Anubias barteri var. nana ‚Petite‘ geht auf eine Mutation aus einer Aquarienpflanzengärtnerei in Singapur zurück. Sie bleibt mit 3 bis 5 cm Höhe sehr klein, breitet sich dabei aber auf 5 bis 10 cm aus, sodass sie eher in die Breite als in die Höhe wächst. Damit ist sie eine Spezialität für Miniaturlandschaften in kleinen Aquarien.
Die Sorte wächst sehr langsam, und es kann durchaus schwierig sein, sie dauerhaft in gutem Wuchs zu halten – hier unterscheidet sie sich von der als unverwüstlich geltenden Stammform. Am dekorativsten steht sie auf Steinen oder Wurzeln. Wie bei allen Anubias bindet man sie zum Anwachsen mit Nylonschnur fest und lässt das Rhizom (den kriechenden Wurzelstock) frei, damit es nicht fault. Mit wenig Licht kommt sie zurecht, eine CO2-Düngung ist nicht nötig.
Vermehrt wird durch Teilen des Rhizoms. Wegen des langsamen Wuchses dauert das deutlich länger als bei der Stammform.
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