
Zierfische
Dreistacheliger Froschfisch
Batrachomoeus trispinosus
- Endgröße: bis 31 cm TL
- Aquarium: ab 720 l
- Temperatur: 23-28 °C
- pH-Wert: pH 7,8-8,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Batrachoididae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Allenbatrachus grunniens ist ein bis zu 30 cm großer, bodenorientierter Brackwasserfisch aus der Familie der Batrachoididae mit einem breiten, abgeflachten Kopf und einem massiven, gedrungenen Körperbau. Die Grundfärbung ist überwiegend braun mit unregelmäßigen, dunkleren Flecken. Um das Maul und am Kopf finden sich hautartige Auswüchse (Cirren), die die Tarnung beim Lauerverhalten im sandigen oder schlammigen Substrat verstärken.

20-30 cmEndgröße
8-12 JahreLebenserwartung
23-28 °CTemperatur
7,5-9pH-Wert
15-25 °dGHGesamthärte
ab 540 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt der Grunzende Krötenfisch typisches Lauerjägerverhalten: Die Tiere verbringen viel Zeit regungslos am Grund und warten geduldig auf vorbeiziehende Beute. Sie sind sehr standorttreu und nutzen Verstecke wie eingegrabene Bereiche im Substrat, Höhlen oder Steinstrukturen. Bei Störung oder während aktiver Jagdphasen können sie blitzartig zupacken, ansonsten wirken sie eher träge. Die Art kann sich fast vollständig in weichem Substrat eingraben.
Wichtig: Die Rücken- und Kiemendeckelstacheln sind nicht giftig, können jedoch die Haut durchstechen und schmerzhaft sein. Beim Fangen oder bei Aquariumarbeiten ist Vorsicht geboten. Die Art ist zwingend in Brackwasser zu halten – in reinem Süßwasser gedeiht sie langfristig nicht.
Wasserwerte: Temperatur 23-28 °C, pH 7,5-9,0, GH 15-25 dGH. Brackwasser ist Pflicht: 5-15 g/L Meersalz werden empfohlen. Eine Langzeithaltung in reinem Süßwasser führt zu Schäden.
Beckengröße: ab 150 cm Kantenlänge, 540 Liter. Substrat: weicher Sand oder feiner Schlamm, da die Tiere sich gerne eingraben und das Substrat zur Tarnung nutzen. Flache Höhlen, große Steine, verwurzelte Bereiche oder robuste Mangrovenwurzeln schaffen geeignete Verstecke. Ruhige bis langsame Strömung eignet sich am besten. Gedämpfte Beleuchtung.
Abdeckung empfohlen, auch wenn das Sprungrisiko gering ist. Regelmäßige Wasserwechsel und stabile Wasserchemie sind wichtig.
Allenbatrachus grunniens ist kein Einsteigerfisch. Die Haltung erfordert stabiles Brackwasser, ein geräumiges und gut strukturiertes Becken mit weichem Substrat sowie eine fleischbetonte Ernährung. Kleine Mitbewohner werden gefressen. Bei Aquariumarbeiten ist Vorsicht vor den Stacheln geboten.
Allenbatrachus grunniens ist ein Einzelgänger mit territorialen Neigungen. Einzelhaltung wird empfohlen; bei sehr großen Aquarien mit klar getrennten Revierbereichen ist auch paarweise Haltung möglich.
Das Temperament ist ruhig gegenüber Fischen, die groß genug sind, um nicht als Beute zu gelten. Kleinere Fische, Wirbellose und Jungtiere werden jedoch aktiv konsumiert. Während der Brutzeit steigert sich die Territorialität: Männchen rufen mit grunzenden Lauten und bewachen das Gelege aktiv.
Zwerggarnelen sind gefährdet; auch Schnecken werden gefressen. Bei der Vergesellschaftung nur mit Fischen kombinieren, die zu groß sind, um als Beute zu gelten. Geeignete Begleiter sind robuste, mittelgroße bis große Brackwasserbewohner aus Südostasien, etwa größere Schützenfische (Toxotes spp.) oder Monodactylus-Arten. Reine Süßwasserarten und afrikanische Buntbarsche sind ungeeignet, da die Brackwasserbedingungen nicht toleriert werden.
Fleischfresser (Karnivor), Lauerjäger. Allenbatrachus grunniens ist auf tierische Kost spezialisiert und nimmt bevorzugt kräftiges Lebend- oder Frostfutter an. Geeignete Futtersorten: Garnelen, kleine Fische, Muschelfleisch, Regenwürmer. Trockenfutter wird in der Regel abgelehnt.
Allenbatrachus grunniens ist ein Eiablager. Die Art legt eine geringe Anzahl großer, gelblicher Eier ab; das Laichgeschehen kann sich über mehrere Tage erstrecken. Männchen locken Weibchen mit grunzenden Lauten an und bewachen das Gelege aktiv.
Aquariumzuchten sind bislang nicht bestätigt. Spezifische Zuchtwasserwerte sind nicht dokumentiert. Die Zucht im Aquarium gilt als sehr schwer.
Zuchtschwierigkeit: sehr schwer.
Allenbatrachus grunniens besiedelt den Indo-Westpazifik, vom Persischen Golf und dem Gangesdelta (Indien, Bangladesch) über die Küsten von Myanmar, Thailand, Malaysia, Kambodscha, Vietnam bis zu den Philippinen und dem Mekong-Delta. Die Art ist typisch für küstennahe Habitate und Flussmündungsgebiete, wo wechselnde Salzgehalte und weiche Substrate vorherrschen. Bevorzugt werden schlammige Böden in Brackwasserzonen, in denen sich die Tiere eingraben und auf Beute lauern können.
Deutliche äußerliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen sind kaum beschrieben. Ein verhaltensbezogener Unterschied ist dokumentiert: Männchen produzieren während der Paarungszeit grunzende Laute und übernehmen die Brutpflege, indem sie das Gelege bewachen.
Allenbatrachus grunniens benötigt eine Temperatur von 23-28 °C, einen pH-Wert von 7,5-9,0 und eine Gesamthärte von 15-25 dGH. Brackwasser mit 5-15 g/L Meersalz ist Pflicht; reine Süßwasserhaltung führt langfristig zu Schäden.
Nur mit Fischen, die zu groß sind, um als Beute zu gelten. Geeignete Begleiter sind robuste Brackwasserbewohner wie Schützenfische (Toxotes spp.) oder Monodactylus-Arten. Kleine Fische, Zwerggarnelen und reine Süßwasserarten sind ungeeignet.
Die Zucht gilt als sehr schwer. Es gibt bislang keine bestätigten Nachzuchten im Aquarium. Die Art ist ein Eiablager; Männchen bewachen das Gelege aktiv und locken Weibchen mit grunzenden Lauten an.
Allenbatrachus grunniens ist ein spezialisierter Fleischfresser und Lauerjäger. Er nimmt bevorzugt Lebend- oder Frostfutter an: Garnelen, kleine Fische, Muschelfleisch und Regenwürmer. Trockenfutter wird in der Regel abgelehnt.
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