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4.5/51

Keilfleckbarbe Trigonostigma heteromorpha 4.5/5 (1)

Trigonostigma heteromorpha
Projekt geschlossen

Art

Trigonostigma heteromorpha

Zuchtgrund

Wenn man sich als Anfänger oder auch fortgeschrittener Zierfischzüchter für die Zucht von Eierlegern interessiert und ein Beobachtungs und Übungsobjekt für Zucht von Eierlegern interessiert ist die Keilfleckbarbe sicher ein sehr Empfehlenswerter Kandidat, bei dem es Einiges zu entdecken gibt. Zudem sind die Tiere sind sehr einfach in der Haltung und lassen sich auch sehr einfach zur Nachzucht bewegen. Sie brauchen nicht übermäßig viel Platz, um eine kleine funktionierende Zucht aufzubauen.

Zuchttiere

1.1

Zuchtaufbau

Zur Haltung einer Gruppe ab 60l bepflanzt. Zur Zucht ab 10l bei Paaren.

Wasserwerte

Wasserwerte in der Hälterung:Dauerhafte Haltung bei 24 Grad vermindert auch bei Keilfleckbarbe deutlich die lebensdauer ein Kopplung von Beleuchtung und Heizung durch eine Zeitschaltuhr ist durchaus zu empfehlen. Ein Leitwert ca. 500 – 1000 ms und neutraler Ph Wert um die 7 sind in der Haltung durchaus ausreichend. Beim Ansatz zur Zucht von Wildfängen sollten die Tiere durch die Simulation von Regenfällen stimuliert werden. Was durch einen Absturz durch einen Wasserwechsel oder Umsetzen bis auf Werte um die 100ms bei einem PH von 5-6 geschieht . Für Tiere aus gefestigten Zuchtstämmen reicht eine Reduzierung auf 200ms bei leicht sauren Werten für die Zuchtstimulation erfahrungsgemäß vollkommen aus.

Futter

Flockenfutter, Granulat, lebende weiße Mückenlarven und Frostfutter, besonders schwarze Mückenlarven.

Futtertierzucht

Artemia, Grindal

Weitere Beschreibungen

Die Tiere werden sehr abwechslungsreich gefüttert und je näher der Tag der geplanten Zucht kommt, umso mehr füttern wir gefrorene schwarze Mückenlarven und Grindal. Dies erhöht sichtlich die Eibildung bei den Weibchen.Ist der Tag gekommen, bei dem die Weibchen richtig voll mit Eiern sind, sollte man nicht mehr lange warten, um ein verhärten der Eier zu verhindern, und die Tiere zur Zucht anzusetzen.Das Zuchtbecken wird mit Wasser wie oben unter Wasserwerten beschrieben befüllt, bei einer Temperatur von ca. 22 C° das sich auf gut 25 C° im Laufe der Nacht erwärmen sollte. Ein Ablaichnetz oder Rost mit gut 3 mm Maschenweite wird eingebracht und das Blatt eine Cryptocoryne oder Anubias Mittig, Fast aufrecht befestigt.Die Tiere sollten einen Tag vor dem Ansatz nicht mehr gefüttert werden um das Wasser im Zuchtbecken nicht unnötig zu belasten.Am nächsten Morgen beginnt meist das Ablaichen. Gegen Mittag sind die Tiere erschöpft und dürfen wieder zurück in das Hälterungsbecken oder noch besser separat in ein Erholungsaquarium. Dies hat folgenden Hintergrund nicht alle Pärchen harmonieren in ihrer Drehrichtung beim Ablaichen sollten wir also feststellen das das Gelege komplett verpilzt wissen wir so welche Tiere nicht Harmonieren und die Eier unbefruchtet sind und können beim nächsten Versuch ein anderes Pärchen wählen.Jetzt dauert es je nach Temperatur – 24 –36 Stunden, bis die Jungtiere aus dem Ei kommen. Je wärmer das Wasser ist, umso schneller geht es. Die Jungtiere werden zuerst an der Seitenscheibe hängen und noch nicht fressen, da sie noch von ihrem Dottersack zehren. Wenn sie freischwimmen sollten wir sie ein oder zwei Tage im Zuchtbecken mit Artemianauplien versorgen und dann so bald wie möglich in ein mit Schwammfilter ausgestattetes Aufzuchtaquarium umsetzten.Wer sich ein wenig in der Farbzucht probieren möchte kann auch bei der Keilfleckbarbe auf Zuchtformen wie Schwarz oder Gold zurückgreifen und so sein Mendelsches Schulwissen wieder aufpolieren.

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