
Start des Projekts 26.05.2013
Zuchtgrund
Weil sie sich mit vertretbaren Aufwand vermehren lassen, es tolle Tiere sind und sie allgemein sehr beliebt sind.
Nachwuchs bekomme ich gut los wenn es hier zu viel wird. obwohl ich auch genug Platz habe. Auch sind diese Tiere
gut für die aktuell beliebten Nano Cube Aquarien geeignet. Für weitere Fragen stehe ich im Aquariumforum der Aquaristikfreaks zur Verfügung
Zuchttiere
Ich glaube 3M und 4W bin mir aber nicht ganz 100%ig sicher, sie leben in einen eher versteckten, verkrauteten
Becken und sind ziemlich flink, so dass man sich leicht verzählen kann.
Zuchtaufbau
Ich verwende zur Zucht ein Keilbecken mit dem Standardmaß 50x30x30cm. Es ging zwar auch schon ohne, da war die Ausbeute aber sehr gering, 2-5 Jungfische in 4 Wochen war mein Rekord aber ich wollte doch etwas mehr.
Das Keilbecken ist in 3 Teile Unterteilt:
1. Teil Elternbereich: Dieser Bereich hat geschätzte 30l und enthält Bodengrund. Im Keil, welcher durch 2 eingeklebten Glasscheiben entsteht, sind verschiedene Moose und Nixkraut. Der restliche Bereich hat einen Bodengrund (zum Keil flach abfallend) und großblättrige verschiedene Pflanzen. Durch die Pflanzen haben die Eltern Versteckmöglichkeiten und Laichen gerne im feinen Moos ab, welches sich direkt im Keil befindet.
2. Teil Jungfische: an der Spitze des Keiles befindet sich der Jungfischbereich, hier werden die Jungfische durch die Strömung hineingezogen. Eine Filtermatte trennt den 3. Bereich ab, in welchen sich eine Kreiselpumpe mit 150l/h befindet und ein Heizstab welcher die Temperatur auf 24°C hält. Die Filtermatte wirkt hier als HMF und die Pumpe pumpt das Wasser ins Elternabteil. Durch den Keil fließt es zurück in das Jungfischabteil und zieht mit dem Sog die Jungfische mit rüber.
Das Keilbecken steht bei mir in einen Zuchtregal und wird mit LED beleuchtet für die Pflanzen. Auch dünge ich hier regelmäßig mit Drak Ferrdrakon was den Jungfischen bisher nicht schadet.
Wasserwerte
Ich glaube 3M und 4W bin mir aber nicht ganz 100%ig sicher, sie leben in einen eher versteckten, verkrauteten
Becken und sind ziemlich flink, so dass man sich leicht verzählen kann.
Futter
Für die Eltern:
Hauptfutter sind frisch geschlüpfte und ältere lebende Artemia daneben gibt es ab und an Mikrowürmchen und wenn es die Regentonne hergibt schwarze Mückenlarven ganz selten Enchyträen Trockenfutter oder Frostfutter wird hier nicht verwendet, hatte dadurch schon Tiere mit eingefallenen Bäuchen weil sie dies kaum fressen.
Jungfische:
Mindestens 1 Woche Essigälchen, danach frische Artemia.
Futtertierzucht
Ich nutzte:
Frische Artemia
Essigälchen
Mikrowürmchen
Weitere Beschreibung
Die Jungfische kleben die ersten 2 Tage noch an der Scheibe und nehmen keine Nahrung an.
Nach etwa 2 Tage schwimmen sie frei im Jungfischabteil herum und nehmen auch sehr bald Essigälchen an. Erst nach ca. 1 – 1 1/2 Wochen kann man dann erkennen, dass sie sich auch über Artemia hermachen. Ab da sind Sie dann aus dem größten heraus. Mein Plan ist, sie allerdings noch einige Zeit im Jungfischabteil zu belassen leider fehlt mir noch ein Bild von einen ausgewachsene und gefärbten Perlhuhnbärbling. Sobald mir das gelingt reiche ich es nach.
Weitere Infos auf http://www.chrisi01.de
http://www.dekoration-aquarium.de/
Weiterhin füttere ich nun anstatt Essigälchen das einfachere JBL NovoTom Artemia welches auch sehr gut angenommen wird. Nach etwa 1 1/2 Wochen fressen die kleinen dann auch frische Artemia oder entkapselte Artemia.
Leider habe ich durch das häufige und feine füttern ein Hydraproblem. Spitzschlammschnecken sind bereits bestellt und schaffen hoffentlich Abhilfe.
Schnecken haben es augenscheinlich schadlos überstanden. Es ist jetzt auch wieder neuer Nachwuchs erkennbar. Die
Jungfische wurden nun auf verschiedene Becken aufgeteilt und es werden nach und nach mehr. Bin aktuell bei knapp 30
Jungfische
geholfen.
radikal umgestaltet.
Es wurde das ganze Nixkraut entfernt und nur noch in den Keil verschiedene Moose untergebracht. Weiterhin wurde im
Bereich des Keiles der Boden mit Blähton ausgelegt. Das restliche Becken wurde mit Steinen etwas strukturiert.
Einen Tag später konnte ich wieder Larven entdecken und es werden nun laufend mehr. Aktuell bin ich schonwieder bei
5 freischwimmenden Tieren. Auch wurde meine Zuchtgruppe um 3 Tiere erweitert so dass nun 11 ausgewachsene Tiere im
Elternabteil schwimmen.
Weitere Bilder






























