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Aulonocara jacobfreibergi “eureka” – Feenbuntbarsch

Aulonocara jacobfreibergi “eureka” – Feenbuntbarsch

Quelle: Aquarium Dietzenbach

Art:

Aulonocara jacobfreibergi, Feenbuntbarsch, Zuchtform „Eureka“

Herkunft:

ostafrikanischen Malawisee

Beschreibung:

Feenbuntbarsch ist die deutsche Bezeichnung für den Aulonocara jacobfreibergi, aus dem ostafrikanischen Malawisee. Einige Aquarianer werden ihn noch unter dem Gattungsnamen Trematocranus kennen.

Unter der Handelsbezeichnung „eureka“ ist in der Aquaristik eine Zuchtform verbreitet, bei der das Rot hervorgehoben ist. Auch die Albinoform zeigt ein kräftiges Rot. Die himmelblaue Rückenflosse bildet hierzu einen schönen Kontrast.

Empfohlen wird die Haltung von 1 Männchen und 3 Weibchen, bei passender Beckengröße und Besatz! Bei zu hohem Besatz, kann man diese auch paarweise halten! Der Feenbuntbarsch ist ein relativ friedlicher Fisch. Eine Ausnahme bezieht sich jedoch auf die Brutzeit, in diesem Zeitraum verteidigt er sehr aggressiv sein Revier gegenüber Artgenossen und anderen Fischen. Von Aulonocara sollte nur eine Art gehalten werden! Eine Vergesellschaftung ist möglich mit Placidochromis-, Otopharynx-, Scianochromis-, Mylochromis- und Protomelas-Arten.

Bei A. jacobfreibergi handelt es sich, wie bei den meisten Malawiseebuntbarschen, um einen Maulbrüter. Im Malawisee und im Aquarium bilden die Männchen ihre Reviere in Höhlen oder unter Steinen, die freigegraben werden. Artgenossen und nicht laichreife Weibchen werden verjagt. Um Verletzungen vorzubeugen, sollte das Aquarium mit vielen Versteckmöglichkeiten eingerichtet werden.

Mit 12 bis 15 cm sind die Männchen ausgewachsen. Weibchen werden nur ca. 10 cm groß.

Temperatur: 24-28°C
pH: 7,5-8
KH: >5
GH: >10°dGH
Leitwert:
 
Ernährung:Flockenfutter, etwas Frostfutter (keine roten MückenlarvenBesonderheiten:

Ein Feenbuntbarsch kann ab einer Beckengröße von mindestens 150cm Länge gehalten werden. Das Aquarium sollte einige Steinaufbauten sowie Tunnelbauten und viele Versteckmöglichkeiten bieten. Desweiteren sollte eine große freie Sandfläche vorhanden sein! Der Bodengrund sollte aus Sand bestehen.

 

Quelle:

Walter Hilgner für Aquarium Dietzenbach

EFS, Partner des Zoofachhandels


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