
Garnelen
Riesen-Fächergarnele
Atya gabonensis
- Endgröße: bis 15 cm
- Aquarium: ab 200 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: mittelhart
- Schwierigkeit: Anspruchsvoll
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Wirbellose, Garnelen, Gattung Atya
Atya gabonensis
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Riesenfächergarnele gehört zur Familie der Süßwassergarnelen (Atyidae) und stammt aus schnell fließenden Flüssen Westafrikas, von Senegal bis zur Demokratischen Republik Kongo. Sie ist eine der größten im Handel erhältlichen Fächergarnelen und kann bis zu 15 cm lang werden.
bis 15 cmEndgröße
5-10 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
6,5-7,8pH-Wert
ab 200 lAquariengröße
Anders als die meisten Garnelen besitzt sie keine Scheren. Stattdessen sind die ersten beiden Beinpaare zu speziellen Fächern mit feinen Borsten umgebildet. Diese hält sie in die Strömung, um Plankton, Algensporen und andere Schwebstoffe herauszufiltern. Im Aquarium braucht die Art vor allem kräftige Strömung und erhöhte Sitzplätze aus Holz oder Steinen, auf denen sie sich positioniert und ihre Fächer ausbreitet.
Die Färbung wechselt zwischen Weiß, verschiedenen Blautönen, Grau, Braun und Rotbraun. Härteres Wasser fördert die bekannte blaue Färbung. Die Tiere sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber.
Die Nachzucht ist äußerst schwierig, da die Larven Meerwasser benötigen und einen komplexen Entwicklungszyklus durchlaufen. Im Handel angebotene Tiere sind fast ausschließlich Wildfänge. Bei guter Pflege werden Riesenfächergarnelen 5 bis 10 Jahre alt.
Kräftiger, massig gebauter Körper mit stark strukturiertem Panzer. Auffälligstes Merkmal sind die zu breiten Fächern umgebildeten ersten beiden Beinpaare, mit denen das Tier Nahrungspartikel aus der Strömung filtert. Die Färbung ist sehr variabel und reicht von Cremeweiß über verschiedene Blautöne bis hin zu Braun und Rotbraun. Die bekannte intensive Blaufärbung tritt besonders bei härterem Wasser auf. Das Rostrum (Stirnfortsatz) ist kurz und trägt seitliche Erhebungen. Männchen haben deutlich dickere dritte Schreitbeine, Weibchen sind breiter im Bauchbereich.
Mittelschwer bis schwer. Größte Süßwassergarnele Afrikas (bis 15 cm). Filtrierer, braucht starke Strömung und feines Schwebefutter (Staubfutter, Spirulinapulver). Becken ab 200 Liter. pH 6,5-7,8, 22-28 Grad. Kupfer ist tödlich. Regelmäßige Wasserwechsel. Neue Tiere per Tropfmethode eingewöhnen.
Aquarium: Ab 200 Liter mit kräftiger Strömung und erhöhten Sitzplätzen aus Holz oder Steinen. Zahlreiche Verstecke sind wichtig, da die Tiere nachtaktiv sind und sich tagsüber zurückziehen. Offener Schwimmraum ist weniger wichtig als Strömung und Struktur.
Friedliche und ruhige Garnele, die sich gut mit kleinen, friedlichen Fischen vergesellschaften lässt. Gut geeignet sind ruhige Salmler, Guppys, kleine Barben und Panzerwelse. Aggressive oder große Fische meiden, da sie die Garnelen stressen oder fressen können. Mehrere Riesenfächergarnelen können zusammen gehalten werden, da sie untereinander nicht aggressiv sind.
Reine Filtrierer, die Schwebstoffe aus der Strömung fangen. Im Aquarium mit feinem Staubfutter, Spirulina-Pulver, Phytoplankton oder zerriebenen Flocken füttern. Das Futter direkt in die Strömung geben, damit die Garnelen es mit ihren Fächern auffangen können. Sucht die Garnele am Boden nach Futter, ist das ein Zeichen für Nahrungsmangel. Größere Futterstücke wie Gemüse können nicht gefressen werden.
Filtrierer (Filterfresser), Plankton, Biofilm, Detritus, Algen
Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage. Die Weibchen tragen befruchtete Eier an ihren Schwimmbeinen (Pleopoden). Die geschlüpften Larven benötigen Meerwasser (etwa 33 bis 35 g/l Salzgehalt) für ihre Entwicklung und durchlaufen mehrere Larvenstadien. Nach der Verwandlung kehren die Jungtiere ins Süßwasser zurück. Dieser komplexe Lebenszyklus macht die Nachzucht in Gefangenschaft äußerst schwierig und gelingt nur selten. Die Gelegegröße liegt je nach Körpergröße zwischen 850 und über 12.000 Eiern. Während der Häutung ist das Tier besonders empfindlich und braucht Ruhe sowie stabile Wasserwerte.
22 bis 28 °C, pH 6,5 bis 7,8.
Ab 200 Liter mit kräftiger Strömung und erhöhten Sitzplätzen aus Holz oder Steinen. Zahlreiche Verstecke sind wichtig, da die Tiere nachtaktiv sind und sich tagsüber zurückziehen.
Reine Filtrierer, die Schwebstoffe aus der Strömung fangen. Im Aquarium mit feinem Staubfutter, Spirulina-Pulver, Phytoplankton oder zerriebenen Flocken füttern.
Friedliche und ruhige Garnele, die sich gut mit kleinen, friedlichen Fischen vergesellschaften lässt. Gut geeignet sind ruhige Salmler, Guppys, kleine Barben und Panzerwelse.
Mittelschwer bis schwer. Größte Süßwassergarnele Afrikas (bis 15 cm). Filtrierer, braucht starke Strömung und feines Schwebefutter (Staubfutter, Spirulinapulver).
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