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Zierfische, Familie Sisoridae

Krokodilwels Bagarius suchus WF Burma

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Der Krokodilwels (Bagarius suchus) ist ein imposanter Wels aus der Familie der Sisoridae, der ca. 65-70 cm Standardlänge erreicht. Für Heimaquarien ist er nicht geeignet: Bei dieser Größe gehört er in Schauaquarien oder hochspezialisierte Großanlagen mit mehreren tausend Litern.

  • Schwierigkeit: Schwierig
  • Einzelgänger
  • Aggressiv
  • Kupferempfindlich
  • bis 70 cmEndgröße

  • 15-20 JahreLebenserwartung

  • 18-23 °CTemperatur

  • 6-7,5pH-Wert

  • 2-12 °dGHGesamthärte

  • ab 3000 lAquariengröße

Beschreibung

Der Körper ist durch charakteristische knotige Hautwülste und markante Grate gekennzeichnet, die dem Tier ein reptilienartiges Aussehen verleihen. Der Kopf ist breit und abgeflacht, die Maulpartie kräftig und auf räuberische Ernährungsweise ausgelegt. Im Aquarium zeigt die Art das typische Verhalten großer Flusswelse: ruhiges, bodennahes Ansitzen in der Nähe von Versteckstrukturen, insbesondere unter großen Steinen oder in Spalten. IUCN-Status: Near Threatened.

Haltung und Pflege

Für Heimaquarien ist der Krokodilwels nicht geeignet. Mit 65 bis 70 cm Standardlänge (ohne Schwanzflosse) gehört er in Schauaquarien oder hochspezialisierte Großanlagen mit mehreren tausend Litern. Großformatige, stabile Strukturen – massive Felsblöcke, Felsplatten, Treibholzstücke – bilden unverzichtbare Verstecke. Starke, turbulente Strömung und hohe Sauerstoffkonzentration sind essenziell. Feiner Sand oder glatter Kies als Substrat. Wasserwerte: 18-23 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-12 dGH. Dimme Lichtverhältnisse und Schattenzonen erhöhen das Wohlbefinden. Wöchentliche Wasserwechsel von 50-70 %. Bagarius suchus gehört in Schauaquarien oder hochspezialisierte Großanlagen. Die Haltung in Heimaquarien ist nicht vertretbar.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Bagarius suchus wird als Einzeltier gehalten. Die Art frisst Schuppen und Flossenteile größerer Beckenbewohner und verschlingt alles, was kleiner als sie selbst ist. Adulte Tiere können territorial gegenüber Artgenossen werden. Das Temperament ist bei ruhigen Verhältnissen überwiegend zurückgezogen. Garnelen gelten als Futter. Beifische: Nur sehr große, robuste Flussbewohner mit vergleichbaren Strömungsansprüchen kommen in Frage – in der Praxis ist Einzelhaltung die sicherste Wahl.

Ernährung

Bagarius suchus ist ein obligater Räuber. In der Natur ernährt er sich von Fischen, Amphibien, Krebstieren und anderen Wirbellosen. Im Aquarium akzeptieren Jungtiere Mückenlarven und gehackte Garnelen; adulte Tiere nehmen Fischfleisch-Streifen, ganze Garnelen, Miesmuscheln und Regenwürmer an. Säugetier- und Vogelfleisch sowie Lebendfisch-Fütterungen sind zu vermeiden.

Zucht

Im Aquarium nicht dokumentiert. Es gibt weltweit keine bestätigten Berichte über erfolgreiche Reproduktion in Gefangenschaft. In der Natur wird eine Bindung an spezifische hydrologische Bedingungen (starke Strömung, saisonale Hochwasserereignisse) vermutet.

Natürlicher Lebensraum

Bagarius suchus stammt aus Südostasien, mit Verbreitung im Mekong-Becken (Thailand, Laos, Kambodscha) sowie im Chao-Phraya-Einzugsgebiet in Thailand. Die Art lebt in schnell fließenden, turbulenten Stromschnellen und sucht Schutz zwischen großen Felsblöcken.

Geschlechtsunterschiede

Männchen haben eine längliche, dehnbare Genitalpapille und einen tendenziell flacheren Kopf; sie wirken schlanker. Weibchen zeigen eine rundere Genitalregion und erscheinen fülliger. Verlässliche Geschlechtsbestimmung ist nur bei adulten Tieren möglich.

Gut zu wissen

  • Nicht für Heimaquarien geeignet: 65 bis 70 cm Standardlänge, nur für Schauaquarien oder hochspezialisierte Großanlagen
  • Obligater Räuber – kein Allesfresser
  • Reptilienartiges Aussehen durch knotige Hautwülste
  • Benötigt starke, turbulente Strömung und hohe Sauerstoffversorgung
  • Verstecke aus großen Felsblöcken und Treibholz unverzichtbar
  • Sprungrisiko gering
  • IUCN-Status: Near Threatened (2011)
  • Kupferempfindlich: Schuppenlose Welse nehmen Kupfer besonders rasch über die Haut auf – kupferhaltige Medikamente und Dünger sind zu vermeiden.

Galerie

Häufige Fragen

Kann man den Krokodilwels im Aquarium halten?

In einem Heimaquarium nicht. Der Krokodilwels erreicht 65 bis 70 cm Standardlänge (ohne Schwanzflosse) und gehört in Schauaquarien oder hochspezialisierte Großanlagen mit mehreren tausend Litern.

Welche Wasserwerte braucht der Krokodilwels?

Bagarius suchus benötigt 18-23 °C, pH 6,0-7,5 und GH 2-12 dGH. Starke Strömung und hohe Sauerstoffversorgung sind essenziell.

Kann man den Krokodilwels vergesellschaften?

Einzelhaltung ist die sicherste Wahl. Die Art frisst alles, was kleiner ist, und beschädigt auch Schuppen und Flossen größerer Mitbewohner. Nur sehr große, robuste Flussbewohner kommen als Beifische in Frage.

Kann man den Krokodilwels züchten?

Im Aquarium ist keine Nachzucht dokumentiert. Es gibt weltweit keine bestätigten Berichte über erfolgreiche Reproduktion in Gefangenschaft.

Was frisst der Krokodilwels?

Bagarius suchus ist ein obligater Räuber und ernährt sich von Fischen, Krebstieren und Amphibien. Im Aquarium werden Fischfleisch, Garnelen, Muscheln und Regenwürmer akzeptiert.

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