
Buntbarsche
Großpunkt-Erdfresser
Geophagus megasema
- Endgröße: bis 20 cm
- Becken: ab 400 l
- Temperatur: 22-30 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Loricariidae
Hemiancistrus sp. L128
Der Blaue Phantomwels (Hemiancistrus sp. L128) ist ein Harnischwels aus der Familie Loricariidae mit abgeflachtem, stark gepanzertem Körperbau. Die Grundfärbung ist dunkel blaugrau bis schwärzlich (anthrazit), durchsetzt mit zahlreichen kleinen hellblauen bis weißlichen Punkten auf Körper und Flossen. Diese kontrastreiche Zeichnung zählt zu den auffälligsten Merkmalen unter den L-Welsen.
bis 25 cmEndgröße
25-30 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-15 dGHGesamthärte
ab 450 lBeckengröße
Im Aquarium verhält sich die Art gegenüber Artgenossen territorial, besonders um Höhlen und Sitzplätze, gegenüber anderen Arten dagegen meist ruhig und zurückhaltend. Sie stammt aus dem Einzugsgebiet des Rio Orinoco in Venezuela, nach manchen Angaben auch aus angrenzenden Gewässern in Kolumbien, wo sie strömungsreiche, sauerstoffreiche Gewässerabschnitte mit felsigem Untergrund und reichlich Totholz besiedelt. Totholz als Struktur und Versteck ist empfehlenswert, dient dieser Art aber nicht als Nahrungsquelle.
Hemiancistrus sp. L128 benötigt eine Temperatur von 25-30 °C, Temperaturen unter 24 °C sollten vermieden werden. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 7,5 liegen, die Gesamthärte zwischen 2 und 15 °dGH. Für die artgerechte Haltung wird ein Aquarium ab 150 cm Kantenlänge mit mindestens 450 Litern empfohlen. Die Einrichtung sollte strukturreich sein: Höhlen und Felsformationen als Rückzugsorte, dazu reichlich Totholz. Eine kräftige Filterung mit spürbarer Strömung und hoher Sauerstoffsättigung entspricht dem natürlichen Lebensraum am besten. Regelmäßige, großzügige Wasserwechsel sind wichtig. Da die Art in der Dämmerung und nachts aktiv ist, reicht eine moderate Beleuchtung aus.
Hemiancistrus sp. L128 verhält sich gegenüber Artgenossen territorial, vor allem im Streit um Höhlen und Sitzplätze; bei ausreichend Versteckmöglichkeiten ist eine Gruppenhaltung dennoch möglich. Gegenüber anderen Arten ist das Verhalten überwiegend ruhig und zurückhaltend. Als geeignete Mitbewohner gelten kleine, friedliche Salmler, Zwergbuntbarsche und Garnelen. Sehr kleine oder weichhäutige Wirbellose können gegenüber einem opportunistisch fressenden Wels ein gewisses Risiko tragen.
Hemiancistrus sp. L128 ist ein Allesfresser mit deutlicher Tendenz zum Aufwuchsfresser. Im Aquarium eignen sich Welstabs, Algen- und Spirulina-Wafers sowie blanchiertes Gemüse (zum Beispiel Zucchini oder Spinat) als Basis, ergänzt durch Frostfutter wie Mückenlarven. Totholz ist als Struktur und Raspelfläche willkommen, dient dieser Art aber nicht als Nahrungsgrundlage (anders als bei holzfressenden Gattungen wie Panaque).
Hemiancistrus sp. L128 ist vermutlich, wie andere Vertreter der Gattung, ein Höhlenbrüter mit Brutpflege durch das Männchen. Nachzuchten sind in der Aquaristik nur selten dokumentiert und gelten als anspruchsvoll; detaillierte Angaben zu Gelegegröße, Brutdauer oder Aufzucht der Jungfische liegen nicht in ausreichendem Umfang vor.
Hemiancistrus sp. L128 stammt aus dem Einzugsgebiet des Rio Orinoco in Venezuela, nach manchen Angaben auch aus angrenzenden Gewässern in Kolumbien. Die Art besiedelt strömungsreiche, sauerstoffreiche Gewässerabschnitte mit felsigem Untergrund und reichlich Totholz. Die Wasserchemie ist weich bis mittelhart und leicht sauer bis neutral.
Männchen sind an einem etwas breiteren Kopf und kräftiger ausgeprägten Odontoden (Bürstenborsten) an der Vorderkante der Brustflossen zu erkennen. Weibchen wirken insgesamt rundlicher und bauchiger, besonders bei Laichreife.
Der Blaue Phantomwels L128 erreicht üblicherweise bis etwa 20 cm, vereinzelt werden auch Größen bis über 25 cm angegeben.
Empfohlen wird ein Aquarium ab 150 cm Kantenlänge mit mindestens 450 Litern. Ein größeres Becken ist immer von Vorteil.
Die Temperatur sollte zwischen 25 und 30 °C liegen. Werte unter 24 °C sollten vermieden werden.
Als Allesfresser mit Tendenz zum Aufwuchsfresser frisst er Welstabs, Algen- und Spirulina-Wafers, blanchiertes Gemüse sowie Frostfutter. Totholz dient als Struktur und Raspelfläche, nicht als Nahrungsquelle.
Geeignet sind kleine, friedliche Salmler, Zwergbuntbarsche und Garnelen. Gegenüber Artgenossen ist die Art territorial und braucht ausreichend Höhlen und Rückzugsorte.
Nachzuchten sind selten dokumentiert und gelten als anspruchsvoll. Die Art ist vermutlich ein Höhlenbrüter mit Brutpflege durch das Männchen.
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