
Harnischwelse
Clown-Pleco (LDA 67)
Panaqolus aff. maccus (L104)
- Endgröße: bis 8 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Loricariidae
Panaqolus sp. aff. maccus
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Panaqolus sp. aff. maccus (LDA 67 / L 448) wird bis zu 7 cm groß und ist ein kleiner, gedrungener Harnischwels aus der Panaqoco-Artengruppe innerhalb der Gattung Panaqolus (Familie Loricariidae). Die Grundfarbe reicht von dunkelbraun bis schwarz, überlagert von hellbraunen bis gelblichen Streifen oder Bändern, die individuell stark variieren.
bis 7 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Der Körper ist niedrig gebaut mit einem ventralen Saugmaul und löffelförmigen Zähnen, die auf das Abraspeln von Holz spezialisiert sind. Die Brustflossen zeigen häufig zwei bis drei deutlich abgesetzte Streifen. Im Aquarium überwiegend nacht- und dämmerungsaktiv.
Panaqolus sp. aff. maccus benötigt ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge (ab 112 Liter). Empfohlene Wasserwerte: 24-28 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-15 °dGH. Weiches Wurzelholz (Moorkienholz, Erlenstücke) muss dauerhaft im Becken vorhanden sein, da es die Hauptnahrungsquelle darstellt. Idealerweise verschiedene Holzsorten anbieten. Viele Höhlen, Sand- oder Feinkiesboden, mäßige Strömung, gute Filterung und Sauerstoffversorgung. Bepflanzung möglich, wird aber gelegentlich angeknabbert. Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind für Harnischwelse giftig und dürfen nicht eingesetzt werden.
Panaqolus sp. aff. maccus ist friedlich, gegenüber Artgenossen revierbildend, insgesamt ruhig und dämmerungs- bis nachtaktiv. Haltung als Paar oder in kleinen Gruppen (3-5 Tiere). Pro Tier mindestens 30 x 30 cm Grundfläche einplanen. Geeignete Mitbewohner sind kleine bis mittelgroße Salmler, Bärblinge, friedliche Welsarten und bodenorientierte Panzerwelse. Mit Wirbellosen (Neocaridina, Caridina) gut verträglich. Große oder räuberische Fische vermeiden. Männchen verteidigen während der Brutzeit ihr Revier um die Bruthöhle.
Panaqolus sp. aff. maccus ist ein spezialisierter Holzfresser (xylophag). Die Gattung Panaqolus besitzt löffelförmige Zähne zum Abraspeln von Holz, spezialisierte Darmbakterien zur Holzverdauung und einen extrem langen Darm (ca. 8-fache Körperlänge). Weiches Wurzelholz (Moorkienholz, Erlenstücke) muss permanent im Becken vorhanden sein und bildet die Ernährungsgrundlage. Eine proteinreiche Ernährung kann bei Panaqolus zu Organschäden und zum vorzeitigen Tod führen! Frostfutter wie Mückenlarven oder Artemia darf nur äußerst selten und in kleinsten Mengen angeboten werden. Ergänzend zum Holz eignen sich überbrühte Zucchini, Gurke, Süßkartoffel, Erbsen, Spinat sowie Spirulina-Tabs und pflanzliche Welstabletten.
Die Zucht von Panaqolus sp. aff. maccus ist dokumentiert und gelingt regelmäßig im Aquarium. Typischer Höhlenbrüter, bei dem das Männchen die Brutpflege übernimmt: Es bewacht die Höhle, befächelt die Eier und verteidigt die Jungfische bis zum selbstständigen Verlassen der Höhle. Zuchtbedingungen: pH 5,5-6,5, GH bis 10 °dGH, 27-28 °C. Auslöser: zunächst wärmeres Wasser und kräftige Fütterung, dann großer kühler Wasserwechsel mit Temperaturabsenkung um 2-3 °C, weicherem Wasser und erhöhter Strömung. Jungfische fressen ab den ersten Tagen weiches Holz, zerriebene Spirulina-Tabs und feines Grünfutter.
Zuchtwasser: 27 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 10 °dGH
Panaqolus sp. aff. maccus stammt aus dem oberen Rio-Meta-Einzugsgebiet (Region Villavicencio, Kolumbien) im Orinoco-System. Die Art bewohnt Uferzonen mit mäßiger Strömung, dichtem Wurzelwerk und hohem Anteil an Totholz. Substrate sind überwiegend Sand oder sehr feiner Kies. Umgestürzte Bäume und Wurzeln schaffen strukturreiche, lichtarme Rückzugsräume mit reichlich mikrobiell besiedeltem Holz.
Männchen entwickeln deutlich stärkere Odontoden (Hautzähnchen) an Schwanzstiel und Kiemendeckeln und zeigen eine schlankere Taillenpartie. Weibchen wirken insgesamt fülliger, besonders bei Laichansatz ist der Bauch deutlich ausgewölbt. Größenunterschiede zwischen den Geschlechtern sind gering.
Panaqolus sp. aff. maccus erreicht bis 7 cm. Die Art benötigt ein Becken ab 80 cm Kantenlänge und 112 Liter.
Temperatur 24-28 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-15 °dGH. Weiches Wurzelholz muss permanent im Becken vorhanden sein.
Spezialisierter Holzfresser (xylophag): Weiches Wurzelholz als Hauptnahrung. Ergänzend Gemüse, Spirulina-Tabs und pflanzliche Welstabletten. Proteinreiches Futter ist schädlich!
Ja, Höhlenbrüter. Männchen übernimmt Brutpflege. Zuchtbedingungen: pH 5,5-6,5, GH bis 10 °dGH, 27-28 °C. Regenzeit-Simulation als Auslöser.
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