
Zahnkarpfen
Gebänderter Prachtkärpfling
Aphyosemion bivittatum
- Endgröße: bis 5 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 21-26 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Spezialistenniveau
In der Gruppe halten, territorial
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Zierfische, Familie Nothobranchiidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Aphyosemion gabunense ist ein bis zu 5 cm großer Prachtkärpfling aus der Familie Nothobranchiidae mit kontrastreicher Färbung bei den Männchen. Männchen zeichnen sich durch gelblich bis rötliche Flossen, rote Punkte und Linien auf dem Körper sowie oft eine leierförmig verlängerte Schwanzflosse aus. Weibchen sind deutlich blasser und unauffälliger in braunen bis oliv-braunen Tönen.

5 cmEndgröße
2-3 JahreLebenserwartung
22-25 °CTemperatur
6,5-7,2pH-Wert
4-10 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt der Gabun-Prachtkärpfling ein zurückhaltendes, scheues Verhalten. Er hält sich bevorzugt in der mittleren bis unteren Schwimmzone auf und nutzt dichte Bepflanzung sowie schwimmende Pflanzen als Rückzugsräume. Als nicht-annueller Killifisch benötigt die Art keine Trockenphase. Der Gabun-Prachtkärpfling gilt als pflegeleicht und eignet sich gut für Aquarianer, die erste Erfahrungen mit der Killifisch-Haltung sammeln.
Wasserwerte: Temperatur 22-25 °C, pH 6,5-7,2, GH ca. 4-10 dGH. Beckengröße: ab 60 cm Kantenlänge, 54 Liter. Dichte Randbepflanzung und schwimmende Pflanzen zur Lichtdämpfung. Dunkler Bodengrund, idealerweise mit Falllaub (Seemandelbaumblätter), Wurzelholz und Moorkienholz. Ruhige bis sehr schwache Strömung. Gedämpfte Beleuchtung. Regelmäßige, schonende Wasserwechsel. Keine großflächigen Veränderungen auf einmal, um Stress zu vermeiden. Der Gabun-Prachtkärpfling ist eine pflegeleichte Killifisch-Art für ein ruhiges, naturnah eingerichtetes westafrikanisches Becken mit dichtem Pflanzenwuchs. Lückenlose Abdeckung empfohlen, da die Art gelegentlich springt.
Aphyosemion gabunense wird in Harems gehalten (1 Männchen mit 2 Weibchen). Männchen können untereinander Territorialverhalten zeigen; zahlreiche Verstecke und Strukturen sind wichtig. Im Normalzustand ist die Art friedlich und zurückhaltend. Während der Balzphasen steigt der Druck der Männchen auf die Weibchen an; Versteckmöglichkeiten für die Weibchen sind dann besonders wichtig. Zwerggarnelen (Neocaridina) können insbesondere als Jungtiere Beute werden; die Art ist für Zwerggarnelen ungeeignet. Größere Garnelen (Amano) sowie Schnecken werden meist toleriert. Geeignete Beifische sind andere westafrikanische Arten wie Pelvicachromis-Arten, Phenacogrammus-Salmler und kleine, ruhige Synodontis.
Fleischfresser (Karnivor). Bevorzugt proteinreiches Lebend- und Frostfutter: Daphnien, Mückenlarven (schwarze), Artemia-Nauplien in Maßen. Hochwertiges Trockenfutter (feines Granulat oder Flocken) wird nach Gewöhnung angenommen, sollte mit Lebendfutter variiert werden. Vor der Zucht: reichliche Konditionierung mit Lebend- und Frostfutter. Auf rote Mückenlarven und Tubifex sollte verzichtet werden: Killifische reagieren empfindlich auf die damit eingetragenen Keime und neigen bei fettreicher Kost zur Verfettung. Weiße und schwarze Mückenlarven, Artemia, Cyclops und Grindalwürmer sind die bessere Grundlage.
Aphyosemion gabunense ist ein nicht-annueller Haftlaicher (Mop-Spawner). Die Zucht ist gut dokumentiert und für fortgeschrittene Einsteiger gut machbar. Zuchtwasser: Temperatur 22-25 °C, pH 6,5-7,2, GH max. 8 dGH. Weichere und leicht saure Werte innerhalb dieses Rahmens fördern die Zuchtbereitschaft. Konditionierung mit reichlich Lebend- und Frostfutter (Artemia, Daphnien, schwarze Mückenlarven). Eier werden in Laichmopps oder Javamoos abgelegt. Gelegegrößen: ca. 10-20 Eier pro Tag über rund zwei Wochen. Inkubation: 14-22 Tage bei 22-25 °C. Erstfutter: Infusorien (Pantoffeltierchen), nach einigen Tagen Artemia-Nauplien oder Mikrowürmchen. Saubere Wasserführung und geringe Besatzdichten sind für die Aufzucht wichtig. Zuchtschwierigkeit: mittel.
Zuchtwasser: 22 bis 25 °C, pH 6,5 bis 7,2, bis 8 °dGH
Aphyosemion gabunense stammt aus Westafrika (Gabun) und ist endemisch im unteren Ogooué-Becken sowie im Ngounié-Flusssystem. Die Art bewohnt permanente Gewässer mit stabiler Wasserführung. Typische Habitatmerkmale sind dunkler Substratuntergrund, dichte Ufervegetation, Wurzelholz und schwimmende Pflanzen. Ruhige bis langsam fließende Strömungsverhältnisse, organisch angereichertes Substrat mit Falllaub.
M: farbintensiver mit kräftigen Gelb- und Rottönen, rote Punkte oder Linien entlang des Körpers, deutlich verlängerte Rücken-, After- und Schwanzflossen (Schwanzflosse häufig leierförmig). W: kleiner, blasser gefärbt in braun-olivenen Tönen mit weniger Muster, kürzere und abgerundete Flossen. Max. Größe ca. 5 cm TL bei beiden Geschlechtern.
Aphyosemion gabunense benötigt eine Temperatur von 22-25 °C, einen pH-Wert von 6,5-7,2 und eine Gesamthärte von ca. 4-10 dGH. Weiches bis mäßig hartes Wasser ist für diese Art geeignet.
Ja, in ruhigen westafrikanischen Gesellschaftsbecken mit Pelvicachromis-Arten, Phenacogrammus-Salmlern und kleinen Synodontis. Zwerggarnelen werden als Beute betrachtet.
Die Zucht ist gut dokumentiert und für fortgeschrittene Einsteiger machbar. Die Art ist ein Haftlaicher, der Eier in Laichmopps oder Javamoos ablegt. Inkubation 14-22 Tage. Kein spezieller Laichauslöser nötig.
Aphyosemion gabunense ist ein Karnivor und bevorzugt Lebendfutter wie Daphnien, Mückenlarven und Artemia-Nauplien. Hochwertiges feines Trockenfutter wird nach Eingewöhnung akzeptiert.
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