
Welse
Zebra-Antennenwels
Brachyplatystoma tigrinum
- Endgröße: bis 65 cm
- Aquarium: ab 2000 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,6
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Pimelodidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Brachyplatystoma platynemum ist ein großwuchsiger Raubwels aus der Familie Pimelodidae, der bis zu 100 cm (SL) erreichen kann – Orinoco-Exemplare wurden mit 117 cm dokumentiert. Der Körper ist dorsoventral abgeflacht, die Grundfärbung hellgrau bis bräunlich am Rücken mit deutlich hellerer Bauchseite.

bis 75 cmEndgröße
15–18 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
6-8pH-Wert
2-16 °dGHGesamthärte
ab 2300 lAquariengröße
Namengebend sind die verbreiterten, abgeflachten Barteln (griech. platys = breit, nema = Faden), die der Orientierung im Strömungsfeld dienen. Das Jagdverhalten ist charakteristisch: Brachyplatystoma platynemum stützt sich auf den vergrößerten Bauchflossen ab und richtet den Kopf senkrecht nach oben gegen die Strömung – ein lauernder Ansitzjäger, der auf vorbeitreibende Beute wartet. Die Art ist ein spezialisierter Fischfresser (piscivor), in der Natur stehen vor allem Harnischwelse (Loricariidae) und andere benthische Fische auf dem Speiseplan. B. platynemum unternimmt großräumige saisonale Wanderungen von mehreren tausend Kilometern flussaufwärts zu den Laichgründen. Für normale Heimaquarien ist diese Art nicht geeignet.
Brachyplatystoma platynemum benötigt ein Aquarium ab 300 cm Kantenlänge und mindestens 2.300 Liter. Für normale Heimaquarien ist diese Art nicht geeignet – sie gehört in die Hände erfahrener Großfisch-Halter oder öffentlicher Aquarien. Wasserwerte: 22–28 °C, pH 6,0–8,0, GH 2–16 dGH. Als Substrat ist Feinsand nötig, um Bartelschäden zu vermeiden. Die Einrichtung besteht aus großem Treibholz und einzelnen Felsblöcken mit ausreichend Freischwimmraum. Strömung: mäßig bis stark. Die Filterung muss der enormen organischen Last eines über 1 Meter langen Raubfisches gewachsen sein. Regelmäßige große Wasserwechsel sind Pflicht. Diese Art ist als „Sehr schwer“ einzustufen und nur für Halter mit entsprechender Infrastruktur geeignet.
Brachyplatystoma platynemum ist einzelgängerisch oder tritt in locker assoziierten Gruppen auf. Gegenüber Artgenossen und Fischen, die nicht als Beute in Frage kommen, ist die Art weitgehend gleichgültig und friedlich. Alle Fische und Wirbellosen, die in die Maulöffnung passen, werden als Beute betrachtet. Als Mitbewohner kommen nur sehr große, robuste südamerikanische Arten in Frage. Garnelen und kleinere Wirbellose sind nicht haltbar.
Brachyplatystoma platynemum ist ein spezialisierter Fischfresser (piscivor). In der Natur werden vor allem Harnischwelse (Loricariidae) und andere benthische Fische erbeutet. Im Aquarium werden tote Futtermittel akzeptiert: Garnelen, Krill, Miesmuscheln, Tintenfisch, Stint und Streifen von Weißfischen. Adulte Tiere benötigen nur eine Mahlzeit pro Woche.
Der Fortpflanzungsmodus von Brachyplatystoma platynemum ist bislang nicht wissenschaftlich dokumentiert. Die Art hat sich in Gefangenschaft nie fortgepflanzt. Dies liegt an den notwendigen Langstreckenwanderungen von mehreren tausend Kilometern zu den Laichgründen. Alle Exemplare im Handel stammen aus Wildfängen.
Brachyplatystoma platynemum ist in weiten Bereichen des Amazonas- und Orinoco-Beckens verbreitet, mit Nachweisen aus Flusssystemen wie dem Meta, Caquetá, Putumayo und Guaviare (Brasilien, Kolumbien, Venezuela, Peru). Die Art bewohnt tiefe Flussrinnen mit sandigem Bodengrund, strukturiert durch Treibholz. Es handelt sich um nährstoffreiche Weißwasserflüsse mit mäßiger bis starker Strömung.
Weibchen erreichen mit durchschnittlich ca. 75 cm größere Körperlängen als Männchen (ca. 65 cm). Weitere äußerlich erkennbare Geschlechtsmerkmale sind nicht dokumentiert.
Die Art benötigt 22–28 °C, pH 6,0–8,0 und GH 2–16 dGH. Feinsand als Substrat ist wichtig, um Bartelschäden zu vermeiden.
Nur sehr große, robuste südamerikanische Fische kommen als Mitbewohner in Frage. Alle kleineren Fische und Wirbellosen werden als Beute betrachtet.
Nein. Der Fortpflanzungsmodus ist nicht dokumentiert und die Art benötigt Langstreckenwanderungen von tausenden Kilometern zum Laichen. Alle Exemplare stammen aus Wildfängen.
Mindestens 2.300 Liter und 300 cm Kantenlänge. Für normale Heimaquarien ist diese Art nicht geeignet.
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