
Karpfenfische
Feuerschwanz
Epalzeorhynchos bicolor
- Endgröße: bis 12,5 cm
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 20-26 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Cyprinidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Regenbogen-Bitterling (Acheilognathus tonkinensis) ist ein bis zu 12 cm großer, hochrückiger Süßwasserfisch aus der Familie Cyprinidae (Unterfamilie Acheilognathinae). Männchen zeigen ein intensives Schillern in Regenbogenfarben mit dominanten Rot-, Blau- und Grüntönen, während Weibchen deutlich schlichter silbrig gefärbt sind. Der Körperbau ist seitlich leicht abgeflacht mit erhöhter Rückenlinie.

bis 12 cmEndgröße
4 JahreLebenserwartung
15-22 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Im Aquarium erreichen die Tiere typischerweise 8–10 cm. Im Aquarium präsentiert sich Acheilognathus tonkinensis als aktiver, friedlicher Schwarmfisch, der gerne in der mittleren bis unteren Wasserschicht schwimmt. Er durchsucht bodennahe Bereiche mit feinem Substrat und Vegetation. Männchen zeigen während der Brutzeit Revierverhalten gegenüber Artgenossen in der Nähe von Wirtsmuscheln; außerhalb dieser Phasen ist das Temperament durchgehend friedlich. Besondere Merkmale sind die spezialisierte Fortpflanzungsstrategie (obligate Mytilophylie: Eiablage in Süßwassermuscheln) und die bei Weibchen ausbildbare lange Legeröhre (Ovipositor). Zur Laichzeit entwickeln Männchen eine kräftigere Färbung und einen Laichausschlag an Kopf und Schnauze.
Wasserwerte (Aquarium): Temperatur 15–22 °C, pH 6,5–7,5, GH 2–12 dGH (in der Praxis ab 5 dGH empfohlen). Acheilognathus tonkinensis ist eine subtropische Art aus Vietnam, Südchina und Laos. Ein Heizstab ist in einem normal temperierten Wohnraum in der Regel nicht erforderlich. Beckengröße ab 80 cm Kantenlänge und 112 Liter. Das Substrat sollte aus feinem Sand bestehen, da dies dem natürlichen Habitat entspricht und die Haltung der Wirtsmuscheln unterstützt. Moderate bis dichte Bepflanzung mit feinem Substrat verankerten Pflanzen bietet Rückzugsmöglichkeiten. Mäßige Strömung ist ideal. Gute Sauerstoffversorgung ist wichtig, besonders wenn Muscheln im Aquarium gehalten werden. Regelmäßige, behutsame Teilwasserwechsel und stabile Wasserwerte sind essenziell. Sprungrisiko ist gering, dennoch ist eine Abdeckung empfehlenswert. Der Regenbogen-Bitterling ist eine attraktive subtropische Art mit unkomplizierter Basishaltung. Wer die Zucht anstrebt, sollte sich intensiv mit der Pflege von Süßwassermuscheln vertraut machen.
Acheilognathus tonkinensis ist ein geselliger Schwarmfisch und sollte in einer Gruppe von mindestens 6–8 Tieren gehalten werden. Dies fördert das natürliche Sozialverhalten, reduziert Stress und ermöglicht arttypische Balz- und Schwarmdynamik. Das Temperament ist im Alltag friedlich und sehr verträglich. Während der Brutzeit markieren und verteidigen Männchen Reviere in der Nähe der Wirtsmuscheln und können dabei gegenüber anderen Männchen aggressiv werden. Junggarnelen können gefährdet sein, erwachsene Garnelen werden in der Regel toleriert. Schnecken sind verträglich. Die Art stammt aus Südostasien (Vietnam, Südchina, Laos) und sollte vorwiegend mit anderen südostasiatischen Arten vergesellschaftet werden: geeignet sind verschiedene Rasboras, friedliche ostasiatische Schmerlen (z. B. Gastromyzon, Beaufortia, Sewellia) sowie temperierte Fischarten aus dem gleichen Verbreitungsgebiet. Südamerikanische Corydoras sind bioregional nicht kompatibel und ungeeignet. Afrikanische Cichliden sind ebenfalls auszuschließen.
Acheilognathus tonkinensis ist ein Allesfresser (omnivor) und akzeptiert alle gängigen Handelsfuttersorten. Im Aquarium werden Flocken- und Granulatfutter gut angenommen. Lebend- und Frostfutter (Mückenlarven, Artemia, Daphnien) sind besonders zur Konditionierung vor der Zuchtperiode wichtig. Pflanzliche Kost (Spirulina-Futter, überbrühtes Gemüse, Algentabletten) sollte regelmäßig angeboten werden, da die Tiere sonst an weichblättrigen Aquarienpflanzen knabbern können.
Acheilognathus tonkinensis ist ein eierlegender Fisch mit obligater Mytilophylie. Weibchen legen ihre Eier mithilfe der Legeröhre in die Kiemenkammern lebender Süßwassermuscheln (Gattungen Anodonta oder Unio). Männchen geben ihren Milt in Richtung des Einströmbereichs der Muschel ab. Die Embryonen entwickeln sich innerhalb der Muschel in einem geschützten, sauerstoffreichen Milieu. Zuchtwasser: Temperatur 20–24 °C, pH 6,5–7,5, GH max. 12 dGH. Als Laichauslöser dient die Simulation des Frühlings: nach einer kühleren Überwinterungsphase wird die Temperatur langsam erhöht. Konditionierung durch reichliches Lebend- und Frostfutter erhöht die Fortpflanzungsbereitschaft. Die Jungfische werden innerhalb der Muscheln ca. 3–4 Wochen inkubiert und verlassen die Muschel als relativ weit entwickelte Larven. Gelegegröße ca. 20–50 Eier pro Muschel. Die Zucht gilt als schwierig, weil Verfügbarkeit und Gesundheit der Wirtsmuscheln die entscheidende Hürde darstellen.
Zuchtwasser: 20 bis 24 °C, pH 6,5 bis 7,5, bis 12 °dGH
Acheilognathus tonkinensis stammt aus Südostasien mit Vorkommen in nördlichem Vietnam, südlichem China und Teilen von Laos (darunter das Nam-Mat-Becken). In der Natur bewohnt die Art klare, langsam bis mäßig fließende Gewässer mit sandigem oder schlammigem Bodengrund. Diese Gewässer sind oft reich an aquatischer Vegetation und weisen Vorkommen von Süßwassermuscheln auf, die als essenzieller Bestandteil des Fortpflanzungszyklus dienen. Typische Habitate sind kleinere Flussarme, langsam fließende Seitenarme und vegetationsreiche Stillgewässer.
Männchen sind in der Regel größer und hochrückiger, zeigen intensive Regenbogenfärbung und entwickeln zur Laichzeit einen Laichausschlag an Schnauze und Kopfbereich. Weibchen sind kleiner, schlanker, silbrig-schlicht gefärbt und bilden während der Fortpflanzungsphase eine ausgeprägte Legeröhre (Ovipositor) aus, mit der die Eier gezielt in die Kiemenkammern der Muscheln abgelegt werden.
Die empfohlenen Werte sind Temperatur 15–22 °C (subtropisch, kein Heizstab nötig im Wohnraum), pH 6,5–7,5 und GH 2–12 dGH, in der Praxis ab 5 dGH empfohlen.
Ja, mit südostasiatischen Arten wie Rasboras und friedlichen ostasiatischen Schmerlen (Gastromyzon, Beaufortia, Sewellia). Südamerikanische Arten wie Corydoras und afrikanische Cichliden sind bioregional nicht kompatibel.
Die Zucht ist schwierig und erfordert lebende Süßwassermuscheln als Wirtsorganismen. Nach einer kühleren Überwinterungsphase wird die Temperatur langsam auf 20–24 °C erhöht, um das Ablaichen auszulösen.
Als Allesfresser akzeptiert er alle gängigen Futtersorten: Flocken, Granulat, Lebend- und Frostfutter. Pflanzliche Kost wie Spirulina sollte regelmäßig ergänzt werden.
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