
Buntbarsche
Elisabeths Zwergbuntbarsch
Apistogramma elizabethae
- Endgröße: 4-5 cm SL
- Aquarium: ab 160 l
- Temperatur: 24-27 °C
- pH-Wert: pH 4-6
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Mittel
Haremshaltung, territorial
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Apistogramma rupununi ist ein kleiner südamerikanischer Zwergbuntbarsch, der bis ca. 5 cm TL erreicht. Männchen zeigen türkis glänzende Schuppenpartien und verlängerte Flossenstrahlen mit einem kontrastreich-metallisch durchsetzten Schuppenmuster. Weibchen bleiben etwas kleiner und nehmen in der Brutzeit eine intensive Gelbfärbung an.

bis 5 cmEndgröße
4 JahreLebenserwartung
23-28 °CTemperatur
6-7pH-Wert
1-6 °dGHGesamthärte
ab 100 lAquariengröße
Namensgebend sind zwei dunkle Flecken auf den Flanken (daher auch Two-spot Apistogramma), die je nach Individuum und Stimmung unterschiedlich deutlich ausgeprägt sind. Im Aquarium zeigt Apistogramma rupununi ein zurückhaltendes bis territoriales Verhalten in Bodennähe. Die Art bevorzugt enge Reviere mit vielen Versteckmöglichkeiten und nutzt Spalten, Höhlen und unter Wurzeln gelegene Laubansammlungen als Brut- und Rückzugsorte.
Wasserwerte: Temperatur 23 bis 28 °C, pH 6,0 bis 7,0, GH 1 bis 6 dGH. Mindestens 80 cm Beckenlänge (ca. 100 Liter) für eine Haremhaltung. Feiner Sand als Substrat (Durchkau- und Suchverhalten). Reichlich Totholz, Wurzeln, Laubmulm und Höhlen (Kokosnussschalen, Tonröhren). Langsam fließende Strömung; starke Strömung vermeiden. Robuste, schattenliebende Pflanzen und Schwimmpflanzen zum Dämpfen des Lichts. Die Art ist empfindlich gegenüber abrupten Parameteränderungen. Regelmäßige, moderate Wasserwechsel.
Apistogramma rupununi ist ein Haremhalter; empfohlen wird 1 Männchen mit 2 bis 3 Weibchen. Weibchen besetzen kleinere Unterreviere im Revier des Männchens. Gegenüber artfremden Fischen überwiegend friedlich, innerartlich deutlich territorial. Während der Brutzeit steigt die Aggressivität signifikant an; Weibchen verteidigen die Bruthöhle und die Jungen energisch. Geeignete Beifische sind kleine südamerikanische Salmler, Panzerwelse und andere ruhige Arten der gleichen Bioregion. Bei Zuchtabsicht sind Panzerwelse allerdings ungünstig: Sie durchsuchen den Bodengrund ohne Rücksicht auf Reviergrenzen und stören das bewachte Gelege, was die Elterntiere dauerhaft in Alarmbereitschaft hält. Junggarnelen werden als Beute betrachtet; adulte Garnelen und Schnecken werden toleriert.
Karnivor. Bevorzugt Lebendfutter wie Artemia, Cyclops und Mückenlarven. Gefrorene Varianten als Routinefütterung. Trockenfutter (feine Granulate, sinkende Tabletten) wird nach Gewöhnung akzeptiert. Abwechslungsreiche, proteinreiche Ernährung fördert Kondition und Laichbereitschaft.
Dokumentiert, mittlere bis anspruchsvolle Schwierigkeit. Zuchtwasserwerte: 26 bis 28 °C, pH 6 bis 7, GH maximal 5 dGH. Separates Zuchtbecken empfohlen. Substratlaicher / Höhlenbrüter. Eier werden in geschützten Höhlen oder abgedeckten Spalten abgelegt; das Weibchen übernimmt die Hauptverantwortung bei Brutpflege und Führung der Jungfische. Auslöser: Regenzeit-Simulation durch großzügigen Wasserwechsel mit weichem, leicht kühlerem Wasser. Konditionierung mit Artemia, Mückenlarven und Cyclops. Gelegegröße ca. 200 Eier. Inkubation ca. 48 bis 72 Stunden bei ca. 26 °C. Erstfutter: Artemia-Nauplien, Mikrowürmchen und feines Staubfutter.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Apistogramma rupununi stammt aus dem Rio Branco im Amazonas-Becken in Brasilien und dem Rio Rupununi in Guyana. Die Art bewohnt flache Uferzonen von Fließgewässern und überfluteten Wäldern, wo reichlich Totholz, Wurzeln und eine dicke Schicht aus Falllaub den Boden bedecken. Die Strömung ist langsam und das Wasser tanninreich gefärbt. Feiner Sandboden wird aktiv durchsiebt. Überschwemmte Waldgebiete während der Regenzeit erweitern die verfügbaren Lebensräume.
Männchen werden größer (bis ca. 4,5 cm SL / 5 cm TL), sind farbiger und besitzen verlängerte, ausladendere Flossen mit türkisem Metallglanz. Weibchen bleiben kleiner und nehmen zur Brutzeit eine intensive Gelbfärbung an.
Temperatur 23 bis 28 °C, pH 6,0 bis 7,0 und GH 1 bis 6 dGH. Weiches, leicht saures Wasser wird empfohlen.
Die Art erreicht bis ca. 5 cm TL. Männchen werden größer als Weibchen und zeigen türkis glänzende Schuppenpartien.
Ja, mit kleinen südamerikanischen Salmlern, Panzerwelsen und anderen ruhigen Arten. Junggarnelen sind gefährdet; adulte Garnelen und Schnecken werden toleriert.
Ja, die Zucht ist dokumentiert aber anspruchsvoll. Zuchttemperatur 26 bis 28 °C, pH 5,0 bis 6,5, GH maximal 5 dGH. Gelegegröße ca. 200 Eier.
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