Das Speerblatt Anubias barteri ist einer der beliebtesten Aquarienpflanzen-Klassiker und hat seinen Siegeszug in der Aquaristik schon vor vielen Jahrzehnten angetreten. Die Pflanze kommt aus West- und Zentralafrika, wo sie an Gewässerrändern auf Steinen und Totholz wächst. Die dunkelgrünen, glänzenden Blätter auf kräftigen Stielen sind ein vertrauter Anblick in vielen Aquarien.
Anubias barteri wird auf Wurzeln und Steine aufgebunden oder mit Pflanzenkleber auf Cyanacrylat-Basis aufgeklebt – bitte nicht in den Bodengrund setzen! Das Rhizom muss frei liegen, sonst droht Fäulnis. Nach einiger Zeit wächst die Pflanze von allein fest, und die Fäden können vorsichtig entfernt werden. Die Pflanze wird 15 bis 35 cm hoch und eignet sich als Mittelgrundpflanze.
In Sachen Pflege ist Anubias barteri ein Selbstläufer. Wenig Licht, ein pH-Wert von 6,0 bis 7,5 und Temperaturen von 22 bis 28 °C reichen völlig aus. CO2-Zugabe von 10 bis 15 mg/l ist willkommen, aber nicht erforderlich. Die dicken, ledrigen Blätter sind barschfest und werden selbst von Goldfischen und Cichliden verschmäht. Das Wachstum ist langsam, aber stetig, und bei den harten Blättern setzt sich gelegentlich Punktalge an. Dagegen hilft eine Gruppe Antennenwelse oder Amano-Garnelen. Vermehrt wird Anubias barteri durch Teilung des Rhizoms. Mit einer scharfen Pflanzenschere kann man einzelne Stücke abtrennen, die dann neu aufgebunden werden.
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