Die Molukkenfächergarnele stammt aus Flüssen und Bächern Südostasiens, vor allem aus Indonesien und den Molukken. Sie gehört zur Familie der Süßwassergarnelen (Atyidae) und wird 8 bis 10 cm groß.
Ihr auffälligstes Merkmal sind die breiten, fächerartigen Filterapparate an den ersten beiden Beinpaaren. Die Scheren dieser Beine sind zu Fächern mit feinen Borsten umgebildet, die sie in die Strömung hält. So fängt sie Plankton, Schwebstoffe und organische Partikel. Die typische Färbung ist rotbraun mit holzartiger Maserung und einem hellen Rückenstreifen.
Im Aquarium braucht sie vor allem kräftige Strömung und erhöhte Sitzplätze aus Holz oder Steinen. Sucht sie am Boden nach Futter, ist das ein Warnsignal für zu wenig Nahrung oder zu schwache Strömung. Als Futter eignen sich Staubfutter, Spirulina-Pulver und zerriebene Flocken, die in die Strömung gegeben werden.
Die Nachzucht im Aquarium ist nicht möglich, da die Larven Brackwasser benötigen. Bei guter Haltung kann die Molukkenfächergarnele 3 bis 5 Jahre alt werden.
Friedliche Garnele, die sich gut mit kleinen, ruhigen Fischen vergesellschaften lässt. Geeignet sind kleine Salmler, Guppys, Panzerwelse und friedliche Schnecken. Zwergkrebse und Krabben sind NICHT geeignet, da sie die wehrlosen Fächergarnelen verletzen können. Auch größere oder räberische Fische meiden.
Kräftiger, länglicher Körper von 8 bis 10 cm Länge. Die Färbung reicht von Rotbraun über Hellbraun bis Grau mit einem typischen holzartigen Maserungsmuster und einem hellen Rückenstreifen. Die Farbe kann sich je nach Umgebung schnell ändern. Auffälligstes Merkmal sind die breiten, fächerartigen Filterapparate an den ersten beiden Beinpaaren. Die Scheren dieser Beine sind zu Fächern mit feinen Borsten umgebildet. Das Rostrum ist vergleichsweise lang und schlank.
Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage. Die Weibchen tragen befruchtete Eier an ihren Schwimmbeinen (Pleopoden). Die geschlüpften Larven benötigen Brackwasser für ihre Entwicklung und durchlaufen mehrere Larvenstadien. Dieser amphidrome Lebenszyklus macht die Nachzucht in Gefangenschaft äußerst schwierig. Im Aquarium zeigt die Garnele ein ruhiges Verhalten und positioniert sich bevorzugt in der Strömung, um mit ihren Fächern Nahrung zu filtern. Während der Häutung zieht sie sich in Verstecke zurück.
Filtrierer, die Schwebstoffe aus der Strömung fangen. Im Aquarium mit feinem Staubfutter, Spirulina-Pulver, Phytoplankton oder zerriebenen Flocken füttern. Das Futter direkt in die Strömung geben. Sucht die Garnele dauerhaft am Boden nach Futter, deutet das auf Nahrungsmangel oder zu schwache Strömung hin. Größere Futterstücke wie Gemüse können nicht gefressen werden.
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