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Botia almorhae

Botia_lohachata_n2Synonym:

Herkunft:

Nordindien, Nepal, Pakistan, Bangladesch

Beschreibung:

Lebensraum: Gebirgsbäche in den Ausläufern des Himalaya – klares, sauerstoffreiches Wasser.

Bevorzugter Aufenthaltsort: stille Seitenarme oder tiefe, ruhige Passagen des Flusses,Hauptströmung wird möglichst vermieden, d. h. das Aquarium braucht nicht über extra starke Strömung zu verfügen, obwohl es Flussfische sind.

Größe: mind. 17 cm, kleinere Angaben resultieren aus falscher Haltung!

Aquarium: mindestens 250 Liter, keinesfalls weniger, zu kleine Becken führen zu Aggression!
Breite flache Becken sind günstiger als hohe schmale.

Einrichtung: Für jede Schmerle mindestens eine röhrenförmige, dunkle Höhle oder alternativ lauter ineinander verschachtelten Wurzeln. Eine oder mehrere Gemeinschaftshöhlen empfehlenswert. Beleuchtung durch lange Pflanzen oder Schwimmpflanzen dämpfen. Zwei Drittel des Beckens richtig zugekrautet durch Wasserpflanzen,
im übrigen Drittel ausreichend Schwimmraum lassen. Becken stark strukturieren durch Pflanzen, Wurzeln, Steine. Dunkler Bodengrund wird bevorzugt, ist aber kein Muss, wenn das Licht am Grund durch üppige Bepflanzung gedämpft wird. Bei Kies an der Futterstelle Sand zum wühlen einbringen. KEINE Heizung nötig, Zimmertemperatur wird deutlich besser vertragen.

Pflege: Nichts für faule Auquarianer, da sehr stoffwechselaktiv und empfindlich gegen schlechte Wasserwerte! Geringe Besatzdichte, häufiger Wasserwechsel (1x die Woche 50% des Beckenvolumens)

Vergesellschaftung: Gruppentier, jedoch kein Schwarmfisch im eigentlichen Sinne.
ca. 1 Netzschmerle auf 75 Liter, mindestens jedoch 3 Tiere. Bei ansonsten geringem (und durchsetzungsfähigen) Besatz auch 1 Netzschmerle auf 50 l möglich. Andere Fische sollten keine Boden- oder Höhlenbewohner sein und müssen sich am Futterplatz durchsetzen können, da Netzschmerlen sehr schnell und ruppig fressen. Aufgrund ihrer Größe und Kraft kommen da nur wenige Fische in Frage. Zudem müssen auch die Beifische mit eher niedrigen Wassertemperaturen zurecht kommen. Geeignet sind zB. Paradiesfische, Purpurkopfbarben, Denison-Barben / Rotstreifen-Torpedofische.

KEINE sehr kleinen, ruhigen oder sensiblen Fische, wie zB Neons oder Panzerwelse, welche im Extremfall verhungern, da die Netzschmerlen bei der Fütterung sehr schnell und ruppig vorgehen. Sind diese schon vorhanden, an mehreren Stelle füttern und Rückzugsräume durch Pflanzendickichte schaffen. NICHT mit Garnelen vergesellschaften, das gilt auch für Großgarnelen. NICHT mit Schnecken, die zur Zierde gehalten werden sollen, auch keine großen, wie zB Apfelschnecken.

Empfohlene Wasserwerte aus langjähriger Erfahrung:

Temperatur: 18 – 25 °C, optimal sind unbeheizte Wohnzimmerbecken Manchmal werden höhere Angaben von bis zu 30°C geliefert, das ist bei weitem zu hoch! 
pH:
KH:
GH:
Leitwert:
 
Alle Wasserwerte außerhalb von Extremwerten werden vertragen, mit Ausnahme von Nitrat & Nitrit.Nitrit muss IMMER bei Null liegen, Nitrat < 25 mg/l

 

Ernährung:

Hauptnahrung: Frostfutter und Schnecken,
Ergänzend: mind. 1 x wöchentlich Lebendfutter und pflanzliche Nahrung
Fastentag: nur in absoluten Ausnahmefällen

Wenn möglich, mehrmals am Tag kleine Portionen füttern anstatt nur eine große, besonders in der Wachstumsphase (ca. die ersten vier Lebensjahre)

Besonderheiten:

– Verständigung über deutlich hörbare Knacklaute
– schläft manchmal auf der Seite, sieht dann aus wie tot
– in der Jugend schwarz und silber gemustert, im Alter verwaschen die Farben zu verschiedenen Grautönen
– Schwimmt gern in starker Strömung – beim Wasserwechsel Schlauch NIE unbeaufsichtigt lassen! Lebensgefahr für die Schmerlen, die in den Schlauch schlüpfen! Schlauch am besten in eine Tasse oder ein Bierglas stecken zum Wasserablassen und auffüllen, wenn man nicht die ganze Zeit dabei bleibt.

Quelle: http://netzschmerlen.npage.de/

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