden von einem Bekannten auf seinem Heimweg abgeholt. Nachdem das Transportwasser und das Aquarienwasser den gleichen Leitwert wie auch Temperatur aufweist setzte ich sie sofort um... sie waren ja schon paar Stunden im Transportbeutel. Die Tiere fingen gleich an das Becken zu erkunden. Der Schlauch der Umkehrosmose wurde direkt zum Becken geführt und von Zeit zu Zeit leerte ich Wasser vom Becken ab. Meine Bevorzugte Methode um Fische anzupassen. Die Hälterungsbecken weisen mittlere Härte auf, meist identisch mit den Transportwässerchen der Grosshändler. Die Anpassung erfolgt dann sanft im Aquarium selber..
Datum:04.07.2013, Tag 1
Eine Guggenbühl Futtertablette und etwas Spirulina und Chlorella Pulver wird ins Becken gegeben. Die Tiere scheinen zumindest das Algenpulver inkl. Biofilm an der Scheibe knapp oberhalb der Wasseroberfläche zu fressen. Paar Stunden später entdecke ich eine der Schmerlen an der Tab. Um Mitternacht schaltete ich die Beleuchtung aus.
Datum:05.07.2013, Tag 2
Am Mittag schaltete ich das Licht wieder ein. Ich entdeckte nur zwei Tiere, eines tat sich an den Resten der Tab gütlich, eine andere entdeckte ich in der Wurzel. Ansonsten war kein einziges Tier zu entdecken. Ich gab etwas Spirulina- und Chlorellapulver auf das Wasser. Paar Stunden später das gleiche Bild, die Welsröhren waren leer, die Höhle auch, der Steinhaufen verlassen... nun war ich etwas beunruhigt und hob die grosse Wurzel an.... 9 Tiere stoben erschreckt durchs Becken und zogen sich gleich wieder in die Wurzel zurück. Nun gut.. wohl nicht ihre Zeit. Erst gegen den Abend wurden die Tiere aktiv. Ich gab wieder etwas Spirulina und Chlorellapulver auf die Wasseroberfläche und gab noch eine Kleinigkeit Bosmiden und Wels-Frostfuttermischung auf pflanzlicher Basis ins Becken. Im Verlauf des Abends sehe ich weitere Tiere an der Tab, das Frostfutter wird ignoriert. Kurz vor Mitternacht entdecke ich mehrere Tiere an der Welsmischung. Ok, trotzdem ist nun Lichtlöschen angesagt. Werde wohl eine Zeitschaltuhr montieren und die Zeit auf 14:00 bis 02:00 einstellen.
Datum:07.07.2013, Tag 4
Vereinzelte Tiere färben sich recht schnell um. Es ist nun auch eine klare Rangordnung zu erkennen, sobald ich einen kleinen Frostfutterwürfel (bevorzugt Wels-Mischung) ins Becken gebe. Ich kann die Tiere im Moment mehr oder weniger von einander unterscheiden, da ihr Farbkleid nun recht individuell ist. Zuerst dachte ich, dass dieses Tier, welches schon am meisten umgefärbt ist das Ranghöchste ist. Wurde ihm aber durch ein Tier, dass zwar etwas grösser aber am wenigsten umgefärbt ist, streitig gemacht. Es sah fast so aus, als würde das grössere Tier das kleinere Tier seitlich anstubsen, zwischendurch pützelte es ihm sein Köpfchen (sah fast schon zärtlich aus) aber nur so lange, bis der Unterlegene deutlich Abstand nam. Es vertrieb alle vom Frostfutterwürfel. Ansonsten sehe ich kaum Revierstreitigkeiten, das Becken ist ja sehr gross. Lediglich der eine Steinhaufen wird hi und da auf diese Weise verteidigt aber manchmal liegen auch zwei oder drei Tiere zwischen den Steinen. Ich werde weitere Steinhaufen im Becken platzieren.

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3 Kommentare

  1. Sind denn nun neue Steinhaufen in dem Becken platziert worden? Und wenn ja, was hat das gebracht?

    Liebe Grüße
    Gerhard

  2. Hallo Angel, was hat sich hier getan? Bin ganz gespannt.

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