
Buntbarsche
Firefish / Dragon Blood Peacock
Aulonocara sp. "Firefish"
- Endgröße: 15 cm
- Aquarium: ab 300 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 7,5-8,5
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
Haremshaltung, territorial
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Astatotilapia burtoni, Burtons Maulbrüter, ist ein markanter ostafrikanischer Haplochromine-Buntbarsch (Familie Cichlidae) mit einem robusten, leicht seitlich komprimierten Körperbau. Die Art lebt primär in Flussmündungen, Küstensümpfen und Zuflüssen des Tanganjikasees und ist kein klassischer Tiefwasserbewohner des Sees selbst.

bis 15 cmEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
8-9pH-Wert
12-20 °dGHGesamthärte
ab 210 lAquariengröße
Männchen erreichen ca. 13–15 cm TL und entwickeln eine kräftige Färbung mit Blau-, Grün- und Gelbtönen sowie rötlichen bis orangefarbenen Akzenten. Bei Erregung oder Aggression treten deutliche schwarze Gesichts- und Körperstreifen auf. Die Afterflosse der Männchen trägt Eiflecken (Ocelli), die bei Balz und Revierverhalten betont werden. Weibchen sind deutlich schlichter gefärbt, silbrig-grau bis bräunlich, und bleiben kleiner (ca. 10–11 cm TL).
Im Aquarium zeigen die Tiere typisches bodennahes Verhalten im unteren bis mittleren Bereich des Beckens. Steine und Höhlen werden als Reviergrenzen und Rückzugsräume genutzt. Die Art ist ausgeprägt territorial; Männchen markieren Reviere, graben Laichgruben im Substrat und führen intensive Balzdisplays durch.
Astatotilapia burtoni stammt aus Ostafrika, aus dem Tanganjikasee-Einzugsgebiet (Burundi, Ruanda, Tansania, Sambia).
Wasserwerte: Temperatur 22–26 °C, pH 8,0–9,0, GH 12–20 °dGH.
Beckengröße: Mindestens 120 cm Kantenlänge (ca. 210 Liter) für ein Harem-Trio (1M/2–3W). Für größere Gruppen ab 300 Liter.
Einrichtung: Feiner Sand oder Kies als Substrat, da Männchen zum Laichen Gruben graben. Großzügige Steinaufbauten mit Höhlen und visuellen Barrieren. Korallensand oder Aragonit-Substrat unterstützt die Wasserhärte. Pflanzen sind möglich (robuste, alkalitolerante Arten), werden aber in aktiven Cichlidenbecken oft beschädigt.
Regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig. A. burtoni reagiert sensibel auf plötzliche Schwankungen von pH und Härte.
Burtons Maulbrüter ist eine Art für Aquarianer mit mittlerer Erfahrung.
Burtons Maulbrüter sind innerartlich stark territorial mit ausgeprägtem Konkurrenzverhalten, insbesondere unter Männchen. In der Praxis bewährt sich die Haltung als Harem: ein dominantes Männchen mit vier bis fünf Weibchen (1M/4–5W). Ausreichend Raum, dichte Steinstrukturen und visuelle Barrieren sind wichtig, damit unterlegene Tiere Sichtschutz finden können.
Das Temperament ist aggressiv und territorial. Während der Brutzeit verstärkt sich das Revierverhalten der Männchen nochmals deutlich. Gegenüber anderen, ähnlich großen und robusten ostafrikanischen Cichliden können sie bei großzügiger Einrichtung koexistieren. Kleinere Fische und Garnelen sind gefährdet.
Geeignete Beifische sind ostafrikanische Rift-See-Cichliden ähnlicher Größe und robuste Synodontis-Welse. Südamerikanische Weichwasserarten (Apistogramma, Corydoras, Neocaridina) sind aufgrund der unterschiedlichen Wasserchemie ungeeignet.
Astatotilapia burtoni ist ein Allesfresser mit karnivorem Schwerpunkt. In der Natur werden aquatische Insekten, Insektenlarven, kleine Fische, Zooplankton, Pflanzenmaterial und organische Partikel aufgenommen. Im Aquarium: hochwertiges Cichliden-Granulat oder -Flocken als Basis, ergänzt durch Frost- und Lebendfutter (Artemia, Mysis, Krill, Mückenlarven, Daphnien) sowie pflanzliche Komponenten (Spirulina). Mehrmals täglich in kleinen Portionen füttern.
Fortpflanzungstyp: Maternaler Maulbrüter. Die Zucht ist gut dokumentiert und gilt als einfach bis mittel.
Zuchtwasserwerte: Temperatur 24–26 °C, pH 8,0–9,0, GH 12–20 °dGH.
Das Männchen gräbt eine Laichgrube im Sand und lockt das Weibchen mit intensiven Balzdisplays. Nach Eiablage und Befruchtung nimmt das Weibchen die Eier ins Maul. Inkubationszeit temperaturabhängig ca. 14–21 Tage. Je Gelege werden 12–30 Jungfische aufgezogen.
Konditionierung mit Lebend- und Frostfutter. Erstfutter: Artemia-Nauplien und feines Staubfutter. Geschlechtsreife nach ca. 5–6 Monaten.
Zuchtwasser: 24 bis 26 °C, pH 8 bis 9, bis 20 °dGH
Astatotilapia burtoni stammt aus Ostafrika und ist in Flussmündungen, Küstensümpfen und Zuflüssen des Tanganjikasees beheimatet (Burundi, Ruanda, Tansania, Sambia). Die Art besiedelt langsamer fließende Flüsse, Flussmündungen und flache, ufernahe Bereiche. Typische Biotope sind Sand- oder feinkiesbedeckte Uferzonen mit Geröllfeldern und stellenweisem Pflanzenwuchs.
Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich in Größe und Färbung. Männchen werden bis etwa 13–15 cm TL und entwickeln eine intensive Färbung mit Blau-, Grün- und Gelbdominanz sowie rötlichen Akzenten; die Afterflosse trägt gut sichtbare Eiflecken. Weibchen bleiben kleiner (ca. 10–11 cm TL) und präsentieren eine zurückhaltende silbrig-graue Färbung.
Die empfohlenen Wasserwerte sind 22–26 °C, pH 8,0–9,0 und GH 12–20 °dGH. Hartes, alkalisches Wasser ist wichtig.
Ja, mit ostafrikanischen Rift-See-Cichliden ähnlicher Größe und robusten Synodontis-Welsen. Südamerikanische Weichwasserarten sind aufgrund der Wasserchemie ungeeignet. Kleinere Fische und Garnelen sind gefährdet.
Ja, die Zucht ist gut dokumentiert. Maternaler Maulbrüter mit Inkubationszeit von 14–21 Tagen. Je Gelege werden 12–30 Jungfische aufgezogen. Geschlechtsreife nach ca. 5–6 Monaten.
Ein Allesfresser mit karnivorem Schwerpunkt. Hochwertiges Cichliden-Granulat als Basis, ergänzt durch Artemia, Mysis, Krill und Mückenlarven sowie pflanzliche Komponenten wie Spirulina.
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