
Labyrinthfische
Krabi-Kampffisch
Betta simplex
- Endgröße: bis 8 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 20-28 °C
- pH-Wert: pH 7-8
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Paarweise halten, territorial
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Zierfische, Familie Osphronemidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Betta simorum ist ein Schwarzwasser-Labyrinthfisch aus der Familie Osphronemidae mit einer Grundfärbung von hellbraun bis dunkelbraun. Charakteristisch ist ein feines Irisieren der Schuppen in grünem Ton, das besonders bei Männchen unter geeigneter Beleuchtung ein metallisches Erscheinungsbild verleiht.

bis 9 cmEndgröße
25-30 °CTemperatur
4-6pH-Wert
1-3 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Unter starkem Licht neigen die Tiere zum Ausbleichen; in gedämpftem Licht treten die irisierenden Grünreflexe deutlich hervor. Die Schwanzflosse der Männchen ist spatenförmig. Die Art erreicht ca. 9 cm TL (6,4 cm SL). Im Aquarium zeigt Betta simorum ein überwiegend ruhiges, scheues Verhalten. Die Tiere bevorzugen die obere Schwimmzone nahe der Wasseroberfläche, wo sie ruhige Bereiche zwischen Pflanzen und Wurzeln aufsuchen. Männchen markieren Reviere und können gegenüber gleichartigen Männchen territorial reagieren; gegenüber artfremden Fischen ähnlicher Größe sind sie in der Regel friedlich. Besonderheit: Betta simorum gehört zur bellica-Gruppe und ist ein Schaumnestbauer (kein Maulbrüter). Starke Affinität zu huminreichen, teefarbenen Schwarzwassergewässern. Als Labyrinthfisch benötigt die Art regelmäßigen Zugang zur Wasseroberfläche zum Luftholen.
Wasserwerte: Temperatur 25-30 °C, pH 4,0-6,0, GH 1-3 dGH. Sehr weiches, saures Schwarzwasser. Beckengröße: Mindestens 80 cm Kantenlänge (112 Liter) für ein einzelnes Tier oder einen Harem. Substrat aus Laubschicht (Seemandelbaum-, Eichen- oder Buchenlaub), Torf oder feinem Sand. Dichte Schwimmpflanzen und ruhige Oberflächenbereiche für den Schaumnestbau. Zahlreiche Verstecke aus Wurzeln, Moospolstern und dichtem Pflanzenbewuchs. Sehr geringe Strömung. Gedämpftes Licht notwendig (starke Beleuchtung führt zum Ausbleichen und Stress). Abdeckung empfohlen (Sprungneigung), mit Luftspalt über der Wasseroberfläche (Labyrinthorgan). Wasserwechsel behutsam, Schwarzwasser-Charakter erhalten. Betta simorum ist eine anspruchsvolle Art für erfahrene Aquarianer mit Schwarzwasser-Erfahrung.
Betta simorum wird einzeln oder als Harem (ein Männchen, 2-3 Weibchen) gehalten; Haremshaltung nur für erfahrene Halter in großen, gut strukturierten Becken. Männchen sind untereinander territorial und können sich aggressive Droh- und Angriffsverhalten liefern, besonders während der Brutzeit. In Ruhephasen sind die Tiere zurückhaltend und scheu. Während Balz und Brutpflege wird das Männchen deutlich territorialer und verteidigt sein Schaumnest energisch. Nach dem Ablaichen müssen die Tiere oft getrennt werden. Junggarnelen sind gefährdet; adulte Garnelen können meist toleriert werden. Schnecken sind grundsätzlich möglich, können aber in sehr weichem und saurem Wasser Schalenprobleme entwickeln. Geeignete Beifische: südostasiatische Arten wie kleine, ruhige Rasboras, friedliche Schmerlen und ruhige Bodenfische. Keine afrikanischen Buntbarsche.
Karnivor. In der Natur überwiegend Insektenlarven, kleine Krebstiere, Libellenlarven und Eintagsfliegen-Nymphen. Im Aquarium: lebende und gefrorene Futtertiere wie rote und schwarze Mückenlarven, Daphnien, Artemia-Nauplien und Glanzwürmer. Trockenfutter wird nach längerer Eingewöhnung akzeptiert. Wegen Neigung zur Verfettung maßvolle Fütterung in kleinen Portionen.
Fortpflanzungstyp: Schaumnestbauer (bellica-Gruppe) mit hohem Schwierigkeitsgrad. Gut dokumentiert. Zuchtwasserwerte: Temperatur 26-28 °C, pH 4,0-5,5, GH maximal 2 dGH. Das Männchen baut ein Schaumnest an Schwimmpflanzen oder Pflanzenstängeln. Konditionierung mit proteinreichem Lebendfutter (schwarze und rote Mückenlarven, Glanzwürmer, Artemia). Sehr weiches, saures Wasser (pH < 5,5) fördert die Brutstimulation. Gelegegröße ca. 50-150 Eier. Inkubation 24-48 Stunden bei 26-28 °C. Nach dem Ablaichen übernimmt das Männchen allein die Brutpflege; das Weibchen sollte entfernt werden. Erstfutter: Infusorien; danach Artemia-Nauplien. Aufzucht erfordert sehr saubere Wasserbedingungen und häufige Fütterung.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 4 bis 5,5, bis 2 °dGH
Betta simorum kommt in Indonesien vor: auf Sumatra (Provinzen Jambi und Riau, Indragiri-Becken) sowie auf Borneo (West-Kalimantan, Kapuas-System). Die Art bewohnt sehr dunkle, teefarbene Schwarzwassergewässer, die durch Huminsäuren stark gefärbt sind. Dichtes Kronendach schirmt das Licht ab. Habitat geprägt von Laubschichten, versunkenen Wurzeln und Totholz. Substrat aus Falllaub, Torf oder feinem Sand. Flache, langsame Gewässer mit sehr geringer Strömung.
Männchen sind schlanker, farbintensiver und zeigen deutlich irisierende grüne Schuppenreflexe. Ihre Rücken-, After- und Bauchflossen sind spitz zulaufend und deutlich verlängert; die Schwanzflosse ist spatenförmig. Weibchen sind fülliger gebaut, blasser in der Grundfärbung und besitzen rundlichere, kürzere Flossen. Beide Geschlechter erreichen ca. 9 cm TL.
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 25-30 °C, pH 4-6 und GH 1-3 dGH. Die Art ist ein Schwarzwasser-Spezialist und benötigt sehr weiches, saures Wasser.
Geeignet sind südostasiatische Arten wie kleine, ruhige Rasboras und friedliche Schmerlen. Junggarnelen sind gefährdet; adulte Garnelen werden meist toleriert. Keine afrikanischen Buntbarsche.
Betta simorum ist ein Schaumnestbauer (bellica-Gruppe) mit hohem Schwierigkeitsgrad. Zuchtwasser: 26-28 °C, pH 4,0-5,5, GH max. 2 dGH. Gelegegröße 50-150 Eier, Inkubation 24-48 Stunden.
Betta simorum erreicht ca. 9 cm TL (6,4 cm SL). Die Art benötigt ein Becken von mindestens 80 cm Kantenlänge (112 Liter).
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